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Nach dem der erste Teil der noch recht jungen Army of Two-Serie für ordentlichen kooperativen Spielspaß sorgen konnte, sind natürlich schon Millionen von Xbox 360 Besitzern auf die Fortsetzung gespannt. Während die Geduld der Spieler in Deutschland noch strapaziert wird und wegen einiger Änderungswünsche der USK verschoben wurde, mussten Spieler in anderen Ländern nicht länger auf den Release von Army of Two: The 40th Day warten. Ein Grund mehr für uns bei unseren Shoppartnern durchzuklingeln und eine Version des Co-op Shooters zu bestellen. Ein Tag später landete auch schon die US Version, die absolut "region-free" und natürlich euch in Deutsch spielbar ist, in unserem Briefkasten. Neben ein paar gesparten Euros freuten wir uns aber vor allem über die schnelle Lieferung und die Möglichkeit euch doch noch im Januar einen ausführlichen Testbericht zum Titel präsentieren zu können. Ob die Freude auch nach dem Einlegen des Spiels in unsere Xbox 360 Konsole weiter anhielt, erfahrt ihr nun im Test hier auf Xboxdynasty.de. |
Zwei Freunde sollt ihr sein Sobald ihr das Spiel startet, müsst ihr euch für eine Spielart und einen Charakter entscheiden. Ihr könnt das Spiel entweder allein mit einem computergesteuerten Partner auf drei unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen spielen, stürzt euch im Splitscreen-Modus mit einem Freund in das Spielgeschehen oder aber eröffnet bzw. tretet ein privates oder öffentliches Xbox LIVE Spiel bei. Da der Titel für ein kooperatives Actionerlebnis für maximal 2 Spieler ausgelegt ist, ist der Co-op Modus natürlich das Herzstück von Army of Two: The 40th Day. Dennoch weiß auch die KI eures CPU-Partners in der Solo-Kampagne durchaus zu gefallen. Er bringt euch aus bestimmten Gefahrenzonen, eröffnet das Feuer oder hilft euch Hindernisse zu überwinden. Die Befehle, die ihr über das Steuerkreuz erteilen könnt, gehen gut von der Hand und werden strikt befolgt. Euer Partner stößt vor, hält seine Position oder zieht beispielsweise mit wildem Geballer die ganze Aufmerksamkeit auf sich. Richtig Spaß macht das Spielgeschehen natürlich erst mit einem weiteren menschlichen Kameraden.
Habt ihr einen freiwilligen Spieler gefunden, übernehmt ihr im Spiel entweder die Rolle von Tyson Rios oder Elliot Salem. Elliot ist ein Veteran der Army Rangers und hat sich nun nach Jahren des Staatsdienstes dem privaten Militär angeschlossen. Dabei geht es Elliot aber nicht nur um die Kohle, sondern vielmehr um den Nervenkitzel und den Krieg selbst. Sein muskulöser Körper, seine stark tätowierten Arme und sein knallharter Blick zeigen sofort, dass er das Adrenalin wie die Luft zum Atmen braucht. Deswegen wundert es auch niemanden mehr, dass sein Abzugsfinger sehr nervös ist und das Temperament oftmals mit ihm durchgeht.
Tyson war ebenfalls bei den Army Rangers und diente viele Jahre in Mogadischu. Dieser Krieg hat mit zahlreichen Narben in seinem Gesicht deutliche Spuren hinterlassen. Elliot ist sein bester Freund und als dieser damals von ihrem gemeinsamen Arbeitgeber SSC hintergangen wurde, schlossen sich beide zusammen und gründeten ihre private Militäreinheit. Zu Beginn dachten sie noch, dass sie eines Tages die Welt retten könnten, doch mittlerweile stellt Tyson sich selbst in Frage. Der zunehmend schlechte Ruf der privaten Söldnertruppen machen beiden sehr zu schaffen und die Grenzen zwischen persönlichem Vorteil und dem wohl der Öffentlichkeit scheinen für ihn langsam zu verschwimmen. |
Eine Welt voller Gewalt Nach euren ersten Metern erhaltet ihr von einem Kontaktmann eine Ausrüstung, zahlreiche Waffen und den ersten Auftrag. Dabei befestigt ihr Überwachungssender, zertrümmert Alarmanlagen und schaltet eine Zielperson aus. Für jede erfolgreiche Aktion erhaltet ihr ein paar Dollar auf eurem Konto gutgeschrieben. Habt ihr genügend Blutgeld angehäuft, könnt ihr in einem ruhigen Moment via gedrückter Y-Taste die Waffenankammer aktivieren und neue Waffen kaufen bzw. bereits erstandene Schmuckstücke weiter aufwerten. Hier beginnt der erste Clou für Waffennarren, denn hier ist es euch erlaubt sämtliche Details eurer Knarre zu verändern und diese mit einem Bildzoom zu kontrollieren. Wer will verändert den Lauf, den Kolben, die Halterung oder die Magazingröße des ausgewählten Gewehrs, bringt ein Zielfernrohr an oder benutzt einen Schalldämpfer.
Einzelstücke und weitere Bauteile für eure Ballermänner findet ihr im späteren Spielverlauf und könnt eure rauchenden Babys somit kostenlos aufrüsten. Im Einsatz zerfetzen diese dann in der unzensierten Fassung Köpfe eurer Gegner oder hinterlassen deutliche Blutspuren in der Umgebung. Der Gewaltfaktor ist ziemlich hoch und gerade die Kugeln bei Headshots schlagen deutlich ein und treten ebenso deutlich wieder aus.
Doch in Army of Two: The 40th Day geht es nicht nur um reine Waffengewalt, auch der taktische Aspekt kommt nicht zu knapp. Mit eurem GPS könnt ihr bevorstehende Gefahrensituationen einschätzen und mit eurem Partner eine Strategie aushecken. Somit späht ihr beispielsweise den ranghöchsten Offizier einer Gruppe aus, packt ihn und zwingt mit der Knarre an seiner Schläfe die anderen dazu sich zu ergeben. Habt ihr euch leise an einen möglichen Befehlshaber heran geschlichen, könnt ihr diesen über LB in den Schwitzkasten nehmen und müsst euch nun entscheiden wie ihr weiter vorgeht. Entweder ihr eröffnet direkt das Feuer und metzelt alles nieder was sich euch in den Weg stellt oder aber ihr fesselt eure Widersacher und marschiert somit weiterhin lautlos voran ohne dabei andere Truppen mit euren Kugelsalven aufzuschrecken.
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