News:
xbox 360 - xboxdynasty
Xbox Fanaward

Batman Arkham Asylum

Erstellt am
06.10.2011
Streetdate
28.08.2009
Gametyp
Actionspiel
Entwickler
Rocksteady Studios
Publisher
EIDOS
ZEIGE ALLE NEWS ZU DIESEM SPIEL ZEIGE ALLE PREVIEWS ZU DIESEM SPIEL ZEIGE ALLE REVIEWS ZU DIESEM SPIEL ZEIGE ALLE MOVIES ZU DIESEM SPIEL ZEIGE ALLE SCREENSHOTS ZU DIESEM SPIEL ZEIGE ALLE WALLPAPER ZU DIESEM SPIEL ZEIGE ALLE CHEATS ZU DIESEM SPIEL ZEIGE ALLE ACHIEVEMENT ZU DIESEM SPIEL
 Gamertags - 198 Gamers haben das Spiel
Bewerte dieses Spiel
Hits
557

User Artikel Batman Arkham Asylum

Seit nunmehr über 70 Jahren rettet Batman in Comics, Filmen, Serien und Games die Bürger von Gotham City schon vor zahlreichen Bedrohungen.

2008 war das Jahr, in dem der wohl beliebteste Held der DC-Comics mit The Dark Knight im Kino eindrucksvoll bewiesen hat, dass Comicverfilmungen nicht immer bunt und laut sein müssen, um den Zuschauer zu begeistern und für Geld an den Kassen zu sorgen. Mit düsterer, realistischer Stimmung und einer tiefgründigen Story, die Platz für Ihre Charaktere ließ, gelang ein Filmhit, der noch mehr als sein direkter Vorgänger „Batman Begins“ Besucher und Kritiker gleichermaßen überzeugen konnte.

Ein knappes Jahr später, im August 2009, veröffentlichte Eidos Interactive das neueste Kapitel der Batman-Saga in Form des viel versprechenden Videospiels „Arkham Asylum“ für die XBox 360/Playstation 3. Entwickler war die noch relativ unbekannte Spieleschmiede Rocksteady Studios aus England, die zuvor für das 2006 erschienene Urban Chaos (Xbox/PS 2) verantwortlich waren. Urban Chaos war damals trotz guter Kritiken hierzulande eher ein Geheimtipp, ein größerer Erfolg blieb jedoch aus.



Die ersten Szenen des Games zeigen euch eine regnerische, ungemütliche Nacht und Ihr seht das Batman-Logo auf die zerklüftete Wolkendecke über Gotham projiziert. Die Kamera senkt sich langsam auf die Straßen Gothams hinab, während Polizei und Krankenwagen mit Sirene an euch vorbei rasen. Aus entgegen gesetzter Richtung kommt euch das Batmobil entgegen und im Inneren seht Ihr Batman mit grimmigem Blick, wie er Richtung Arkham Asylum fährt. Joker sitzt gefesselt neben Ihm auf dem Beifahrersitz, gut gelaunt wie immer.

In Arkham angekommen, nimmt Warden Sharp Batman und Joker, umringt von Wachmännern, selbstsicher in Empfang und Batman begleitet Ihn noch ins Innere, da Ihm die Situation nicht geheuer ist und er bei der Einlieferung dabei sein möchte.

Auf dem Weg durch den „Intensive Treatment“-Bereich ist die Spannung greifbar. Bereits die ersten Meter im Asylum wirken bedrohlich und düster – Ihr spürt es ist etwas nicht in Ordnung und wartet nur auf den Moment in dem etwas passiert. Ihr begleitet Joker also, der festgeschnallt ist und von bewaffneten Wachen begleitet wird, auf dem Weg nach unten, begegnet Jokers Gefolgsleuten, die Ihn bejubeln und anfeuern und Killer Crock, einen weiteren Gefangenen und für Batman-Fans wohl bekannten Bösen, der droht uns zu jagen und zu töten.

Durch einen von Jokers Sprüchen erfahren wir, dass er noch ein Ass im Ärmel hat und er frägt Batman, ob er es nicht seltsam findet, dass durch ein Feuer hunderte seiner Gefolgsleute hier her verlegt würden.

Nachdem Ihr Joker etwas später endgültig den Wärtern des Arkham Asylum überlassen habt, wechselt Ihr einige Worte mit Commisioner Gordon und erfahrt aus dem Gespräch, dass Joker vor seiner Ergreifung das Büro des Bürgermeisters überfallen und diesen als Geisel gehalten hat. Er hat sich offenbar fast ohne Gegenwehr von Batman überwältigen lassen. Schnell bestätigt sich, dass eure Befürchtungen nicht unbegründet waren. Joker kann sich mit Hilfe von Harley Quinn befreien und Ihr erkennt, dass seine Ergreifung durch Batman eine geplante Aktion war, die dazu diente Joker und möglichst viele seiner Gefolgstleute nach Arkham einzuschleusen um die Anstalt von innen zu infiltrieren. Nachdem Ihr zunächst hilflos zusehen müsst, wie Joker seine Bewacher überwältigt und ins Innere der Anstalt entkommt, macht Ihr euch auf die Verfolgung, seht euch jedoch sogleich der ersten Kampfherausforderung gegenüber. Joker befreit einige der Gefolgsleute aus Ihren Übergangszellen und Ihr erlernet anhand dieser Situation die ersten Basics, zum Beispiel einen Schlag durchzuführen oder zu kontern, was sich in späteren Kämpfen mit größerer Gegnerzahl als extrem nützlich und notwendig erweisen wird. Für jeden besiegten Gegner fließen sogleich Erfahrungspunkte auf euer „Konto“ und je höher die Kombo, die Ihr durchführt, desto höher wird der Multiplikator.

Nachdem Ihr zwei Wellen Gegner besiegt habt, steht euch der Weg ins Innere frei. Schon im nächsten Raum und im Gang danach findet Ihr seltsam anmutende klappernde Gebisse vor, die Ihr mit dem Batarang zerstört. Diese Gebisse werden in späteren Spielverlauf immer wieder auftauchen und tragen nicht nur dazu bei, Erfahrungspunkte zu sammeln, sondern sind Teile der Rätsel, die uns der Riddler per Stimme über Funk aufträgt.

Über Monitore und durch alarmierende Durchsagen werdet Ihr Zeuge, wie die Situation eskaliert. Gefangene entkommen aus Ihren Zellen und laufen frei in der Anstalt umher. Nach einem kurzen weitern Scharmützel mit Jokers Leuten kontaktiert Ihr über Funk „Oracle“, die sich als Gordons Tochter herausstellt und klärt sie über die Situation vor Ort auf.

Hinter der nächsten Sicherheitstür erwartet euch der Wärter Franklin, der euch über eine Geiselnahme in Kenntnis setzt. Der psychopathische Victor Zsasz hat einen der Wärter auf einen elektrischen Stuhl gesetzt und hält Ihn als Geisel. Er droht damit, sollte jemand sich nähern, wird er den Wärter sofort töten und quält Ihn mit Stromstößen. Ihr begebt euch nach einem kurzen Gespräch mit Franklin eine Etage höher, wo Ihr auf zwei weitere Wärter trefft. An dieser Stelle lernt Ihr nun den Detective Mode kennen, eine Art Röntgenblick, der es u. a. ermöglicht, Objekte mit denen interagiert werden kann hervor zu heben oder Menschen hinter Wänden erkennen zu können. Ihr seht die an den Wänden befestigten Gargoyles und schwingt euch sogleich per abgeschossenen Greifhaken auf den nähesten Gargoyle. Dies läuft völlig unkompliziert per Knopfdruck ab. Die Frage, was in aller Welt Gargoyles in einem geschlossenen Raum einer Psychatrie zu suchen haben ignorierend, hangelt Ihr euch auf diesem Wege bis ans Ende des Raumes. Unbemerkt dort angekommen, seht Ihr ein Batman-Zeichen über dem Kopf von Zsasz, der nun mit dem Rücken zu euch steht. Zsasz ist nervös wie euch die Anzeige seiner Vitalfunktionen im Detective Mode zeigt. Herzschlagfrequenz und Gemütszustand zeigen euch auch im späteren Spielverlauf auf diese Weise an, ob das Ziel/die Person euch beispielsweise bemerkt hat oder aber noch völlig entspannt ist. Durch das simple drücken von X startet Ihr wie euch angezeigt wird, einen Glide–Kick auf euer Ziel, woraufhin Ihr vom Gargoyle springt und mit Hilfe des Capes lautlos durch die Luft gleitet. Ihr trefft euer Ziel unbemerkt von hinten, woraufhin Zsasz benommen zu Boden geht. Mit Hilfe eines Boden-Takedowns macht Ihr Ihn daraufhin endgültig unschädlich.

Im Anschluss startet eine Zwischensequenz und Ihr seht, dass Harley Quinn Warden Sharp als Geisel hält.

Oracle teilt euch mit, dass Joker die Computerverbindung von Arkham komplett nach außen abgeriegelt hat und überall in Gotham Bomben platziert hat, die er detonieren lassen wird, sobald sich jemand Arkham nähert. Mit diesen Infos macht Ihr euch auf Jokers blutige Spuren und versucht hinter seine Motive zu kommen und seinen Plan zu vereiteln.



Nach diesem packenden Beginn und den ersten erlernten Moves, schickt uns die Verfolgung Jokers und die Vereitlung seiner Pläne durch verschiedene Bereiche der Irrenanstalt und des Höhlen-systemes darunter.

Trotz relativ linearer Spielstruktur, die uns kreuz und quer über die Insel führt, bietet Arkham Asylum jedoch auch die Freiheit, die Umgebung – zumindest in den fortgeschrittenen Spielstunden, wenn sich die meisten der Gebiete freigeschaltet haben –frei zu erkunden, Rätsel zu lösen und Trophäen zu suchen.

Das Sammeln ist interessant gestaltet, gewisse Gegenstände sind an Orten versteckt, die erst im späteren Spielverlauf mit bestimmten Gadgets erreichbar werden. Das führt dazu, dass die besuchten Orte auch beim zweiten/dritten Mal nicht langweilig werden und man immer wieder dazu verleitet wird, die Gegend nach weiteren Verstecken abzusuchen.

Das „aufleveln“ der Figur und einiger Gadgets funktioniert, wie bereits angemerkt, anhand eines XP-Systems. Durch jeden besiegten Gegner, jede gefundene Trophäe und jedes gelöste Rätsel bekommt man XPs, die man dann in Form eines Upgrades verwenden kann um beispielsweise die Batclaw zu verstärken oder neue Finishing-Moves zu erlernen. Insgesamt sind 20 Upgrades vorhanden, die sich auch problemlos während der Kampagne freischalten lassen.

Die Klettereinlagen in den Höhlensystemen sind zwar nicht langweilig, da die Gestaltung grafisch einfach extrem schön gelungen ist, jedoch hätte man sich diesen Part auch problemlos sparen können. Man hat hier so ein wenig das Gefühl, dass sie belanglos sind und nichts zur Weiterentwicklung der Story beitragen oder dem Spannungsaufbau dienen. Wären sie nicht im Game vorhanden, man würde sie vermutlich nicht vermissen.


Ihr begegnet im Laufe der Story vielen bekannten Gesichtern aus dem Batman-Universum, darunter neben den bereits genannten auch Poison Ivy und Scarecrow, die beide ein Wesentliches dazu beitragen, dass es Arkham Asylum nicht an Abwechslung fehlt.

Scarecrow und sein eingesetztes Toxin lassen Batman in Alptraumwelten abdriften, in denen sich Ängste und Erinnerungen vermischen. So seht Ihr beispielsweise in einer dieser Sequenzen die traumatische Ermordung des Vaters von Bruce Wayne, einem der emotionalen Momente des Spiels. Durch den Wechsel der 3rd-Person-Ansicht in eine klassische Seitenansicht, heben sich diese Elemente vom Gameplay her deutlich vom Rest des Spiels ab.

Nach der Befreiung von Poison Ivy wiederum und dem Kontakt mit den von Joker freigesetzten Chemikalien, mutieren die Pflanzen von Ivy im späteren Spielverlauf und überwuchern die ganze Insel, wodurch sich das Gesicht vieler Spielbereiche völlig verändert. Einige Wege die Ihr bisher gehen konntet, werden dadurch unbegehbar und neue Wege eröffnen sich.

Durch diese Elemente schafft es Arkham Asylum immer wieder „In Bewegung“ zu bleiben und nicht so schnell langweilig zu werden.



Das Gameplay ist eine Perle. Kaum zuvor war ein 3rd-Person-Spiel so leicht steuerbar und selten zuvor gingen gerade Kampfmoves so leicht von der Hand.

Das sogenannte Freeflow-System bringt viel Dynamik in die Kämpfe, ohne dass Ihr euch unzählige Tastenkombinationen einprägen müsst. Lediglich in den zahlreichen Fights gilt es etwas den Überblick zu bewahren, um notfalls durch antippen der Y-Taste zeitgleich angreifende Gegner kontern zu können. Dadurch gehen die Kämpfe leicht in Fleisch und Blut über und der Frustfaktor bleibt während der gesamten Laufzeit der Kampagne aus.

Auch die Auswahl der Gadgets wie Batclaw, Explosivschaum oder der auch in Kämpfen sehr nützliche Batarang ist einfach durchzuführen und sitzt nach kurzer Zeit.

Was uns zur Kameraansicht führt. Prinzipiell funktioniert die 3rd-Person Ansicht sehr gut, die Figur ist angenehm platziert und nimmt nicht zu viel Platz auf dem Bildschirm weg. Spielt man mit den Steuerknüppeln, so fällt es einem im „normalen“ Spielgeschehen nicht schwer, stets das zu sehen was man will und muss um problemlos durch die Welt von Arkham Asylum zu wandeln. Kriecht man durch Gänge, verschwindet die Figur und die Sicht gleitet flüssig in eine Ego-Perspektive, so dass auch hier die Orientierung und Steuerung problemlos möglich ist.

Etwas Kritik muss sich die Kamera in den Kämpfen gefallen lassen. Gerade wenn die Gegnerzahl etwas umfangreicher wird – z. B. auch in den Challenges – fährt die Kamera des Öfteren automatisch nach oben und zeigt das Geschehen aus wesentlich steilerem Winkel, was mehr als einmal zu Verwirrung führt wenn die Moves die vorher noch gut kontrollierbar waren, plötzlich in andere Richtungen gehen oder aber man vom Kamera justieren vom eigentlichen Kampf abgelenkt wird.

Das Key-Feature des Spiels, der sogenannte Detective-Mode, wurde jedoch extrem gut umgesetzt. Durch drücken von LB, schaltet man in eine Art Röntgenblick, durch den die Wände durchsichtig werden und so Gegner, deren Skelette rot leuchten auch hinter Ecken oder geschlossenen Türen zu erkennen sind. So wird es möglich, wesentlich besser zu taktieren, wenn es beispielsweise gilt einen Raum voller Gegner zu umgehen oder auszuschalten.

Durch den Detective-Mode werden, wie anfangs erwähnt, auch „Aktionsgegenstände“ deutlich sichtbar. Ist etwa eine Wand zerstörbar, ist diese durch ein entsprechendes Symbol gekennzeichnet, Gitter die entfernt werden können, leuchten nun orange auf und Rätsel des Jokers werden auf diese Weise sichtbar. Durch den schnellen, unkomplizierten Wechsel zwischen Echtansicht und Detective-Mode lässt sich so jeder Raum bzw. jedes Level ohne den Spielfluss großartig zu unterbrechen, auf versteckte Gänge und Gegenstände durchleuchten. Dies erleichtert die Suche nach Trophäen und Rätseln wesentlich!



Grafisch spielt das Game in der Oberklasse. Die Präsentation ist bombastisch und die Welt um Arkham Asylum sehr detailverliebt umgesetzt. Von der stimmungsvollen Innengestaltung des Asylum über die bunten und wunderschönen Innenräume des botanischen Gartens bis hin zu den zwar kleinen, aber schönen Außenarealen ist kein Bereich dabei, der als langweilig oder lieblos gestaltet zu bezeichnen wäre.

Ebenso lassen die Texturen kaum Wünsche offen. Glänzende Fliesen an den Wänden, sehr schöne wasser- und Lichteffekte, tolles Glas in den Türen – hier kann sich so manches aktuelle Spiel noch eine gehörige Scheibe abschneiden.

Einer weiterer der wenigen Kritikpunkte des Games ist, dass die Figuren, allen voran Batman, doch extrem nach – nicht falsch verstehen – Gummipuppen aussehen. Zwar sind alle Figuren sehr schön anzuschauen, toll modelliert und auch die Bewegungen sind einwandfrei, jedoch hätte man hier, was die Haut und Haare der Protagonisten angeht, wesentlich mehr Realismus einbringen können. Sicherlich bewegen wir uns in einem Comic-Universum, jedoch sollte auch hier Haut nach Haut aussehen und sich von einem Gummi-Anzug unterscheiden lassen können. Das trübt das Spielerlebnis phasenweise etwas und man wünscht sich, dass dies im Nachfolger doch bitte etwas realistischer gehalten ist.

Die Musikuntermalung ist stets den Situationen angemessen, zwar nicht ganz so opulent und einprägsam wie beispielsweise bei einem Halo, jedoch sehr stimmungsvoll und passend zur Düsterness. Geräusche und Musik tragen ein wesentliches zur stellenweise beklemmenden Stimmung des Games bei. Ein excellentes Voice-Acting rundet die Akustik des Games noch ab. Hier gibt es wirklich nichts zu kritisieren.



Ein nicht vorhandener Multiplayer ist zwar schade, denn es gäbe im Batman-Universum mehr als genügend Charaktere um hier beispielsweise einen richtig interessanten Deathmatch-Modus aufzuziehen, jedoch sollte das kein Grund sein das Spiel abzuwerten. Als Multiplayergame ist Arkham Asylum von Anfang an nicht angedacht gewesen, der dunkle Ritter kämpft hier alleine und das ist gut so.

So bleibt es bei einer reinen Singleplayer-Kampagne sowie einem Challenge-Modus mit Online-Bestenlisten, der für einige weitere Stunden unterhalten wird.



Der Riddler gibt uns immer wieder Rätsel mit auf den Weg und fordert uns auf, uns geistig mit Ihm zu messen. Die Rätsel bestehen hauptsächlich daraus, aus einer rätselhaften Aussage des Riddlers Plakate, Zeitungsausschnitte oder ähnliche Dinge zu finden und diese zu scannen. Alles in allem sind die Rätsel extrem leicht zu lösen, nur hin und wieder wird man zum Grübeln gebracht.

Die überall in den Levels verstreuten Trophäen, sind so verteilt, dass nicht sofort alle erreichbar sind. Einige lassen sich erst durch Upgrades an Gadgets wie der Batclaw finden, mit deren Hilfe sich Gitter oder ganze Wände einreißen lassen um so geheime Gänge und Räume zu entdecken.

Riddlerkarten, die man im Spielverlauf findet, enthüllen zudem noch Fundorte von Rätseln und von Trophäen auf der über die Back-Taste erreichbaren Karte, wodurch diese sich wesentlich leichter finden lassen. Sollte man also nach Durchlauf der Story noch nicht alle Fundstücke beisammen haben, kann man diese mit Hilfe der Hinweise auf die Fundorte jederzeit gezielt ansteuern.

Spielzeit für die Kampagne beträgt im normalen Schwierigkeitsgrad etwa 8 Stunden. Dazu kommt noch die ein oder andere Stunde im Challenge-Modus. Wer sämtliche Rätsel knacken und Trophäen entdecken will, kann nochmals 2-3 Stunden hinzu zählen.

Durch das bereits erwähnte Sammeln von Trophäen, Zerstören von Riddler-Gebissen oder finden von Interview-Tapes schalten sich Challenges frei. Es gibt dabei zwei unterschiedliche Versionen. Die einen sind Kampfchallenges, bei denen es in vier Runden eine steigende Anzahl an Gegnern mit möglichst hoher Punktzahl auszuschalten gilt. Bei den andern Challenges handelt es sich um sogenannte Stealth – Missionen, bei denen man versuchen muss, so schnell wie möglich die Wachen in einem Areal unbemerkt mit Stealth – Moves auszuschalten, ohne dass die anderen etwas davon mitbekommen. Jeweils acht verschiedene aus der Kampagne entnommene Areale und Herausforderungen sollten diejenigen, die Genug Geduld und Können mitbringen, für einige Zeit auf der Jagd nach Bestwerten fesseln. Für viele jedoch wird das Ganze, hauptsächlich bei den extremen Challenges, sicherlich einen gewissen Frustfaktor mit sich bringen, denn diese sind teils sehr knackig was den Schwierigkeitsgrad angeht.

Zahlreiche freischaltbare Biographien/Interviews beleuchten die Hintergrundgeschichten der verschiedenen Charactere/Insassen des Gefängnisses und des Batman-Universum und bieten Neulingen interessante Einblicke in die Welt Gothams und seiner Schurken.


Abschließend ist zu sagen, dass Arkham Asylum ein wirklich sehr gelungenes Actionadventure geworden ist, dem ein wenig mehr Spielzeit und ein Multiplayer sicherlich gut getan hätte, das sich jedoch auch so ohne Probleme in der Spitze der Xbox 360-Spiele behaupten kann. Düster, mit toller Optik und leicht von der Hand gehendem Kampfsystem, schafft es Arkham Asylum auch Spieler zu überzeugen, die ansonsten nicht viel mit dem Fledermausmann anfangen können. Viele Rätsel und Suchgegenstände machen das Durchstreifen der Levels immer wieder interessant und Langeweile kommt während der Story keine auf. Gleichzeitig heben der Detective-Mode und die Denkaufgaben des Riddlers das Game aus dem reinen Actioneinerlei heraus und bieten Einiges an Abwechslung.

Leider ist der Wiederspielwert nach durchspielen der Story doch eher gering und die Challenges wissen auch nur bedingt zu fesseln, was dazu führt, dass nach einer Spielzeit von etwa 12 bis maximal 15 Stunden Langeweile eintritt und man das Bedürfnis verliert Arkham Asylum in die Xbox einzulegen.

Daher bleibt Arkham Asylum der Sprung in die absolute Elite, in eine Liga mit etwa Mass Effect 2 oder Bioshock leider verwährt. Sollten sich die Entwickler diese Kritikpunkte jedoch zu Herzen nehmen und im nächsten Teil mehr Umfang und vielleicht sogar einen Multiplayer-Modus bieten, dann erwartet uns mit Arkham City sicherlich ein ganz heißer Kandidat auf das Spiel des Jahres!

Pro

• Tolle Grafik
• Sound und Voice-Acting sehr gut
• Sehr gelungene Steuerung/Gameplay
• Viele Sammelgegenstände und Rätsel
• Detective Mode
• Stimmungsvoll und düster
• Viele bekannte Gesichter aus dem Batman-Universum
• Veränderungen der Insel durch Ivys Pflanzen und dadurch neue
Wege durch die umgestalteten Levels

Kontra

• Kein Multiplayer
• Klettereinlagen unnötig
• Kamera in Kämpfen mitunter unübersichtlich
• Eher geringer Wiederspielwert



Einzelspieler 9.1
Mehrspieler offline -
Xbox LIVE Mehrspieler -
Steuerung und Gameplay 9.3
Grafik und Präsentation 9.1
Sound, Musik und Special FX 9.2
Sprachausgabe Deutsch
Bildschirmtexte Deutsch
Zensur Nicht notwendig
Spielzeit ca. in Stunden 10+
Geeignet für Anfänger bis Profis
Altersfreigabe Ab 16 Jahren

Werbung

Gesamtbewertung von Bad Signs

9.1


Bad Signs

Bad Signs(Ettlingen) -

Bookmark

wong favoriten icio live webnews Google Yahoo

Reviews

Xbox 360 - Max Payne 3 Xbox 360 - Ghost Recon Future Soldier Xbox 360 - Sniper Elite V2 Xbox 360 - Awesomenauts Xbox 360 - Battleship: Das Videospiel
engine powered by cultiport