
Autor Christoph Richter -
gurrke |
Erstellt am 12.06.05 |
Streetdate 01.03.2005 |
Spielgenre
Ego-Shooter |
Entwickler/Publisher
unbekannt
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Kommentare
0
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| Die eigentliche Innovation des Spielt bemerkt man aber erst, wenn man eine Waffe zur Hand hat. Sobald gegnerische Einheiten bemerkt wurden, kann man sich mit der „Back“ Taste einen überblick über die Situation beschaffen, indem man die Landschaft von einer Vogelperspektive aus beobachten kann. Ein roter Kreis über den Gegnern zeigt, wie Unterdrückt sie sind. Ist der Kreis rot, schießen die Gegner wie wild und kommen oft aus ihrer Deckung hervor. Durch Sperrfeuer werden die feindlichen Einheiten aber gezwungen, in ihrer Deckung zu bleiben. Das ist natürlich die Chance für uns. Wir schleichen uns von der Seite an und können meist fast Problemlos alles Gegner ausschalten. Dieses Element macht das Spiel so extrem Taktisch. Man muss seine Angriffe immer genau Planen und Vorrausdenken damit man auch seine eigenen Soldaten nicht gefährdet denn schon nach ein paar Treffern beißt unser Held und Mannschaft ins Graß. Die Mission wird dann zwar nicht abgebrochen, aber ohne Teamkameraden ist es fast unmöglich. |
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Die Grafik von Brothers in Arms ist sehr Detailgetreu und Liebevoll gestaltet worden. Durch originale Fotoaufnahmen der Schauplätze konnte nahezu jedes Haus nachgebaut werden. Besonders die schönen Landschaften stechen in den Vordergrund da sich dort viel Vegetation breit macht und ein schönes Gesamtbild darstellt.
Auch die Soldaten sehen sehr gut aus und wirken sehr echt.
Die Atmosphäre setzten dem ganzen noch eine Krone auf. Wenn die Kameraden von einer Deckung zur anderen Rennen, spürt man wirklich den Angst den sie im MG-Feuer haben müssen. Auch die panischen Sprüche der Soldaten sind sehr passend und machen das Kriegsgeschehen noch grausamer. Dazu kommen noch viele gescriptete Aktionen wie ein Flugzeugabsturz oder das ständige Flakfeuer am Himmel. Da in „Brothers in Arms“ nicht mit virtuellem Blut gegeizt wurde. Hat das Spiel die USK 18 Einstufung auch verdient. Denn nach z.b Granateneinschlägen ergibt sich meistens ein sehr unschönes Bild. Dies bringt aber auch wieder viel Atmosphäre in das Spiel und macht es noch realer. |
„Brothers in Arms“ ist aber auch kein Spiel das nach einmaligem Durchspielen in der Ecke verschwindet. Auch ein Multiplayer wurde ins Spiel eingebaut. Man kann entweder im Splitscreen zocken oder auch in eine virtuelle Xbox-Live schlacht einsteigen. Der Splitscreen läuft genauso ab, wie der Singelplayer. Ihr befehligt ein Team und habt einen Punkt einzunehmen oder müsst wertvolle Papiere retten. Das andere Team startet natürlich an einem anderen Punk und versucht, dies zu verhindern. Wenn ihr es nicht in einer bestimmten Zeit schafft, das Ziel zu erobern, hat der Verteidiger gewonnen. Im Xbox-Live Modus könnt ihr natürlich kein Team befehlen und müsst euch auf euere Mitmenschen verlassen. Die zur Auswahl stehenden Karten entsprechen wieder originalen Schauplätzen aus dem 2ten Weltkrieg und machen allesamt eine menge Spaß. Das Resultat aus dem ständigen Zielen aus der Deckung heraus sind Minutenlange Feuergefechte die unglaublich viel Spannung bringen. Auch erfreut sich der Spieler über ein paar Lustige Cheats die man sich Freispielen kann nachdem man die Solomissionen geschafft hat. So kann man z.b das komplette Spiel in schwarz und weiß Spielen. So bekommt es den Look von alten Fernsehaufnahmen. Aber auch „normale“ Cheats wie unendlich Munition kann man sich durch viel virtuellen Schweiß erkämpfen und aktivieren. Auch ein paar Extras gibt es nach dem durchspielen noch zu bestauen. Man kann sich ein paar Bilder von Kriegsschauplätzen angucken und sie mit den Szenen im Spiel vergleichen. So kann man gut sehen wie viel Mühe sich die Entwickler gegeben haben. Mein Fazit: Wer auf Shooter steht und noch gerne einen Hauch von Taktik dabei haben möchte, für den ist „Brothers in Arms: Road to Hill 30“ ein absoluter Pflichttitel. Im Singleplayer treten keine Anzeichen von langweile auf und der Multiplayer ist mindestens genauso unterhaltsam. Nur selten hat mich ein Spiel so gefesselt und vor den Fernseher gebannt. Doch ein wenig Kritik muss auch sein: Leider ist der Singleplayer nach ungefähr 10-15 Stunden vorbei. Auch die Ladezeiten fallen sehr lang aus und können sehr nerven, wenn man eine stelle öfter wiederholen muss. |
| Pro
-geniale Atmosphäre -vorbildliche KI -spannender Singelplayer -sehr fair -realistisch |
| Kontra
-lange Ladezeiten -teilweise Slowdowns -Singelplayer zu kurz |
Einzelspieler 9.2 |
Mehrspieler offline
9.0 |
Xbox LIVE Mehrspieler
9.1 |
Steuerung und Gameplay
9.2 |
Grafik und Präsentation
9.3 |
Sound, Musik und Special FX
9.4 |
Sprachausgabe
deutsch |
Bildschirmtexte deutsch |
Zensur
Nicht notwendig
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Spielzeit ca. in Stunden
+10 |
Geeignet für
Anfänger bis Profis
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Altersfreigabe
Keine Altersbeschränkung |
Xboxdynasty Gesamtbewertung
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