
Autor Chris Geissler -
DigitalMessiahU |
Erstellt am 24.02.08 |
Streetdate 15.02.2008 |
Spielgenre
Actionspiel |
Entwickler/Publisher
Pivotal Games / EIDOS
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Kommentare
3
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Bereits mit Conflict: Global Storm, Conflict: Desert Combat und Conflict Desert Combat 2 gelang es vor einigen Jahren dem Entwickler Team von Pivotal Games, sich einen Namen im Taktik Shooter Genre zu machen, nun soll auch bald ein erstes Spiel aus der Conflict Reihe für die Xbox 360 erscheinen. Aber ist Conflict: Denied Ops eine gelungene Operation oder sollte man diesem Konflikt lieber aus dem Weg gehen? |
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Und so spielt sich Conflict: Denied Ops Nach den diversen Hersteller Logos findet ihr euch im Hauptmenü wieder über das ihr die Optionen und Modi erreichen könnt. Zur Verfügung stehen der Einzelspieler Modus, ein Mehrspieler Modus der neben Team Deathmatch und Deathmatch auch den Conquest Modus beinhaltet, sowie die Optionen, über die ihr Helligkeit, Gamepadbelegung, Musik und Sound euren Wünschen entsprechend einstellen könnt. Nachdem ihr den Einzelspieler Modus Knopf gedrückt habt, starten 2 kleine gerenderte Zwischensequenzen, die euch ein wenig mit der geopolitischen Situation und den Charakteren vertraut machen sollen, gleich danach startet das Missionsbriefing für eure erste Mission, die euch nach Südamerika führen wird. Euer Missionsziel ist es den Server innerhalb eines ehemaligen Klosters zu hacken und ihn danach zu zerstören. Das sollte eigentlich doch recht einfach sein, oder? Nach relativ kurzer Ladezeit findet ihr euch im inneren des ehemaligen Klosters wieder. Die Zeichen der Zeit sind nicht zu übersehen, überall liegen Bestandteile des ehemaligen Mauerwerks herum - das Kloster ist eine Ruine und gleichzeitig das Tutorial für euren ersten Einsatz als SAD Agenten. Mit dem B-Knopf wechselt ihr zunächst zu Graves und holt die schallgedämpfte Pistole hervor um kein Aufsehen zu erregen. Ihr bewegt euch vorsichtig und dank dem zuvor gedrückten linken Analog Stick, geduckt vorwärts - das ist auch gut so denn die KI reagiert in Conflict: Denied Ops auf laute Geräusche und in der Hocke seid ihr wesentlich leiser als aufrecht. Ihr verlasst eure Deckung und seht euch zunächst um. Vor euch erhebt sich eine etwas höhere Plattform und das Spiel zeigt euch an, dass ihr diese mit dem A-Knopf hinauf steigen könnt, was ihr auch sogleich tut. Nur wenige Schritte von euch entfernt, taucht plötzlich ein Gegner auf, der aber dank eurer schallgedämpften Waffe keine große Bedrohung darstellt und schon nach 3 oder 4 Schuss das virtuelle Zeitliche segnet. Nochist es euch nicht bewusst, aber genau jetzt seid ihr dem ersten Problem unter dem Conflict: Denied Ops leidet, begegnet. Die gegnerische KI ist zwar nicht gerade eine Intelligenzbestie, kann dafür jedoch jede Menge Kugeln einstecken und rennt manchmal selbst nach 3-4 Treffern aus dem MG noch munter in der Gegend herum. Von all dem ahnt ihr aber im Moment noch gar nichts und geht weiter. Die direkt vor euch liegende Brüstung fällt euch ins Auge, die Baufälligkeit und auch die Gegner in der unteren Etage sind nicht zu übersehen. Genausowenig wie die Benzinkanister, Holzkisten und Propangasflaschen, die achtlos in der Gegend abgestellt wurden. Naja, das wird ja schliesslich nicht immer so sein, denkt ihr und seid damit leider auf dem Holzweg. Tatsächlich werdet ihr im Verlauf des Spiels noch öfter auf Situationen stoßen, in denen Kanister oder leicht entzündliche Fässer in der Gegend abgestellt wurden und so offensichtlich platziert wurden, dass man ihnen genauso gut ein Schild mit der Aufschrift Bitte beschießen umhängen hätte können. Nur EAs Black hatte noch offensichtlichere Platzierungen von explosivem Material in der Spielumgebung - und dort war es pure Absicht weil das Spiel mehr Wert auf Action als auf Taktik legte, aber weiter im Text. Ihr wechselt zum Inventar (Y) und wählt Graves Scharfschützengewehr aus. Vorsichtig visiert ihr die KI Gegner an und versucht einen Volltreffer zu landen, schießt jedoch leider daneben - in der Hocke hätte das besser funktioniert. Da Graves Scharfschützengewehr jedoch zu Beginn des Spiels nicht schallgedämpft ist, hat das die Gegner alarmiert, die nun das Feuer erwiedern. Ein Projektil nach dem Anderen saust durch die Luft und schlägt gewaltige Löcher in die Wand neben euch. Unter dem ständigen Beschuss zerbricht auch ein weiteres Stück Mauerwerk vor euch. Wohl ein Vorgeschmack auf die zerstörbare Umgebung, die Eidos auf dem Cover des Spiels so groß anpreist, denkt ihr aber irrt hier leider. Nach dem was wir gesehen haben, sind nur bestimmte Stellen wirklich zerstörbar, diverse andere Zerstörungen finden zwar statt, jedoch oft nur als Teil eines Skriptes - kein Frostbite Konkurrent also. Der erfolgreiche Beschuss eurer Deckung, zwingt euch eine Neue aufzusuchen. Hinter euch schlägt ein Projektil nach dem anderen ein und große Löcher zeugen von der Durchschlagskraft der Geschosse. Ja, dass Spiel stellt Einschusslöcher dar und versucht so ein wenig Realismus und Action zu vermitteln, leider kommen diese Verformungen der Levelstruktur aber nicht voll zur Geltung denn nur allzu oft wirkt eine Textur verschwommen und detailarm, ja geradezu lieblos draufgeklatscht. Auch auf die Charaktermodelle lässt sich diese Feststellung leider übetragen, da können noch so viele schöne Modeldetails kreiert worden sein, die Texturen werden diesen nicht oder nur sehr selten gerecht - vor allem an den Gesichtern der Protagonisten fällt dies auf und wirkt störend in Anbetracht der Power, die in einer Next Generation Konsole steckt. |
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Ganz richtig, Lang und Graves tun das. Die Koop KI ist tatsächlich klug genug, euch so schnell es geht zu folgen und dabei noch selbstständig Gegner zu bekämpfen, was besonders wenn die eigene Gesundheit schwer angeschlagen ist, gut zur Geltung kommt denn verliert der Bildschirm plötzlich an Farbe, fallt ihr zu Boden, blinkt ein EKG unter dem Namen eures Charakters und der Countdown läuft, gibt es nur 2 Möglichkeiten euer virtuelles Alter Ego vor dem sicheren Ableben zu bewahren: 1. Ihr wechselt zu eurem Zweitcharakter, kämpft euch zu eurem Kameraden durch und jagt ihm die rettende Spritze in den Körper. oder 2. Ihr lasst mit LT einfach den Prophet zum Berg bzw. euren KI Kollegen zu euch kommen und euch retten. Die Wegfindung der KI ist im Regelfall sogar so gut, dass sie teilweise Abkürzungen nutzt. Je nachdem welcher Charakter den anderen rettet, hat dieser einen Spruch parat wie z.B. Ich schaff das hier nicht alleine Bruder oder Ich lass dich hier nicht sterben. Das mag auf der einen Seite ungeheuer kameradschaftlich klingen, aber vor dem Hintergrund das die beiden Charaktere sich eigentlich gar nicht so richtig leiden können, wirkt das doch etwas unglaubwürdig, vor allem wenn man die Frotzeleien bedenkt die sich die beiden vor Missionsstart und nach Missionsende so an den Kopf werfen - nur um danach ohne Probleme zusammen zu arbeiten. Aber zurück zum Server. Kurz vor dem eigentlichen Zielort eurer Mission, findet ihr eine der diversen Munitionskisten an denen ihr euch jederzeit bedienen dürft. Somit lassen sich Panzerfäuste, der Handgranatenhaushalt oder die primäre Schusswaffe mit neuer Munition versorgen. Endlich angekommen seht ihr den Serv....Verzeihung Laptop vor dem Tisch stehen und wechselt zu Lang. Warum ist schnell erklärt. Aus irgendwelchen uns unbekannten Gründen, hat Lang keinerlei Erfahrung mit Dingen wie Bomben entschärfen (Moment, er war doch beim FBI..) oder diversen anderen Tätigkeiten, die deswegen allein Graves durchführen muss. Während Graves also den Laptop hackt sollen wir ihm Feuerschutz gegen mögliche Gegner geben. Das klingt cool, ist aber absolut sinnlos denn es wird kein Gegner kommen. Zurück auf dem Platz der ehemaligen Benzinkanister usw. steht ihr der einzigen Tür gegenüber, die in eine Richtung führt, in der ihr bisher noch nicht wartet und geht darauf zu. Dummerweise ist die Tür verschlossen - aufsprengen oder gar zerschießen lässt sie sich nicht - hier hätte die zerstörbare Umgebung punkten können. |
Conflict: Denied Ops versucht keine großen Experimente und scheint sich auch gar nicht sonderlich anzustrengen, etwas besonderes sein zu wollen sondern wirkt eher wie einer von vielen Taktik-Shootern. Stealth Elemente kommen nicht wirklich zur Geltung, das obligatorische Nachtsichtgerät (dass sich wohl in den Brillen zu verstecken scheint denn wir konnten es nicht sehen) und die schallgedämpfte Pistole wirken eher wie ein Nice-to-have Objekt, als ein Element des Gameplays - zu sehr ist der Titel dafür auf Action ausgelegt. Logikfehler sind nicht selten und auch das Missionsdesign haben andere Spiele schon wesentlich besser hinbekommen (oft sucht man z.B. den Punkt, der den entscheidenden Trigger auslöst und die Mission weiter laufen lässt). Die Grafik und Modelqualität ist längst nicht mehr zeitgemäß und unterfordert Next Generation Konsolen wie die Xbox 360 deutlich. Die Charaktere wollen zwanghaft komisch sein, indem sie sich gegenseitig "beleidigen", nur um dann jeden einzelnen Befehl des Anderen ohne Murren auszuführen - das wirkt unglaubwürdig wenn nicht sogar aufgesetzt und ist der Atmosphäre, die das Spiel leider erfolglos versucht zu erzeugen, nicht zuträglich.Überhaupt schafft es das Spiel einfach nicht, einen zu motivieren oder gar einen Spannungsbogen aufzubauen. Auch der Verlauf der Story wirkt manchmal arg konstruiert, zumal diese komplett unter geht und man sich am Ende fragt, warum man jetzt noch mal in diesen 3 Kontinenten unterwegs war. All das, plus der leicht seltsamen und schwammigen Steuerung, führt dazu, dass wir keine Kaufempfehlung für Taktik - Fans aussprechen können denn dazu gibt es mittlerweile zu viele wirklich gute Taktik - Spiele bzw. Shooter mit taktischen Elementen. "Conflict: Denied Ops ist zwar ein solider, nicht sehr anspruchsvoller und kurzweiliger Shooter für zwischendurch, kann aber als Taktik - Shooter nicht überzeugen und sticht auch nicht aus der Masse heraus." |
Pro
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Kontra
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Einzelspieler 5.2 |
Mehrspieler offline
6.0 |
Xbox LIVE Mehrspieler
7.0 |
Steuerung und Gameplay
5.0 |
Grafik und Präsentation
5.0 |
Sound, Musik und Special FX
5.0 |
Sprachausgabe
englisch |
Bildschirmtexte englisch |
Zensur
Zensiert
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Spielzeit ca. in Stunden
+5 |
Geeignet für
Anfänger bis Profis
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Altersfreigabe
Ab 18 Jahren |
Xboxdynasty Gesamtbewertung5.5keine Auszeichnung
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