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Ratter, ratter macht der Helikopter, wenn er über feindliche Stellungen fliegt und die Rotoren den Wind zerschneiden. Bumm, bumm machen die Raketen, wenn sie auf die gerade besagten Feinde regnen und ihnen den Tod bringen. In Apache Air Assault von Gaijin Entertainment, die im letzten Jahr IL-2 Sturmovik: Birds of Prey veröffentlicht haben, manövriert ihr den schwer bewaffneten Kampfhubschrauber Apache AH-64 durch ziemlich bleihaltige Luft. 16 Missionen und noch weitere Online-Einsätze sollen euch prächtig unterhalten. Schaffen sie das? |
Krieg braucht keine Story Zumindest was die Hintergrundgeschichte zur Action angeht, versagt das Spiel auf ganzer Linie. Zwar bekommt ihr vor und während der Missionen immer wieder Zwischensequenzen angezeigt, die die Story vorantreiben sollen. Die sind aber so halbherzig gemacht und langweilig inszeniert, dass sie nur als kurze Unterbrechung der Action dienen. Wenigstens könnt ihr diese Passagen überspringen. Zwischen den Aufträgen könnt ihr euch zudem eine wahre Textflut zu Gemüte führen, die euch ein wenig mehr über die anstehende Mission sagt. Nötig ist die Lektüre nicht, ihr kommt auch ohne dieses Vorwissen ganz gut klar.
Die 16 Missionen, die die Einzelspielerkampagne zu bieten hat, sind durchaus umfangreich und actiongeladen. Mal fliegt ihr durch eine afrikanische Savanne und sucht den Boden nach Piraten und anderen Bösewichtern ab, mal müsst ihr euch gegen einen Überraschungsangriff verteidigen oder einen Hubschrauber zu seinem Ziel eskortieren. Leider lässt die Abwechslung schon bald zu wünschen übrig, denn im Grunde lassen sich die Einsätze auf ein einziges Schema herunterbrechen: Hinfliegen, zerstören und zurückfliegen. |