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Armored Core 4 - Testartikel

Autor
Andreas Roppel - Andi
Erstellt am
29.07.07
Streetdate
05.10.2006
Spielgenre
Actionspiel
Entwickler/Publisher
unbekannt
Kommentare
3
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Armored Core 4 Review

Wir schrieben den 25. Oktober 1997, als die Armored Core-Serie auf der Playstation das Licht der Welt erblickte. Anschließend folgten Armored Core: Project Phantasma, Armored Core: Master of Arena, Armored Core 2 und und und... Bis heute erscheinen sage und schreibe 19 Spiele auf Konsolen wie Playstation, Playstation 2, Playstation Portable, Playstation 3, Xbox 360 und OVA. Selbst Handys blieben davon nicht verschont.

Allerdings blieben ein paar der Titel den Japanern vorbehalten.

Nun kommt mit Armored Core 4 der nächste Teil der Serie und versetzt euch wiedermal in einen Kampfroboter, der die Welt vor dem Untergang retten soll.

Die etwas andere Geschichte

Fangen wir erstmal beim Titel an, denn wer oder was sind die Armored Core überhaupt? Nun ein Armored Core ist sozusagen eine Elite-Einheit, eine humanoide Mehrzweckwaffe, die mit ihrer unglaublichen Feuerkraft ganze Armeen auslöschen kann. Der namenlose Charakter, den ihr spiel verkörpert, ist ein Raven. Dies sind Piloten, die vor einiger Zeit als Söldner im National Dismantlement War dienten.

Daneben gibt es noch Lynx-Piloten, die die nächste Generation der Mechs steuern dürfen, die Nexts. Das verdanken sie ihren besonderen Kräften, denn nur durch die sind sie in der Lage die Nexts zu beherrschen.

Die alte Generation der Mechs werden dagegen als Normals bezeichnet, da sie mittlerweile veraltet sind.


Die Menschheit wurde in kleine Kolonien aufgeteilt und ist nun schließlich versklavt worden. Doch wie konnte es nur soweit kommen? Es fing alles damit an, dass die Weltpopulation zu groß wurde und natürliche Ressourcen sich dem Ende neigten. Dies sorgte für Aufruhr und die großen Köpfe der Welt verloren allmählich die Kontrolle über ihre Gebiete und die Situation eskalierte.

Als dann ein Wirtschaftscrash bevorstand, kamen sechs große Konzerne aus dem Hintergrund hervor und versuchten ihren Einfluss zu vergrößern. Damit deren Plan gelingen konnte, aktivierten sie ihre Armored Cores, 30 an der Zahl, um die ohnehin schon geschwächte Regierung zu entmachten und sie dann schließlich zu stürzen um danach die Weltherrschaft an sich zu reißen.

So kam es dann zum National Dismantlement War. Ziel war es, absolut alles umzukrempeln und eine neue Hierarchie aufzubauen. Die Kriegsführung der Konzerne war erfolgreich, denn innerhalb nur eines Monats gelang es ihnen den Krieg zu gewinnen und die Pax Economica in Kraft treten zu lassen, was aber alles andere als gut Vorteile mit sich brachte.

Jeder der Konzerne wollte ein Stück des Kuchens und so wurde die Erde letztendlich in Territorien unterteilt und die Menschen wurden zu Sklaven der neuen Regierung.

Nun kommt ihr ins Spiel. Ihr seid ein Rebell, der das alles nicht so einfach auf sich sitzen lassen möchte und schnappt euch ebenfalls einen Armored Core, um die Menschheit aus der Sklavenhaltung zu retten und die Konzerne zu vernichten.

Klingt doch alles recht interessant möchte man meinen. Mag auch stimmen, aber leider bekommt man das während dem Spiel nicht wirklich mit. Man wird von Mission zu Mission durch langweilige Briefings gejagt, die man am liebsten einfach abbrechen möchte.

Schade eigentlich, bietet doch die geschriebene Fassung der Geschichte Potenzial.

Mech, ich wähle dich

Nach dem ersten imposanten Render-Intro, in dem sich zwei Armored Cores bekämpfen werdet ihr erstmal in das Tutorial geschickt, wo euch die Grundelemente der Steuerung vertraut gemacht werden. Wahlweise dürft ihr es auch abbrechen, was ich aber nicht empfehlen würde.

Nachdem ihr auch dies überstanden habt, dürft ihr einen von mehreren Mechs wählen, die sich vorallem in Angriff, Panzerung, Verteidigung und Beweglichkeit unterscheiden. Neben diesen Eigenschaften spielen auch die Bauweisen der Ungetümer eine Rolle. So ist das Fliegengewicht unter den Mechs wendiger, kann aber nicht so viel einstecken, wie ein rollender Koloss. Zudem können robuster Gebaute Varianten mit schwereren Waffen ausgestattet werden. Nach einiger Zeit dürft ihr auch weitere Armored Cores wählen, denn die Palette wird hin und wieder erweitert. Selbstverständlich darf auch der All-Rounder nicht fehlen, für den wir uns entscheiden.

Doch nicht nur in der Ausstattung gibt es Unterschiede. Je nachdem, für welchen ihr euch entscheidet, ändert sich auch der Schwierigkeitsgrad indirekt, da sich jeder Mech anders steuert und auch verhält.

Habt ihr dann eure Entscheidung getroffen, kann es eigentlich schon losgehen. Doch halt! Da gibt es ja noch das umfangreiche Tuning. Zunächst dürft ihr euch zwischen sieben verschiedenen Waffensystemen, wie Laserschwert und Homing Missiles entscheiden. Ist dies geschehen müsst ihr dafür sorgen, dass euer Mech richtig funktioniert. Dafür gibt es den Rumpf, den Kopf, Arme, Beine, CPU, Turbinen für den Boost, Stabilisatoren, die ihr teilweise sogar manuell einstellen könnt.

Klingt kompliziert? Ist es teilweise auch. Bei Waffen müsst ihr teilweise sogar 14 Angaben beachten und vergleichen, um herauszufinden, welche für den nächsten Einsatz besser passt. Doch die Entwickler lassen euch dabei nicht völlig allein. Farbige Hervorhebungen zeigen euch positive oder negative Unterschiede zu eurem aktuellen Equipement.

Aber Vorsicht, ihr solltet immer ein Auge auf das Gewicht und die Energieversorgung werfen. Seid ihr nämlich zu schwer wird das in euren Missionen für Probleme sorgen. Bei einem größeren Energieaufwand, solltet ihr euch um einen neuen und stärkeren Generator kümmern.

Falls ihr euch unsicher seid, ob ihr euren Mech in dem Zustand auf die Gegner hetzen könnt, dürft ihr ihn zunächst in einem Testlauf ausprobieren und die neuen Waffen studieren.

Neben dem technischen Tuning gibt es aber noch ein optisches. Hier könnt ihr das Aussehen eures Spielzeugs nach euren Wünschen verändern. Ihr könnt jedem Körperteil und jeder Waffe ihre eigene Verzierung, Farbe und Embleme schenken.

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