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Burnout Paradise

Erstellt am
15.05.2009
Streetdate
24.01.2008
Gametyp
Rennspiel
Entwickler
Criterion Games
Publisher
Electronic Arts
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User Artikel Burnout Paradise

Burnout Paradise [The Ultimate Box]
Haut der Nachfolger von Burnout Revenge ordentlich in die Eisen, oder gibt er Vollgas? Ein häufiges Problem von Nachfolgern ist, dass die hohen Erwartungen, die der Vorgänger festlegte, nicht erfüllt werden. Als ob das nicht schon genug Herausforderung wäre, entschied sich Publisher Electronic Arts dazu das Entwicklerteam zu wechseln. Was EA vorher selber übernahm, wurde jetzt dem Team von Criterion Games übergeben. Die Verkaufszahlen sprechen für den neuen Arcade-Racer, aber was taugt das Spiel wirklich?

Was ist im Paradies los?
Rennspiele sind teilweise sehr komplex aufgebaut, doch in Paradise City herrscht Unkompliziertheit. Es gibt 5 verschiede Rennmodi im Einzelspieler Modus.
Natürlich ist der Klassiker „Rennen“ vertreten. Hier fahrt ihr gegen die KI und euer Ziel ist klar: Erster werden! Es gibt einen Start- und einen Zielpunkt, also ist das ganze nichts anderes als ein Sprintrennen. Über welchen Weg ihr die Ziellinie erreicht ist jedoch eure Sache. Ihr könnt einer Route folgen, die euch vorgegeben wird, oder euren eigenen Weg suchen!
Dann gibt es noch Road Rage. Ein Modus, in dem die Takedowns zum Einsatz kommen. Ihr verpasst einem Gegner einen Takedown, indem ihr ihn von der Straße rammt und sein Fahrzeug so auseinander nehmt. Im Road Rage Modus fahren vom Computer gesteuerte Fahrzeuge um euch herum und ihr sollt in einem vorgegeben Zeitraum eine festgelegte Anzahl an Takedowns verteilen. Mit jedem Takedown kommt ihr eurem Ziel also näher, bekommt aber auch ein paar Sekunden auf der tickenden Uhr gutgeschrieben.
Was wäre Burnout ohne Stunts? Genau! Deshalb gibt es Stunt Run-
Events, in denen ihr euer Geschick und eure Kartenkenntnis unter Beweis stellt. Euer Ziel: in der vorgegeben Zeit die angegebene Punktzahl zu überbieten. Dazu wagt ihr waghalsige Stunts und rast zu den besten Stuntlocations der Stadt. Sobald ihr einen Stunt ausführt läuft ein zweiter Countdown, der das Ende eurer Combo besiegelt. Um ihn anzuhalten müsst ihr weitere Stunts ausführen. Während der Fahrt zu nächsten Location könnt ihr eure Combo am besten mit boosten und driften am Leben erhalten. Wenn eure Combo beendet ist, wird die Combopunktzahl zu eurer Gesamtpunktzahl addiert. Für einige Stunts erhaltet ihr einen Multiplikator, mit dem ihr das Comboergebnis vervielfachen könnt.
Marked Man ist ein weiterer Modus. Seine Übersetzung ins Deutsche „markierter Mann“ erklärt den Spielmodus fast alleine. Wie beim normalen Rennen gibt es einen Start- und einen Zielpunkt, doch hier werdet ihr gejagt! Die anderen Fahrer versuchen euch auszuschalten - wollen euch also einen Takedown verpassen. Schaffen sie dies, ist das Event verloren, erreicht ihr die Ziellinie aber heile, habt ihr gewonnen. Wie auch beim normalen Rennen könnt ihr einer vorgegeben Strecke folgen, oder euren eigenen Weg zum Glück suchen.
Last but not least gibt es die Burning Routes. Sie spielen einen wichtigen Teil im Paradies. Für jedes Auto gibt es eine Burning Route, mit der ihr eine verbesserte Version des Autos freischaltet. Um eine Burning Route erfolgreich zu absolvieren, müsst ihr mal wieder von A nach B heizen. Allerdings nicht gegen andere Fahrer, sondern gegen die Uhr. Auch hier gilt: angegebene Route fahren oder Orientierungssinn testen.

Autos soweit das Auge reicht...
Die Autos die ihr im Paradies steuern dürft werden in drei Klassen eingeteilt. Stuntwagen eignen sich perfekt für Flatspins & Co. Sie drehen sich im Sprung schneller als Tempo- und Crashwagen. Tempowagen sind, wie der Name schon sagt, für das schnelle Fahren langer Strecken gut geeignet. Sie besitzen eine höhere Endgeschwindigkeit als ihre Artverwandten. Crashautos erklären sich auch von selbst. Sie besitzen eine hohe Stabilität, sie stecken also viel ein, teilen aber auch viel aus. Sprich sie sind perfekt um Takedowns zu verteilen.
Die Eigenschaften der Autos sind in wiederum drei Kategorien festgehalten. „Tempo“ gibt die Endgeschwindigkeit an, „Boost“ die Stärke des Boosts und „Stabilität“ wie viele Chrashs euer Wagen aushält. Anders ausgedrückt ist die „Stabilität“ bei Burnout nichts anderes als die Gesundheit in einem Shooter.
Es ist allerdings etwas schade, dass es nur erfundene Automarken gibt. Dieser kleine Wermutstropfen ist aber schnell wieder vergessen, da sich in vielen der „erfundenen“ Autos schnell das Vorbild aus der Realität erkennen lässt.

...und trotzdem viel mehr als nur Autos!
In Paradise City gibt es Insgesamt 120 Events, die alles von euch abverlagen: Dauerkonzentration, schnelle Reaktionen und die perfekte Orientierung. Die Events sind über die komplette Karte verteilt. Grundsätzlich gilt, dass an jeder Kreuzung ein Event ist. Da es langweilig wäre, wenn von Anfang an alle Events auf der Karte markiert wären, müsst ihr sie zuerst suchen und finden. Seit ihr einmal über eine Kreuzung gefahren, so wird das Event, dass an dieser Kreuzung startet auf der Karte angezeigt. Um ein Rennen zu starten müsst ihr zur jeweiligen Kreuzung fahren und dort die beiden Schultertasten gleichzeit drücken.

Desweiteren gibt es Drive Thrus. Dazu gehören 11 Werkstätten, in denen ihr euer Fahrzeug reparieren lassen könnt, 14 Tankstellen, an denen ihr den Boost auffüllt, 5 Lackierereien, die eurem Auto zu einem optischen Wandel verhelfen und 5 Schrottplätze, auf denen ihr euren aktuellen Wagen wechseln könnt und neu freigeschaltete Wagen findet.

Führerschein mit 12 Jahren
Zu Beginn des Spiels erhaltet ihr einen Führerschein für die abwechslungsreiche Spielwelt. Den könnt ihr mithilfe der Live Vision Kamera mit einem Foto von euch aufwerten. Das ist sinnvoll, denn der Führerschein begleitet euch durch den kompletten Singleplayer. Führerschein schön und gut, aber man vertraut euch zunächst nur die niedrigste Klasse an. Das heißt an die ultraschnellen Kisten die ihr im weiteren Spielverlauf noch freischalten müsst, dürft ihr noch nicht einmal denken. Ihr müsst erst einmal beweisen, dass ihr fahren könnt! Aber wie? Ganz einfach: Rennen gewinnen. Habt ihr eine bestimmte Anzahl an Rennen erfolgreich beendet bekommt ihr einen neuen Führerschein, natürlich eine Klasse besser als der alte. Die beste Lizenz nennt sich Burnout-Elite-Lizenz. Dafür müsst ihr aber in allen 120 Events das jeweilige Ziel erreichen. Das ganze läuft so ab, dass ihr z.B. zum Aufstieg 30 Siege braucht. Ihr könnt euch dann aus den 120 Events 30 raussuchen. Seid ihr aufgestiegen braucht ihr anschließend beispielsweise 60 Siege. Dann könnt ihr euch wieder aussuchen, welche 60 Events ihr fahrt. Rennen können zwar doppelt gefahren werden, zählen aber nur einmal für den Aufstieg in eine bessere Klasse.
Dieses System bietet nicht nur Anreiz, sondern garantiert auch einen gelungenen Einstieg ins Spiel. Zu Beginn fahrt ihr also die „langsamen“ Wagen durch das Paradies, damit ihr euch mit der Steuerung anfreunden und das Spielprinzip verinnerlichen könnt. Bei den „niedrigen“ Geschwindigkeiten ist es euch auch besser möglich, die Strecken und ihre Abkürzungen kennen zu lernen.
Mit einer besseren Lizenz dürft ihr dann auch schnellere Autos fahren. In einer kurzen Videosequenz seht ihr das Fahrzeug, dass ihr freischalten könnt, beim Rasen durch Paradise City. Um es freizuschalten genügt ein Takedown in der freien Fahrt. Hört sich einfach an, kann aber unter Umständen kniffelig werden, denn ihr müsst es zuerst einmal finden. Wenn ihr es dann zufällig seht, kann es auch sein, dass ihr ein ungeeignetes Auto fahrt. Aber keine Angst! Ein freizuschaltendes Fahrzeug hält sich immer in der selben Region auf. Wenn ihr es also z.B. in den Bergen gesehen habt, aber ihr hattet ein langsames Crashauto am Start fahrt ihr einfach zum nächsten Schrottplatz. Dort wählt ihr ein schnelleres Auto aus und fahrt zurück in die Berge. Nach wenigen Minuten solltet ihr dann das Objekt der Begierde wieder auf dem Bildschirm haben.

Gibt es auch Servolenkung, oder steuert sich das Spiel wie eine alte Gurke?
Ob die Autos Servolenkung haben wird nicht gesagt, aber es wird jedem sofort auffallen, dass sich die Wagen 1A steuern lassen. Der Linkestick überträgt die Lenkbewegungen präzise und ohne Verzögerung, die linke Schultertaste leitet während der Fahrt unverzüglich einen Drift ein, bremst euren Wagen zuverlässig herunter oder legt bei stehendem Auto den Rückwärtsgang ein. Mit der Handbremse (X) gelingen euch stets perfekt Wendemannöver. Über die rechte Schultertaste gibt es nicht ganz so viel zu sagen. Sie ist eh immer bis zum Anschlag durchgedrückt, denn Vollgas ist oberstes Gebot um im Paradies erfolgreich zu werden.
Das Speichersystem könnte nicht besser sein. Nach jedem Rennen wird automatisch gespeichert. Zusätzlich könnt ihr an jeder beliebigen Stelle des Spiels manuell speichern. Wenn ihr einen Spielstand habt, wird dieser zu Beginn immer geladen. Bei mehreren Spielständen wird immer der zuletzt verwendete geladen. Aber auch hier könnt ihr den Ladevorgang eines Spielstandes manuell im Menü „in Auftrag geben“.
Gutes Gameplay kann einen lange an das Spiel fesseln und das haben auch die Entwickler beachtet. Burnout wird auch nach über 70 Stunden im Singleplayer nicht langweilig. Teilweise unglaublich schnelles Gameplay fesselt euch über Tage an diesem Arcade-Racer.
Die Entwickler scheinen auch gewusst zu haben, dass Sammelobjekte immer etwas hermachen. Jedoch hat man sich bei Criterion Games ein paar ganz spezielle Objekte einfallen lassen. Es gibt „Smashes“. Das sind Zäune die vor Ein- und Ausfahrten von Abkürzungen stehen und die sind im Paradies gut verteilt. Ganze 400 Stück hat man für euch versteckt. Außerdem gibt es noch Werbetafeln. Diese sind meistens nur über waghalsige Sprünge erreichbar. Fahrt bzw. fliegt ihr durch eine wird diese vom Bestand von 120 Tafeln abgezogen. Fahrt ihr zu einem späteren Zeitpunkt an einer Tafel vorbei, die ihr bereits zerstört habt, werdet ihr eindeutig erkennen, dass ihr diese nicht mehr zu durchfliegen/durchfahren braucht. Als letztes hat man sich Supersprünge einfallen lassen. Sie bestehen aus einer normalen Rampe, wie es sie überall in der Spielwelt gibt. Doch diese sind mit blau blinkenden Hütchen markiert. Davon gibt es wiederum 50 Stück. Für Sammelobjekte hat man also offensichtlich reichlich gesorgt.

Das Paradies ist ein Fest für die Sinne!
Blaues Meer und Sandstrand werdet ihr in Burnout Paradise eher selten zu Gesicht bekommen. Aber das ist halb so wild, denn das Spiel kann mit seiner Grafik punkten. Es ist ein echtes Vorbild für eine konstante Framerate. Konstante 60 Bilder pro Sekunde machen die Illusion des sich flüssig bewegenden Bildes perfekt und das bei einer sehr guten Grafik mit einigen Raffinessen.
Slowdowns und Ruckler werdet ihr vergeblich suchen. Vielleicht denkt ihr es handele sich um einen Slow Down, wenn ihr das erste mal einen ordentlichen Crash verursacht. Aber keine Sorge, dass ist Absicht! Bei einem Crash werden euch in Zeitlupe die Folgen des Chrashs demonstriert. Das Schadensmodel ist dem Team von Criterion Games wirklich außerordentlich gut gelungen. Ich kenne kein Spiel, indem es so viel Spaß macht einen Unfall zu bauen! Vor allem bei höheren Geschwindigkeiten wird euch eine echte Glanzleistung gezeigt. Ihr zerlegt euer Auto wortwörtlich in seine Einzelteile! Glassplitter fliegen durch die Luft, der eine oder andere Reifen verlässt seinen gewohnten Platz und hüpft auf der Straße umher und die Karosserie wird gnadenlos zerquetscht. Bei leichten Unfällen könnt ihr mit eurem demolierten Auto weiter Paradise City unsicher machen, bei schweren wird euch dafür ein neuer Wagen auf die Straße gesetzt.
Ein echtes Muscle-Car sieht nicht nur wie eins aus, sondern hört sich auch wie eins an. Auch das hat Entwickler Criterion Games beachtet. Die Soundkulisse wird von den Motorengeräuschen beherrscht, wie es sich für ein ordentliches Rennspiel gehört. Dazu gehört aber auch, dass nicht immer das selbe „Brum“ aus dem Auspuff kommt, sondern unterschiedliche Fahrzeuge sich auch unterschiedlich anhören. Das ist wieder ein Punkt den man bei der Entwicklung des Spiels beachtet hat. Bestes Beispiel dafür ist der unterschied zwischen dem Carson GT Flame (Muscle-Car) und dem Krieger Racing WTR (Formel-Wagen). Während der GT Flame regelrecht durch die Straßen röhrt, kündigt sich der Racing WTR so an, wie man es aus dem Sportprogramm eines deutschen Fernsehsenders gewöhnt ist: wegen der hohen Drehzahl erklingt ein unverwechselbares „Heulen“ des Motors.
Die Moderatorin eines Radiosenders begleitet euch ständig und gibt euch Tipps, erklärt euch das Spiel oder kommentiert eure Leistung. Auch hier hat man seine Hausaufgaben erledigt. Die Stimmt ist klar und verständlich. Am Anfang wird sie euch oft begegnen, mit der Zeit hört sie dann natürlich auf euch das Spiel von Anfang an zu erklären und konzentriert sich hauptsächlich auf Tipps und eure Leistungen.
Auch die Songs, die euch geboten werden, sind auf höchstem Niveau. Ob alte Burnout Soundtracks oder aktuelles aus den Charts, hier ist für jeden was dabei!

Alleine im Paradies ist es nur halb so spaßig wie mit Freunden!
Burnout Paradise hat einen guten Singleplayer, dass wäre schonmal geklärt. Aber was hat sich das Entwicklerteam für den Multiplayer einfallen lassen?
Das Hauptmenü des Mehrspielermodus ist der Online-Freeburn. Hier kann man einfach mit seinen Freunden herumfahren, sich gegenseitig Takedowns verpassen oder Rennen bzw. Challanges starten, aber dazu kommen wir gleich. Eine Multiplayer Session fast maximal 8 Spieler, also dich und 7 andere.
Im Online-Freeburn gibt es eine Rangliste in der alle Spieler versuchen können die Rekorde der Mitspieler zu schlagen. „Disziplinen“ sind z.B. möglichst lange ohne Unterbrechung im Gegenverkehr zu fahren, möglichst viele Barrel Rolls (Drehung des Autos um seine Längsachse) in einem Sprung, ein möglichst langer Sprung oder ein Bestergebnis im Powerparken (Einparken mit der Handbremse). So kann man einige Stunden im Multiplayer verbringen. Der Host kann im Freeburn den Zugriff ändern. Er kann also bestimmen, wer der Session beitreten kann. Außerdem kann er Spieler rauswerfen, die sich nicht fair verhalten.
Aber man kann seine Zeit natürlich auch noch anders verbringen. Der Host kann Rennen erstellen. Dazu kann er eine eigene Strecke entwerfen oder eine der zahlreichen Routen aus dem Singleplayer benutzen. Bei den Rennen kann der Verkehr ausgestellt werden, die Wagenwahl durch eine Sperre eingegrenzt werden und das Boost-Limit verändert werden.
Dann gibt es noch die Challanges. 350 Stück, um genau zu sein. Challanges sind Herausforderungen die dir und deinen Freunden gestellt werden. Um eine Challange zu erfüllen müssen alle Spieler das Ziel gleichzeitig erfüllen/erfüllt haben. Einige, wie z.B. sich an Punkt XY zu treffen, sind einfach. Andere verlagen aber alles von euch ab und können viele Versuche in Anspruch nehmen. Eine dieser Herausforderungen ist z.B. eine Barrel Roll durch einen aufgehängten Flugzeugrumpf zu schaffen. Die Challanges sind in verschiedene Bereiche unterteilt. Ein Bereich für jede mögliche Spieleranzahl. D.h. für 2, 3, 4, 5, 6, 7 und 8 Spieler gibt es jeweils 50 Challanges.
Der MP ist gut besucht und läuft durchweg sehr flüssig. Schade ist allerdings, dass der Schaden eures Autos nicht übertragen wird. Euer Wagen sieht bei euren Mitspielern also immer wie neu aus, egal wie viele Unfälle er schon hinter sich hat.

Und sonst?
Was Burnout Paradise: The Ultimate Box von Anfang an auf der Disk mitliefert, können sich Besitzer des normalen Burnout Pradise größtenteils kostenlos herunterladen. Das Cagney Update bietet die drei Spielmodi Marked Man, Road Rage und Stunt Run für den Multiplayer. Außerdem werden euch 70 neue Challanges, 2 neue Fahrzeuge und vieles mehr geboten. Das Bikes Update schickt 4 Motorräder an den Start. Dazu gibt es neue Burning Routes für den Singleplayer, denn es sind am Anfang nur 2 Motorräder freigeschaltet. Die restlichen müsst ihr euch erspielen. Desweiteren machen Wettereffekte wie z.B. Nebel und ein dynamische Tag-/Nachtwechsel das Paradies noch abwechslungsreicher.
Auch der Partymodus, der auf dem Marktplatz 800 MS-Points kostet, ist auf dem Datenträger vorhanden. Er ermöglicht es im Hot-Seat Modus mit bis zu 8 Spielern gegeneinander verschiedene Herausforderungen in Paradise City zu meistern und Highscores zu knacken.
Habt ihr eine Live Vision Kamera könnt ihr Mugshots verschicken. Das sind Bilder, die im Multiplayer kurz nach einem Ereignis an einen anderen Spieler versendet werden können. Beispielsweise hat euch ein Spieler einen Takedown verpasst. Wenn eine Kamera angeschlossen ist, wird automatisch ein Bild von euch gemacht und diesem Spieler zugeschickt. Mugshots sind eine wirklich lustige Angelegenheit und können im Fotoalbum gespeichert werden.
Sowohl im Singleplayer als auch im Multiplayer könnt ihr Straßenrekorde aufstellen. Es gibt zwei Sorten von Straßenrekorden: Einmal geht es darum eine Straße von Anfang bis Ende so schnell wie möglich entlang zu fahren. Das andere mal sollt ihr ein möglichst großes Chaos anrichten. Das ganze wird eingeleitet, indem sich euer Wagen überschlägt. Mit der A-Taste könnt ihr dafür sorgen, dass der Wagen sich weiter überschlägt! Allerdings leert sich bei jedem Tastendruck die Boostanzeige. Ist sie leer und euer Wagen liegt regungslos auf der Straße ist eurer Part zuende und es geht ans Punktzählen. Punkte und Boost sammelt ihr, indem ihr andere Fahrzeuge (den zivilen Verkehr) crasht. Ausgeschaltete Busse verbessern euren Multiplikator um +1. Das mag sich jetzt vielleicht komisch anhören, macht aber verdammt viel Spaß!

Fazit:
Burnout Paradise ist auf voller Linie erfolgreich. Das Spiel zeigt, was man erreichen kann, wenn man sich auf die Entwicklung eines Spiels konzentriert! Grafik, Sound und Gameplay sind einfach perfekt gelungen! Spielspaß für 70+ Stunden ist garantiert und das ist bei einem aktuellen Preis von ca. 25-30€ für das normale Spiel und ca. 35€ für die Ultimate Box voll in Ordnung! Criterion Games hat dem Hauptspiel durch einige kostenlose Updates frischen Wind verpasst und sorgt somit für eine ständig wachsende Online-Community. Wer sich unsicher ist, kann sich vom Marktplatz die 836MB große Demo herunterladen und sich selbst vom Spiel überzeugen.

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Gesamtbewertung von CED RadBAD BOY

9.2

Qx GHOST xQ schrieb am 30.06.2009 20:01
Qx GHOST xQ (Nackenheim) - RecreationLanger Text. Das Spiel Rockt würde 9.0 geben.melden

CED RadBAD BOY

CED RadBAD BOY(Soest) - www.simonundtimo.de

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