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BioShock - Testartikel

Autor
Tobias Schulte - Z0RN
Erstellt am
09.09.07
Streetdate
21.08.2007
Spielgenre
Ego-Shooter
Entwickler/Publisher
2K Games
Kommentare
10
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BioShock Review

Nun ist es endlich soweit: mit „The Darkness“ erscheint der langersehnte Blockbuster aus den Starbreeze Studios, den Machern des famosen „The Chronicles of Riddick: Escape from Butcher Bay“.
 
Das Spiel hat die sehr populäre Comicreihe zur Grundlage, welche bereits seit Mitte der Neunziger mit den Geschichten um Jackie Estacado und der Finsternis für Furore sorgt und sich, kurz angerissen, wie folgt darstellt:
Jackie wird an seinem 21. Geburtstag aus zunächst unerklärlichen Gründen von der Finsternis befallen, welche ihm fortan in sein Gewissen spricht und ihm übernatürliche Kräfte verleiht, mithilfe derer er seine Widersacher auf sehr ungewöhnliche und besonders brutale Art und Weise ins Jenseits befördern kann.
Eine Stadt der Kaufleute, Kreativen und Intellektuellen
Kapitalismus. Kommunismus. Religion. Alle stehen für ein gemeinsames Ziel, für das Wohlergehen einer Gemeinschaft. Doch was ist mit dem Einzelnen, der im Schweiße seines Angesichts großes vollbringt und nur relativ wenig Nutzen davon hat?
Nein, sagt der große Mann in Washington. Es ist alles für den Staat.
Nein, sagen die Geistlichen im Vatikan. Es ist alles für Gott, den Allmächtigen.
Nein, sagt der sozialistische Mann im Kreml. Es ist für alle.
 
Mit all diesen Idealen und Theologien kann und will sich ein reicher Industrieller, Andrew Ryan, einfach nicht anfreunden. Er geht daher seinen eigenen Weg:
Rapture, das ist eine Stadt tief unter dem Meeresspiegel, irgendwo im Mittelatlantik, bevölkert von klugen & kreativen Köpfen wie Künstlern, Wissenschaftlern und Industriellen. Hier, an diesem Ort am Grund der See, sollen keine Zensuren und Einschränkungen gelten.
 
1946 erbaut, entwickelte sich die Stadt zunächst prächtig und war schon bald eine hell erleuchtete Koryphäe mit den Ausmaßen einer Großstadt am Grund des Meeres. Bis Anfang der 1950er Jahre zufällig ein Parasit in Form einer Schnecke entdeckt wurde, aus welcher sich eine Substanz extrahieren lässt, welche bald auf den Namen ADAM hören sollte und wundersame Fähigkeiten hat. Eine Art entgegengesetzter Krebstumor, welcher Leiden heilen kann, Blinde wieder sehen lässt und schon bald zur allgemeinen Genmodifikation verwandt wurde. Daraus entstanden auch die sogenannten Plasmide, welche übernatürliche Fähigkeiten verleihen.
 
Einige Jahre später, 1960, ist ein Mann names Jack im Flugzeug über dem Mittelatlantik unterwegs um Verwandte in England zu besuchen. Ein Unwetter bringt die Technik zum erliegen und die Passagiermaschine zerschellt auf den harten Wellen der Meeresoberfläche. Ein einziger überlebt. Wie es der Zufall will kam das Flugzeug mehr oder weniger direkt neben einem Leuchtturm mitten im Atlantik herunter, welcher das Tor zu einer bis dato unbekannten und verborgenen Welt darstellt.
Das Gameplay
Gesteuert wird BioShock wie jeder andere Ego-Shooter auf der Xbox 360 auch. Die Sticks sorgen für Bewegung und Koordination, die vier bunten Buttons für Springen, Nachladen, Nahkampf und kontext-sensitive Interaktion mit Personen, Gegenständen und der Umgebung. Die vier Schultertasten sorgen für die Verwendung von Plasmiden und Schusswaffen sowie den Plasmid-/Waffenwechsel. Drückt ihr dabei nur kurz auf LB oder RB wechselt ihr sofort Plasmid beziehungsweise Waffe, haltet ihr eine der beiden Tasten hingegen gedrückt erscheint ein ringförmiges Auswahlmenü.
 
Auf dem Interface gibt es auch keine Überraschungen zu sehen. Hier findet ihr Informationen zu Gesundheit, EVE-Vorrat (nötig für den Einsatz von Plasmiden) sowie gewählte Waffe und Munitionsvorrat.
 
Widmen wir uns nun dem eigentlichen Gameplay. Stellten die indirekten Vorgänger einen Mix aus Rollenspiel und Ego-Shooter dar, wobei der Fokus deutlich auf RPG lag, ist BioShock im Grunde ein waschechter Ego-Shooter mit einigen RPG- und Taktik-Anleihen.
 
Gleich zu Anfang erhaltet ihr ein Funkgerät über welches euch Atlas kontaktiert, einer der wenigen, normalen Einwohner Raptures, die verblieben sind. Er lotst euch durch die Wirrungen und Gänge der Stadt und bittet euch gleichzeitig darum seine Frau und sein Kind zu retten, welche sich in einer Tauchkugel versteckt halten.
 
Doch zunächst gilt es sich bis dahin durchzuschlagen. Anfangs findet ihr zunächst einen Schraubenschlüssel um euch rudimentär eurer Haut gegen die verwahrlosten und eigenartigen Bewohner Raptures zu erwehren, doch bereits kurz darauf entdeckt ihr das erste Plasmid, den Electrobolt. Mit seiner Hilfe könnt ihr Kurzschlüsse beispielsweise an defekten Schaltern erwirken damit sich die zugehörige Tür öffnet oder Gegner kurzzeitig lähmen und ihnen anschließend den Rest mit dem Schraubenschlüssel geben.
Es gibt einige interessante Plasmide wie Winter Blast (Einfrieren), Abfackeln oder gar ein ganzer Hornissenschwarm, welcher aus eurem Körper austritt und die Gegner zu Tode sticht.
 
Neben den Plasmiden gibt es auch noch drei unterschiedliche Arten Tonika, welche euch passive Fähigkeiten verleihen, welche im Kampf, euren Körper oder bei der Verwendung von technischen Geräten unterstützend wirken. Beispielsweise vereinfachen euch manche Tonika das Hacken ungemein oder verleihen euch höhere Widerstandsfähigkeit, einige erhöhen auch den von euch angerichteten Schaden.

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