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Alan Wake: Das Signal

Erstellt am
20.09.2010
Streetdate
27.07.2010
Gametyp
Horrorspiel
Entwickler
Remedy
Publisher
Microsoft
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 Gamertags - 44 Gamers haben das Spiel
Bewerte dieses Spiel
Hits
738

User Artikel Alan Wake: Das Signal

Das Xbox LIVE Add-on "Das Signal" für Alan Wake wurde vor einiger Zeit veröffentlicht. Dies ist die erste Extra-Episode. Remedy plant bereits weitere Veröffentlichungen.

Story:
In Alan Wake erlebt ihr eine düstere Story aus der Sicht eines erfolgreichen, aber dennoch mitgenommenen Autors. Ihr seid erschöpft und gönnt euch, zusammen mit eurer Frau, eine Auszeit. Bright Falls soll dazu der richtige Ort sein, jedoch entpuppt sich dieser als Schauplatz der Dunkelheit- und eben um diese Dunkelheit dreht es sich im Spiel. Eure Ehefrau wird vom Dunklen verschlungen. Oder doch nicht? Es bleibt bis zum Ende spannend.

Das Spiel beginnt damit, dass ihr zusammen mit eurer Frau in Bright Falls ankommt. Zu diesem Zeitpunkt erlebt ihr einen Traum, der sehr real scheint. Ob er es auch wirklich war, dürft ihr selbst herausfinden. Kurz darauf geht ihr in eure Hütte und macht es euch bequem. Aber dann geht das Licht aus, was der Ehefrau gar nicht gefällt, da sie sich extrem vor der Dunkelheit fürchtet. Schnell ist das Licht wieder angemacht und die Lage beruhigt sich. Alan, der Protagonist, fühlt sich nicht wohl. Die Lage eskaliert, als Alans Ehefrau eine Schreibmaschine hervorholt, welche sie extra für Alan mitgebracht hatte. Wütend und empört verlässt er die Hütte, da er nicht schreiben will. Kurz darauf hört er Schreie- seine Frau ist in Gefahr. Er rennt schnell zur Hütte zurück. Dort angekommen sieht er, wie seine Ehefrau, Alice, von einem Dunklen Schleier in den See ,Cauldron Lake, hinunter gezogen wird. Er springt hinterher. Als er aufwacht, findet er sich in einem Auto wieder. War dies nun alles nur ein Traum? Oder ist Alice in der Dunkelheit, vor der sie sich doch so sehr fürchtet, gefangen? Ihr werdet es nach einem dramatischen Storyablauf erfahren.
Das Signal knüpft am Ende der Spieles an, denn das Ende der Haupthandlung lässt viele Fragen offen. Diese werden nach und nach mit den Extra-Episoden beantwortet.

Ihr habt die perfekte Story geschrieben: Eure Frau ist frei, eure Feinde aus dem Weg. Der einzige, der jetzt fehlt, seid ihr. Alan ist an einem dunklen Ort gefangen und wird verrückt. Er kann seine Gedanken nicht ordnen und hat mit seinem Ich zu kämpfen. Thomas Zane, der uns immer wieder ins Licht geführt hat, versucht uns zu kontaktieren, aber der "Empfang" ist schlecht. Deshalb sollen wir dem Signal folgen, damit er uns helfen kann.

Gameplay:
Die Steuerung kann individuell auf euch angepasst werden. Wer die Steuerung lieber invertiert haben will, der kann das haben. Im Prinzip müsst ihr nur schießen und laufen. Springen müsst ihr kaum. Die Physics sind sehr realistisch. Springt ihr von einer zu hohen Treppe hinunter, so wird euch Leben abgezogen. Non-Stop sprinten könnt ihr auch nicht. Nach einigen Sekunden wird Alan müde und kann nur noch langsam laufen. Deshalb müsst ihr darauf achten, wann ihr wie schnell lauft. Durch die Sicht der dritten Person, lässt sich Alan gut und einfach steuern, sodass keine Probleme im Kampf aufkommen. Ihr könnt den Gegnern auch ausweichen. Dies wird auch häufig mit einer Videosequenz belohnt, was nach einiger Zeit auch einen Erfolg freischaltet.

Die Taschenlampe ist euer bester Freund. Nicht nur, dass ihr ohne sie die Gegner nicht besiegen könnt- es leuchtet euch auch den Weg und hilft euch bei der Suche nach nützlichen Gegenständen, wie zum Beispiel Leuchtpistolen oder Manuskriptseiten, die euch mehr Informationen über bestimmte Situationen und Ähnlichem geben.
Was ich persönlich sehr schade fand, war der Schockfaktor. Im gesamten Spielverlauf habe ich mich nur einmal erschrocken. Ich hatte mit mehr erwartet, aber das war wohl nur ein Hype seitens der Publisher.

Speicherpunkte sind schlau gesetzt, sodass an keiner Stelle Frust aufkommen dürfte. Ihr habt keine Möglichkeit etwas aufzustufen. Ihr bekommt aber im Laufe des Spieles verschieden starke Taschenlampen. Das ermöglicht den Kampf mit mehreren Gegnern. Das Spiel ist fair und dürfte nicht zu schwer sein.

Grafik:
An sich macht Alan Wake einen soliden Eindruck. Das Spiel lief größtenteils flüssig. Dennoch weist die Grafik leider viele Schwächen auf. Bäume und Büsche sind lieblos dahin geklatscht und sehen wie einfache Zeichnungen aus. Auch Steine und ganze Fassaden sehen im Detail schwach aus, was die Grafikwertung verschlechtert. Im Spiel ist es selten hell. Wenn dies aber der Fall ist, sind viele Grafikruckler zu erkennen. Ist es wieder dunkel, erkennt ihr die Fehler nicht mehr.

Xbox Live:
Einen Multiplayer-Modus gibt es nicht. Da ihr keine Bewertung nach jeder Folge bekommt, könnt ihr eure Punktzahl auch nicht vergleichen. Lediglich die Extra-Episoden könnt ihr euch herunterladen.

Easter-Eggs:
Im Spiel sind witzige Easter-Eggs eingebaut. Besonders in der vierten Folge solltet ihr aufpassen. Dort findet ihr nämlich u.a. eine Xbox samt Spiel. Im Add-On sind zehn Wecker versteckt. Sammelt ihr diese, schaltet ihr einen Erfolg frei. Aus der Ferne könnt ihr sie ticken hören, was die Suche vereinfacht.

Erfolge:
Die meisten Erfolge bekommt ihr beim ersten durchspielen. Ihr müsst nur bestimmte Anzahlen von Gegnern mit verschiedenen Waffen töten, schnell sein, oder einen Angriff überleben. Wenn ihr die Story durchlauft, bucht ihr mindestens die Hälfte der Erfolge automatisch. Wenn ihr Erfolge verpasst oder nicht geschafft habt, dann könnt ihr das nachholen. Einfach im Hauptmenü auf "Folgen" gehen und die jeweilige Passage noch einmal spielen.

Kritischer Rückblick:
Ein Spielbarer Action-Thriller- wie wahr. Das Spiel hat mich von Anfang an gefesselt. Es ist diese düstere Umgebung, welche dieses Spiel so auszeichnet. Ihr braucht definitiv eine gute Atmosphäre beim spielen. Deshalb solltet ihr Nachts spielen und das Licht ausschalten. Gegebenenfalls könnt ihr auch jemanden beauftragen, der mitten beim spielen in euer Zimmer stürmt und euch erschreckt. Das Feeling ist das A und O.

Alan Wake ist kein Spiel für zwischendurch. Die Story ist vielschichtig und teilweise auch schwer zu verstehen, wenn ihr die Manuskriptseiten nicht lest. Auch wenn die Grafik nicht immer überzeugt, so ist Alan Wake ein Titel, der mir persönlich sehr viel Spaß bereitet hat. Deshalb werde ich mir in Zukunft die Extra-Episoden herunterladen, um noch mehr Spielspaß mit dem Autoren zu erleben, denn "Das ist kein See- das ist ein Ozean!".

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Gesamtbewertung von Le Housam

-

AntidoteXxDCxX schrieb am 28.12.2010 12:36
AntidoteXxDCxX () - Auch wenn es scheinbar doch nicht nur um das Signal AddOn in diesem Review geht, ist es doch sehr ausführlich.
Die Grafik finde ich allerdings größtenteils super! Bin aber auch einer der Spieler, die gerne die "Natur" angucken und sich darin verlieren.
Das AddOn selber bewerte ich allerdings mit Unterdurchschnittlich. Focus liegt klar auf den Kämpfen und die sind in dem Spiel leider einnmal nicht wirklich gut gelungen.melden

Le Housam

Le Housam(Braunschweig) -

Spielfeatures

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