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Bodycount - Testartikel

Autor
Tobias Greiser - HEADCRASH
Erstellt am
24.09.11
Streetdate
02.09.2011
Spielgenre
Ego-Shooter
Entwickler/Publisher
Codemasters
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Knarren und Gegner ohne Ende - auch endloser Spielspaß?

Uns Spielern steht ein goldener Herbst bevor. Kaum jemals standen uns so viele potenzielle Hochkaräter innerhalb weniger Monate ins Haus. Da will das knappe Geld natürlich gut durchdacht in die besten Titel investiert werden. Im Shootersegment wird das Augenmerk natürlich vor allem auf Battlefield 3 und Modern Warfare 3 gerichtet, von daher ist der Releasezeitpunkt von Bodycount ein wenig unglücklich. Unser Testbericht klärt, ob ihr eure Kohle trotz des anstehenden Highlightherbstes in das Spiel investieren solltet.

Netzwerk gegen Ziel

Auf die Hintergrundgeschichte wird bei Bodycount wenig Wert gelegt, trotzdem wollen wir euch die Story nicht vorenthalten. Ihr arbeitet für eine Organisation namens Network und werdet von ihr nach Afrika und Asien geschickt. Dort sollt ihr gegen eine verfeindete Formierung antreten, die sich schlicht Target nennt – wie passend. Diese löst überall auf der Welt Krieg aus, was euch natürlich gar nicht in den Kram passt. Vor euren jeweiligen Missionen gibt es einen kurzen Blick auf eine Einsatzkarte und passend dazu einen schnöden Textblock. Abgesehen von ein paar extrem seltenen Zwischensequenzen war das dann auch schon alles, was ihr storytechnisch von Bodycount geboten bekommt. Dass hier viel mehr auf Balleraction gesetzt wird, wird euch sowieso schon in der ersten Mission klar.

Munitionsreiche Argumentationsverstärker

Bei den ständigen Ballereien werdet ihr nämlich von Gegnern nur so überrannt. Als würden sich die Typen gegenseitig klonen (immerhin sehen sie fast alle gleich aus), strömen die Feinde aus allen Winkeln der Spielwelt und warten nur darauf, von euch mit blauen Bohnen gefüttert zu werden. Einen typischen Missionsbeginn müsst ihr euch so vorstellen: Ihr werdet mitten in einem Kriegsgebiet abgesetzt und entscheidet euch aus einem stattlichen Arsenal erst einmal für eine primäre und sekundäre Knarre. Um die Kapazität der Waffe müsst ihr euch dabei übrigens keine Sorgen machen. Wir hatten nie Munitionsprobleme und stets mindestens noch 100 Schuss in beiden Wummen übrig. Dann gibt es erst einmal Feindkontakt und ihr pustet ordentlich Blei durch die Gegend.

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