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Call of Duty: Black Ops Annihilation Map Pack - Marktplatz - Testartikel

Autor
Anja Schmidt - Alexa Jolie
Erstellt am
07.07.11
Streetdate
28.06.2011
Spielgenre
Ego-Shooter
Entwickler/Publisher
Treyarch / Activision
Kommentare
4
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Das dritte Kartenpaket im Test

Nur einen Monat nach dem Erscheinen des zweiten Kartenpakets für Call of Duty Black Ops hat Treyarch am 28.06.2011 das Call of Duty: Black Ops Annihilation Map Pack wieder einmal für 1200 Microsoft Points auf dem Marktplatz veröffentlicht. Wir haben uns für euch in den Mehrspielermodus gestürzt und die Karten Hangar 18, Hazard, Silo und Drive-In ausgiebig gespielt. Auch die Untoten konnten uns auf der Zombiekarte Shangri-La nicht lange standhalten und mussten das Zeitliche segnen. Was gibt es für neue Geheimnisse und Erfolge? Lohnt sich der Kauf des neuen Kartenpakets oder sollte das Geld lieber für andere Sachen gespart werden? Auf alle diese Fragen erhalten ihr nun eine Antwort.

Damit sich die Investition in die neuen Umgebungen auch lohnt, findet ihr nun wieder bei der Spielsuche die Möglichkeit in den Modi Team Deathmatch, Herrschaft, Suchen & Zerstören und Mosh-Pit nach Lobbys zu suchen, die nur Käufer des Kartenpakets beherbergen. Somit spielt ihr ausschließlich auf den neuen Kampfgebieten. Sind genug Mitspieler und Gegner gefunden, heißt es Waffen, Perks und Zubehör auswählen und rein in den Kampf. Wenn ihr eine Weile spielt, werdet ihr aber sicher bemerken, dass ihr häufiger Hazard und Hangar 18 spielt und die anderen beiden Karten leider etwas zu kurz kommen.

Schau, ein Regenbogen
Unsere erste Begegnung im neuen Kartenpaket hatten wir auf Hazard, einem an den Klippen gelegener Golfplatz in Kuba. Fans der Spielreihe werden da natürlich sofort an Call of Duty World at War denken, denn diese Karte ist ein grafisch aufpoliertes Remake von Cliffside. Auf diesem eher kleinen Kampfeinsatz geht es bei jedem Match actionreich zu, wenn ihr euch von Gebäude zu Gebäude kämpft und dabei im Grün des Rasens oder den umliegenden Gebäuden in Deckung geht. Die Karte ist detailreich gestaltet und den Scharfschützen, die sich an den höchsten Punkten postieren, könnt ihr gut aus dem Weg gehe und sie dann überraschend von hinten messern. Damit der Rasen schön grün bleibt, muss er natürlich ausreichend bewässert werden und so findet ihr Sprenger auf der Karte. Allerdings solltet ihr ihnen nur bedingt näher kommen, denn euer Bildschirm wird bei Kontakt mit Wassertropfen bedeckt und diese versperren euch die Sicht. Schaut es euch aber trotzdem einmal an, denn sogar an die Reflexion eines Regenbogens wurde gedacht.

Seid ihr eher die Kämpfer, die mit dem Maschinengewehr das Gefecht suchen, dann bieten euch die Golfwagen und Sandlöcher guten Schutz. Im Laufe der Runden werdet ihr sogar eine Uhr entdecken, die die Systemzeit eurer Konsole wiedergibt. Im Modus Herrschaft macht sich diese Karte allerdings nur minimal beliebt, denn es ist fast unmöglich als Einzelkämpfer die Flagge B einzunehmen, weil ihr an zu vielen Seiten angegriffen werden könntet.

Comeback des fliegenden Apfels
Nach der Runde auf dem Golfplatz zog es uns in eine strenggeheime US-Anlage, die von sowjetischen Truppen infiltriert wurde. Sicherlich denkt ihr, genau wie wir, bei dem Hinweis der strenggeheimen US-Anlage sofort an Area 51 oder? Das Witzige an der Sache ist, dass Hangar 18 eben diesem militärischen Sperrgebiet im südlichen Nevada nachempfunden wurde. Von allen Mehrspielerkarten findet ihr hier wohl die meisten Easter Eggs, die es jemals auf einer Kampfumgebung in Call of Duty: Black Ops gab.

Erinnert ihr euch noch an die Anfänge des Spiels kurz nach der Veröffentlichung, wo es auf der Karte Villa auf einem der Tische im Hof einen fliegenden Apfel zu wundern gab? Mit Hangar 18 beweist Treyarch nun ein gewisses Grad an Selbstironie, denn eben dieser wurde nun bewusst eingebaut und wird wie ein Forschungsobjekt in einem der Labore im elektromagnetischen Strudel aufbewahrt und kann jederzeit von euch besucht werden.

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