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Battlefield Bad Company 2: Vietnam - Marktplatz - Testartikel

Autor
Anja Schmidt - Alexa Jolie
Erstellt am
23.12.10
Streetdate
21.12.2010
Spielgenre
Ego-Shooter
Entwickler/Publisher
DICE / Electronic Arts
Kommentare
23
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Der Vietnamkrieg im Test

Electronic Arts und DICE veröffentlichten am 21. Dezember 2010 nach dem Modus "Attacke" nun eine neue große Erweiterung. Für 1200 Microsoft Points könnt ihr euch Battlefield Bad Company 2: Vietnam kaufen und eure Spiellust erneut entfachen. Für das Geld werden euch vier neue Karten, 15 Waffen und sechs Fahrzeuge zur Verfügung stehen. Wir haben uns natürlich sofort in mehrere Runden gestürzt, um alle Geheimnisse aus der Erweiterung herauszukitzeln.
Alles beim Alten
Das Add-On wird ähnlich dem Onslaught Modus über einen Extrapunkt im Hauptmenü gestartet. Sobald ihr mit dem Cursor darauf fahrt, verändert sich das Hintergrundbild in einen vietnamtypischen Soldaten und der Soundtrack „Fortunate Son“ von Creedence Clearwater Revisited beginnt sich in euren Ohren einzunisten. Habt ihr euch erst mal an das neue Aussehen mit dem auffälligen Grünstich gewöhnt, stehen euch online dieselben Modi wie im Hauptspiel zur Verfügung. Das wären Rush, Eroberung, Squad Ops: Rush und Squad Ops: Team Deathmatch. In Rush gibt es zwei Teams Verteidiger und Angreifer, wobei letztere Kisten auf der Map zerstören müssen, während die Verteidiger dies zu verhindern versuchen. In Eroberung und Rush gibt es ein sogenanntes Ticketsystem. Bei Eroberung müsst ihr Fahnen einnehmen, während ihr in Squad Deathmatch mit eurem Team als erstes 50 Kills erreichen müsst, indem ihr die Mitglieder aus anderen Squads tötet. In Rush hat das verteidigende Team einen unendlichen Ticketvorrat und gewinnt auch, wenn sich die Tickets der Gegner auf 0 senken. Bei Eroberung werden die Tickets beeinflusst, je nachdem wie viele Flaggen man eingenommen hat. Positiv ist hierbei noch anzumerken, dass ihr nicht bei Rang 1 anfangt, sondern euren Rang, den ihr im Hauptspiel erreicht habt, auch in Vietnam übernehmt.
Hier riecht es nach verbrannter Erde
Wie bereits erwähnt, stehen euch in Battlefield Bad Company 2: Vietnam vier neue Karten zur Verfügung. Bei Hill 137 fällt besonders auf, das es die geschichtlichen Ereignisse im Mai 1969 am Hill 937, auch Hamburger Hill genannt, umzusetzen versucht. Ihr tretet entweder als NVA-Soldat oder amerikanische Streitmacht an und kämpft euch durch ein Szenario aus verbrannter Erde mit Flammen, die euch ins Gesicht schlagen. Nachteil ist auf dieser Map allerdings, dass teilweise die Gegner kaum zu erkennen sind, weil sie sich nahtlos an die Umgebung anpassen. Doch das Problem werdet ihr wohl nur in den ersten Runden auf der Karte haben, denn bereits nach mehrmaligen spielen, wird dies nicht mehr so problematisch.

Bei Phu Bai Valley handelt es sich um eine Karte, die eher im flachen Gebiet samt Reisfeldern spielt, aber dank vieler Hütten große Möglichkeiten zum Teamspiel bieten. Auf dieser Map gibt es eine große Anzahl an Vietnamfahrzeugen, so finden sich in der US-Basis ein Huey, M48 Pattons und Willys Jeeps. Während die NVA-Basis mit drei T54 Kampfpanzern und 2 GAZ-69 aufwartet. Besonders schön ist dabei, dass in den einzelnen Hütten teilweise Radios stehen, aus denen dann einzelne Lieder duddeln, beispielsweise der Ritt der Walküre von Richard Wagner.

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