News:
xbox 360 - xboxdynasty
Xbox Fanaward

Battlefield 3 - Testartikel

Autor
Tobias Schulte - Z0RN
Erstellt am
25.10.11
Streetdate
27.10.2011
Spielgenre
Ego-Shooter
Entwickler/Publisher
DICE / Electronic Arts
Kommentare
33
ZEIGE ALLE NEWS ZU DIESEM SPIEL ZEIGE ALLE PREVIEWS ZU DIESEM SPIEL ZEIGE ALLE REVIEWS ZU DIESEM SPIEL ZEIGE ALLE MOVIES ZU DIESEM SPIEL ZEIGE ALLE SCREENSHOTS ZU DIESEM SPIEL ZEIGE ALLE WALLPAPER ZU DIESEM SPIEL ZEIGE ALLE CHEATS ZU DIESEM SPIEL ZEIGE ALLE ACHIEVEMENT ZU DIESEM SPIEL
 Gamertags - 79 Gamers haben das Spiel
Bewerte dieses Spiel
Drucken

Der Battlefield Ego-Shooter von DICE und Electronic Arts im Test

Die Art wie wir spielen hat sich in den letzten Jahren grundlegend verändert. Die Bildschirme werden größer und flacher, die Steuerungseinheit verschwindet zum Teil dank neuester Kinect-Technologie und das Internet ermöglicht unzählige neue Möglichkeiten. Online steht bei Videospielen für Multiplayer - und Multiplayer steht bei Battlefield ganz oben. Soweit oben, wie bei kaum einem anderen Spiel. Der Ursprung des Spiels besteht aus riesigen Online-Schlachten am PC. Viele Features waren wegweisend und begeistern heute Millionen von Spielern in zahlreichen Ego-Shootern. Doch auch an der Konsole wollen Spieler nicht auf Battlefield 3 verzichten und so haben DICE und EA neben der PC-Fassung natürlich auch an einer Xbox 360 Version geschraubt. Damit auf der heimischen Konsole aber alles reibungslos abläuft, musste das Spiel an einigen Stellen abgespeckt werden. Zum Glück halten sich diese Änderungen in Grenzen und es gibt gegenüber dem PC-Vorbild nur zwei gravierende Unterschiede: 1. Via Xbox LIVE ziehen „nur“ 24 Spieler gleichzeitig in die Schlacht – auf dem PC sind es unglaubliche 64! 2. Die Grafikpower am High-End-PC ist schier unglaublich, da kann die Xbox 360 nicht mithalten –dafür kostet eine Xbox 360 auch nur halb so viel wie eine erstklassige Grafikkarte für den heimischen PC. Somit haben wir im Vorfeld schon einmal die größten Unterschiede beim Namen genannt. Was euch in Battlefield 3 auf der Konsole erwartet, erfahrt ihr jetzt im Test.

Online-Pass, HD-Texturen-Installation und weitere Überraschungen

Heutzutage stößt ihr bei vielen Spielen auf zahlreiche Überraschungen, auch bei Battlefield 3. Ausgeliefert wird der Ego-Shooter auf zwei Spieldiscs. Das automatische Xbox LIVE Update direkt zu Beginn, gehört fast schon zum Standard. Nun müsst ihr den sogenannten „HD-Content“ auf eure Festplatte installieren, denn die komplette Grafikpower des Spiels passte zwar auf den Rohling, die Texturen können aber von der CD aus nicht so schnell nachgeladen werden, damit diese immer hochauflösend dargestellt werden. Demnach müsst ihr für das komplette Spielerlebnis circa 1,5 GB auf der Festplatte freischaufeln und Battlefield 3 installieren. Dazu kommen 167 MB für das erste Update. Doch damit nicht genug, wenn ihr Battlefield 3 mit allen künftigen Angeboten weiterspielen möchtet, dann solltet ihr weiteren Platz reservieren. Dies interessiert aber nur Besitzer einer Xbox 360 mit gerade mal 4 GB Speicher, denn diese werden schnell an ihre Grenzen kommen und sollten sich neben dem Spiel gleich einmal eine Festplatte kaufen.

Möchtet ihr das Spiel ebenfalls samt Einzelspielerkampagne und Mehrspielerkomponente auf die Festplatte laden, verschlingt das Spiel satte 15,5 GB Speicher! Bevor ihr also richtig los legen könnt, verbringt ihr viel Zeit mit Installationen von Updates, HD-Content, CD1 und CD2. Nebenbei gebt ihr dann noch den beiliegenden Online-Pass-Code ein, der es euch erst erlaubt das Spiel via Xbox LIVE in vollen Zügen spielen zu dürfen. Gebrauchtkäufer gucken dann in die Röhre und müssen den Multiplayer für unfaire 800 Microsoft Points freikaufen.

Enttäuschende Kampagne mit seltsamen Verhalten

Ist Battlefield 3 in eurem Besitz, startet ihr nach den ersten Einstellungen die Kampagne auf einem von drei möglichen Schwierigkeitsgraden: Leicht, Mittel, Schwer. Kaum habt ihr eure Auswahl getroffen landet ihr direkt im Spiel. Kein Intro, keine Vorbereitungen – direkt in die Action. Leider wird der unsanfte Einstieg immer wieder durch den Klick auf die Starttaste unterbrochen, denn sicher wollt ihr die Audioeinstellungen anpassen oder aber die Empfindlichkeit des Controllers nachjustieren. Danach strandet ihr als Sergeant Blackburn in einem Kreuzverhör. Ihr steckt bis zum Hals in der Scheiße! Sagt zumindest der Polizist direkt vor euch und deswegen erzählt ihr von Operation Swordbreaker, die ihr dann noch einmal nachspielen müsst. Kaum habt ihr das Kriegsfahrzeug verlassen, werdet ihr von der spektakulären Grafikpracht förmlich umgehauen.

Die Sonne schimmert am Horizont, Fahrzeuge wirbeln Staub auf und die eindrucksvollen Häuserkulissen wurden vom Kugelhagel längst vergangener Gefechte gekennzeichnet. Besonders genial sind sämtliche Soldaten-Charaktermodelle ausgefallen. Detailreich von der Sohle bis zum Kriegshelm und die Animationen sind ebenfalls durchweg genial. Einfach eine Augenweide! Leider wird der prachtvolle Gesamteindruck von ständigem Tearing beeinflusst. Wann immer ihr euch bewegt, wird ein leichter unsauberer Schleier über das gesamte Spiel gelegt. Dies mindert leider die ansonsten umwerfende Aussicht.

Habt ihr den Anblick verdaut, folgt ihr euren Kameraden zum Befehlshaber. Dieser übermittelt euch euren ersten Auftrag. Immer mehr Rebellen, die PLR - überqueren die Grenze und greifen den Iran an. Die Lage ist sehr angespannt und einige Marines sind in einen Hinterhalt geraten. Ihr seid mit eurem Trupp die schnelle Hilfe. Also rennt ihr los und begebt euch von Häuserschlucht zu Häuserschlucht. Ihr durchquert dabei mehrere Gebäude und werdet von Explosionen einige Häuserblocks weiter akustisch begleitet. Immer wieder strahlt die Sonne durch die Fenster in euer Gesicht, nimmt euch ein wenig die Sicht, wirft in Gebäuden komischerweise keine Schatten an die Wände und lässt dafür aber die Waffe immer wieder mal ein wenig aufblitzen. Es scheint so, dass neben jedem Wow-Moment auch ein Hey-Moment-Mal folgt.

Battlefield 3 verhält sich in der Kampagne äußerst komisch. Rennt ihr voran und erlebt die Action sozusagen an vorderster Front, werdet ihr von den zahlreichen Fehlern kaum etwas mitbekommen. Stellt ihr euch aber einfach mal hinter euren Squad und beobachtet das Gefecht etwas abseits des Geschehens, dann werdet ihr oft einfach nur mit dem Kopf schütteln.

Freiheiten gibt es während eurer Mission auch  nicht. Ihr könnt euch zwar im Schlachtfeld frei bewegen, an unsichtbaren abgesteckten Bereichen solltet ihr aber nicht die Grenze überschreitet. Macht ihr es dennoch, dann erscheint die Meldung, dass ihr 5 Sekunden Zeit habt in das Kriegsgebiet zurück zu kehren.

Facebook

Bookmark

wong favoriten icio live webnews Google Yahoo

Vorschauberichte

Xbox 360 - Resident Evil 6 Xbox 360 - BioShock Infinite Xbox 360 - Medal of Honor: Warfighter Xbox 360 - Assassin’s Creed III Xbox 360 - Halo 4
engine powered by cultiport