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Beautiful Katamari

Erstellt am
01.09.2009
Streetdate
29.02.2008
Gametyp
Puzzlespiel
Entwickler
NAMCO Bandai
Publisher
NAMCO Bandai
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881

User Artikel Beautiful Katamari

Beautiful Katamari (Xbox360)

Einleitung:

Bereits 2004 veröffentlichte Namco den ersten Katamari Teil in Japan unter dem Titel „Katamari Damacy“, dieser wurde jedoch leider nie in Europa veröffentlicht. Erst mit dem zweiten Teil „We love Katamari“ (Playstation 2) kam eins der Spiele auch nach Europa. Es folgte ein weiteres Spiel für die Playstation Portable namens „Me & My Katamari“ das jedoch auch nicht in Europa veröffentlicht wurde. Nach zwei Jahren erzwungener Katamari Pause für die Europäer folgte Anfang 2008 das nächste Katamari auf Microsofts Xbox360. Dieser Teil nennt sich Beautiful Katamari und ob er ein Erfolg ist oder ob er dieses mal vorbei rollt erfahrt ihr in meiner Review.

Handlung:

Aber worum geht es überhaupt in Katamari oder was ist überhaupt ein Katamari? Für alle die, die das nicht wissen, werde ich nun alles etwas zusammenfassen. Namco selbst bezeichnet Katamari als ein 3rd Person Puzzle Game, diese Bezeichnung finde ich auch äußerst treffend. Im Spiel geht es nämlich darum im Zeitlimit so viel wie möglich aufzurollen bzw. eine bestimmte Größe zu erreichen. Dabei übernimmt man die Rolle einer kleinen bunten Spielfigur, die eine Kugel vor sich her rollt an der alles kleben bleibt egal ob Werkzeuge, Pflanzen, Tiere, Menschen, Häuser und später sogar Kontinente (!). Diese Kugel nennt man Katamari. Eine Story ist natürlich auch vorhanden. Der König des Universums beim Tennisspielen ein Loch ins All geschossen und wir müssen das daraus resultierende schwarze Loch nun stopfen, indem wir natürlich alles aufrollen was uns unter die Kugel kommt.

Aufbau:

Nachdem man von einem total bunten Intro begrüßt wird, gelangt man in das Hauptmenü, dort wird erstmal ein Spielstand benannt und erstellt. Danach folgt eine sehr schön gezeichnete Zwischensequenzen in der die Story erzählt wird. Die Geschichte ist allerdings nicht gerade das was man eine überragende Storyline nennt, allerdings will das Beautiful Katamari auch nicht, nehme ich mal an da man nicht viel Arbeit in die Story gesteckt hat. Nun folgt ein kleines, aber informatives Tutorial bei dem man die Steuerung beigebracht bekommt. Ist das geschafft kann man endlich loslegen. Nun befindet sich euer kleines etwas in einer Art Universum in dem man verschiedene Planeten bereisen bzw. zu ihnen schweben kann. Auf dem mittig gelegenen Planeten lassen sich diverse Einstellungen vornehmen, eure Spielfigur einkleiden, den Online und Offline Multiplayer starten, die Sammlung der aufgerollten Dinge betrachten und einiges mehr. Die anderen Planeten dienen dazu die Level zu betreten. Allerdings sucht man Abwechselung vergebens, denn die Ziele der Missionen sind doch immer das Selbe: Werde so groß und sammle nur eine bestimmte Art von Gegenständen auf. Ich denke, das hätte man sicher besser machen können und etwas Kreativität beweisen können. Spaß macht das Spiel aber auf alle Fälle.

Gameplay:

Gesteuert wird mit den zwei Analogsticks, das ganze könnte man mit der Steuerung eines Panzers oder einer Planierraupe d.h.: Beide Analogsticks nach vorne rollt man nach vorne, einen Analogstick nach hinten und einen nach vorne dreht man sich und wenn man beide nach hinten bewegt rollt man rückwärts. Es gibt auch die Möglichkeit einen sogenannten „Quick Turn“ zu machen indem man die beiden Sticks drückt. Dieser ist sehr nützlich wenn man in eine Ecke gerollt ist und nun schnell wieder in eine andere Richtung weiter rollen möchte. Beautiful Katamari spielt sich soweit sehr gut, aber es gibt einen Kritikpunkt: Die Kamera ist manchmal ein echtes Hindernis und kann zu einer richtigen Spaßbremse werden. Bei dem Speichersystem gibt es auch einen verbesserungswürdig. Um zu speichern muss man immer auf den in der Mitte gelegenen Planeten zurück, ein automatisches Speichersystem hätte sicher nicht geschadet. Das ist allerdings nicht gravierend, man sollte nur nie vergessen zu speichern. Ansonsten ist jeglicher Fortschritt verloren. Der Umfang von Beautiful Katamari ist meiner Meinung nach in Ordnung es könnte höchstens ein paar mehr Level haben. Es gibt jedoch sehr viel zu sammeln und zu jedem Level noch einen „Time Attack“ Modus, außerdem einen Offline Modus der ganz in Ordnung ist und einen super Online Modus. Mehr zum Multiplayer im jeweiligen Kapitel.

Grafik:

Voran ist zu sagen wer keine bunten Spiele mag sollte von Katamari definitiv die Finger lassen, denn das Spiel ist sehr bunt. Ich will das ganze mal beschreiben. Ich weiß nicht wie es ist wenn man LSD genommen hat aber ich würde mir das ganze so in etwa vorstellen. Spaß bei Seite, die Grafik ist sicherlich gewöhnungsbedürftig, weiß aber dennoch sehr zu gefallen. Sehr viele verrückte Ideen und schön gezeichnete Texturen, passend zum Spiel. Leider hat das Spiel ab und zu mal einen Slowdown in der Framerate was sehr schade ist, da dies sicher verhindert hätte werden können.

Sound:

Der Sound kommt sehr klar aus den Boxen und die vielen Sound Effekte passen perfekt ins Spielgeschehen hinein. Die Musikuntermalung im Spiel ist sicher nicht Jedermanns Sache, denn vielen wird der doch passende J-Pop nicht gefallen. Zum Glück lässt sich der Soundtrack ja auch noch ausschalten. Mir persönlich gefällt er sogar ziemlich gut.

Multiplayer:

Offline ist der Multiplayer Modus nur ein kurzweiliges vergnügen, ist aber für hin und wieder ausreichend. Es gibt einen Coop Mode in dem jeder eine Seite des Katamaris übernimmt also gemeinsam den Katamari steuert und eine VS. Mode in dem es darum geht mehr einzusammeln, aber sich auch gegenseitig die Gegenstände abzunehmen, dass funktioniert über einen sogenannten „Dash“ einer Art Stoß den man ausführt, indem man die Sticks ganz schnell hin und her bewegt. Online hingegen kommt man total auf seine Kosten dort wird gerollt und gesammelt was das Zeug hält. Es gibt Bestenlisten, Ländererkennung und einiges mehr. Dort gibt es nur den VS. Mode der aber Online noch einiges mehr an Charme versprüht. Im Online Modus kannst du entweder an einem Spiel teilnehmen oder ein eigenes hosten in Form von Planeten auf diesem wartet man nun bis sich ein Spieler deinen gehosteten Planeten findet. Während man wartet kann man sich die Zeit mit kleinen herumliegenden Goodies vertreiben. Leider kann doch sehr viel Zeit vergehen bis sich ein Spieler gefunden hat was schade ist, weil es Online wirklich viel Spaß macht. Im Online Modus ist es das Ziel möglichst viele Kekse zu sammeln. An der Keks Anzahl erkennt man dann auch die stärke eines Gegners.

Fazit:

Beautiful Katamari hat zwar ein paar Kritikpunkte über die man aber auch hinwegsehen kann wenn es um den Kauf geht. Ich jedenfalls kann das Spiel empfehlen, würde es allerdings nicht als Vollpreistitel holen. Es hat ein süchtig machendes Spielprinzip und es gibt eine Menge zu sammeln. Aber für mehr als zwischendurch reicht es dann doch nicht. Man hätte doch mehr daraus machen können.

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Gesamtbewertung von Mr Taurin

7.7

xMISAx95 schrieb am 01.06.2011 18:33
xMISAx95 () - Guter Artikel. Hab mir die demo gezogen und fands richtig toll aber ich find das game niergentswo -_-melden
Mr Taurin schrieb am 03.09.2009 20:17
Mr Taurin (Merzig) - Underground„ und “ sollten eigentlich Anführungszeichen oben und unten sein. =Dmelden

Mr Taurin

Mr Taurin(Merzig) - Merziger macht Herziger ;)

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