
Autor Tobias Schulte -
Z0RN |
Erstellt am 18.05.09 |
Streetdate 15.05.2009 |
Spielgenre
Actionspiel |
Entwickler/Publisher
EIDOS
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Kommentare
2
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Entscheidet ihr euch hingegen für die japanische Seite, habt ihr als Kommandeur der kaiserlichen japanischen Flotte die Chance, am Angriff auf Pearl Harbor teilzunehmen, um anschließend den Lauf der Geschichte zu verändern und den gesamten Pazifik in das japanische Reich einzugliedern. Mit mehr als doppelt so vielen Missionen, unzähligen Kriegsschauplätzen und Kriegseinheiten will Battlestations: Pacific sogar den gelungenen hauseigenen Vorgänger in den Schatten stellen. Wir haben uns für euch in die Schlacht gestürzt und berichten heute, ob sich eine Anschaffung des Titels wirklich lohnt. |
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Aller Anfang ist schwer Habt ihr euch mit der Bildschirmführung angefreundet, müsst ihr noch die Steuerung der verschiedenen Einheiten erlernen. Die meiste Zeit befindet ihr euch in der Luft und müsst Schiffe mit Torpedos versenken und andere Flieger vom Himmel radieren. Fliegt ihr euren Flieger längere Zeit mit geringer Geschwindigkeit, droht euch ein Strömungsabbruch und ihr droht abzustürzen. An Board eines Schiffes müsst ihr mit Flakgeschützen anstürmende Geschwader erledigen, Artellerie abfeuern und feindliche Zerstörer mit Torpedos auf den Meeresgrund befördern. Im Laufe des Spiels werden dann zusätzlich moderne und neue Waffen für bestimmte Einheiten freigeschaltet. Wie gesagt, zu Beginn des Spiels werdet ihr euch hin und wieder überfordert fühlen, aber das Weiterspielen lohnt sich und mit ein bisschen Übung feiert ihr eure ersten großen Erfolge. |
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Geniale Präsentation mit wenig Spannung Durch die Möglichkeit, mühelos zwischen den einzelnen Schiffen und Flugzeugen zu schalten, seid ihr die meiste Zeit am Puls des Geschehens. Ihr liefert euch Luftkämpfe aus der neuen Cockpit-Perspektive, unterstützt Bodentruppen mit Artilleriefeuer eurer Schiffe oder überrascht feindliche Stellungen mit eurem Bomber-Verband. Authentischer Seegang, Einsätze bei Tag und Nacht, wechselnde Wetterverhältnisse sind nur einige der Highlights des Spiels. Vor allem aber die detailgetreuen Modelle der Schiffe und Kampflugzeuge sowie die atmosphärischen und realistischen Spielumgebungen erwecken gewaltige Pazifikschlachten zum Leben. Auf audiovisueller Ebene werden Auge und Ohr mit bombastisch in Szene gesetzten Schlachten verwöhnt. Die gesamte Grafik-Engine wurde von Grund auf überarbeitet. Einsätze finden bei Tag und Nacht statt, traumhaftes Sommerwetter schlägt in gewaltige Stürme mit unbarmherzigem Seegang um. Beide Kampagnen werden darüber hinaus von vielen minutenlangen filmreifen Zwischensequenzen in Szene gesetzt. Größter Kritikpunkt ist aber die fehlende Spannung und die schlechte Atmosphäre des Spiels. Darüber hinaus sind die Soundeffekte nur sehr minimal ausgefallen. Zum Beispiel zieren in der dunklen See oftmals tolle Blitzeffekte den Himmel, leider fehlt dazu aber die akustische Untermalung. Schließt ihr die Augen und hört nur hin, werdet ihr keine Donner, Blitze oder Gewitter wahrnehmen. Das zieht sich leider durch das ganze Spiel. Ihr steuert gigantische Flottenverbände, die sich alle nur sehr träge fortbewegen und dabei noch mit wenigen Soundeffekten auskommen müssen. Ob zu Wasser, in der Luft oder jetzt auch am Boden, durch die fehlende Inszenierung im Spiel will richtige Spannung oder echte Kriegsatmosphäre leider viel zu selten aufkommen. Mit ein Grund dafür ist auch die schwache Sprachausgabe. Die Kommandosprüche sind viel zu lasch und erzeugen einfach keine Gänsehaut. |
FazitIn Battlestation Pacific übernehmt ihr nicht nur die Kontrolle eines einzelnen Soldaten, sondern die Befehlsmacht über den ganzen Krieg. Ihr steuert U-Boote, riesige Zerstörer und Kampfflugzeuge der verschiedensten Art. Dabei solltet ihr auch beachten, dass die Einheiten des 2. Weltkrieges nicht gerade die modernsten und schnellsten Maschinen waren und eine Mission locker auch mal eine Stunde oder mehr in Anspruch nehmen kann. Gerade der schwere Einstieg und die vielen Texte mit Hinweisen werden sicher viele Spieler abschrecken. Die Entwickler haben es sicher nur gut gemeint, aber das Spiel mit Hinweisen zu plakatieren ist euch nicht gerade der richtige Weg. Dauernd knallen euch lange Textpassagen mit neuen Hinweisen und vieles mehr ins Gesicht. Dabei wirkt die Spielvielfalt anfangs so gigantisch, dass ihr meint ihr könnt dieses Spiel gar nicht meistern. Wer das Tutorial aber weg lässt und einfach mal die Kampagne startet, wird ziemlich schnell mit sämtlichen Einheiten gut zu Recht kommen. Langsam aber sicher lernt ihr dann auch die Feinheiten des Spiels kennen und im späteren Spielverlauf machen die riesigen Schlachten sehr viel Laune. Doch leider hat Eidos verpasst dem Spiel die gewisse Schärfe beizusteuern. Während des Kampfes passiert zwar einiges, aber irgendwie will der Funke nicht so richtig überspringen. Dies liegt mit Sicherheit zum Teil an den schwachen Soundeffekten und den öden Synchronsprechern, aber auch an der teilweise langweiligen Erzählstruktur. Dennoch weiß das Spiel zu gefallen und die positiven Aspekte überwiegen eindeutig. Das Feeling auf einer riesigen Landkarte etliche Kriegseinheiten zu befehligen und bei Actionbedarf sogar selbst zu steuern ist wirklich gelungen. Für die Zukunft wünschen wir uns ein Battlestations: Modern Warfare, mit schnelleren Booten, durchschlagkräftigeren Waffen, besseren Kampffliegern und vor allem aber der nötigen Action für die Dolby Digital Ohren. |
Pro
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Kontra
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Einzelspieler 8.7 |
Mehrspieler offline
8.5 |
Xbox LIVE Mehrspieler
8.6 |
Steuerung und Gameplay
8.3 |
Grafik und Präsentation
8.4 |
Sound, Musik und Special FX
8.2 |
Sprachausgabe
Deutsch |
Bildschirmtexte Deutsch |
Zensur
Nicht notwendig
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Spielzeit ca. in Stunden
+20 |
Geeignet für
Anfänger bis Profis
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Altersfreigabe
Ab 12 Jahren |
Xboxdynasty Gesamtbewertung
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