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BlazBlue: Calamity Trigger - Testartikel

Autor
Sandra Friedrichs - anormaldisaster
Erstellt am
02.04.10
Streetdate
25.03.2010
Spielgenre
Kampfspiel
Entwickler/Publisher
ARC SYSTEM WORKS Co / Headup Games
Kommentare
10
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BlazBlue: Calamity Trigger Review

Keine Frage, Beat em up ist ein Nischengenre und kann bei weitem nicht so viele Spieler ansprechen wie die Action- oder Shooterabteilung. Dennoch verkaufen sich Street Fighter und Tekken wie blöd und so ist es kein Wunder, dass jeder Entwickler etwas vom Prügelspiel-Kuchen abhaben möchte. Arc System Works könnte den ganzen Kuchen vielleicht sogar bald für sich allein beanspruchen, denn schon ihr Guilty Gear war der Geheimtipp der Beat em up-Szene. Nun setzen sie mit BlazBlue: Calamity Trigger noch einen drauf und beweisen grandios, dass 2D-Prügler nie aus der Mode kommen.
2D-Grafik entstaubt
Ihr kennt das Problem vielleicht auch. Die früheren 2D-Spiele sahen auf eurem alten Röhrenfernseher super aus. Jeder Pixel hat gepasst und die Grafik hat euch vielleicht sogar umgehauen. Spielt ihr sie nun auf einem HD-Flachbildfernseher wirken die Spiele, sagen wir mal, anders. Viel pixeliger und schwammiger, es gibt keine Spur vom alten Charme. Wie schwierig muss es also sein, heutzutage ein 2D-Spiel zu kreieren? Diese Hürde haben Arc System Works genommen und haben sich ins Zeug gelegt. Jeder Charakter, jede Bewegung, jede Attacke wurde bis ins letzte Detail hin gezeichnet und ins Spiel gebracht. Das Ergebnis ist umwerfend: Die Charaktere sehen facettenreich aus und passen zum 3D-Hintergrund. Eure Befürchtungen, ein pixeliges oder gar hässliches Spiel zu erhalten, sind also wirklich unberechtigt. Es erwartet euch hingegen eines der schönsten Prügelspiele. Wir wagen es sogar zu behaupten, dass die optische Präsentation mit dem rockigen Soundtrack BlazBlue: Calamity Trigger zum hübschesten Beat em up machen und Street Fighter und Co. dagegen einpacken können.

Wenn ihr nur noch Bahnhof versteht
BlazBlue muss euch natürlich mehr als eine tolle Optik bieten. Deswegen besitzt das Spiel einen Storymodus, um euch die zwölf Prügelcharaktere des Spiels etwas näher vorzustellen. Da wir auf diese Kämpfer im nächsten Abschnitt eingehen, liegt nun das Hauptaugenmerk auf der Geschichte. Was wird ein Prügelspiel wohl nur erzählen wollen? Meistens geht es um Rache, weil irgendjemand irgendwen irgendwann irgendwie umgebracht hat. BlazBlue will davon ein wenig Abstand nehmen und erzählt eine ziemlich konfuse Geschichte.


Ihr befindet euch in der 13. hierarchischen Stadt, Kagutsuchi, in dem das Librarium den Armagus, ein Mix aus Technik und Magie, bewacht. Die Person Ragna, einer der zwölf Charaktere, besitzt ebenso ein Armageus, genannt BlazBlue. Er will das Librarium und damit die Weltordnung zu zerstören. Die anderen elf versuchen ihn aber nicht nur aufzuhalten, sondern auch sein Kopfgeld oder den Armageus in die eigenen Finger zu bekommen.
Nach dem Eröffnungsfilm stehen euch zwölf Handlungen zur Verfügung, die jeweils einem Charakter zugeordnet sind. Euch werden dabei die Facetten der Kämpfer näher gebracht und erklärt, warum sie gerade so sind, wie sie eben sind. Gäbe es nicht die etwas konfuse und auf Dauer ziemlich öde Geschichte, würde der Storymodus wirklich Spaß machen. Aber so drückt ihr meistens die Dialoge weg und schmeißt euch in den nächsten Kampf.

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