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Die Chroniken von Narnia Prinz Kaspian - Testartikel

Autor
- xd380
Erstellt am
13.07.08
Streetdate
20.06.2008
Spielgenre
Adventurespiel
Entwickler/Publisher
unbekannt
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Die Chroniken von Narnia Prinz Kaspian Review

Es ist mal wieder soweit! Ein Spiel zum Film kam vor kurzem in unsere Redaktion geflattert und weckte bei dem einen oder anderen Redakteur die schrecklichsten Erinnerungen. Nachdem bereits der unglaubliche Hulk stark an unseren Nerven zerrte, lächelt uns jetzt Prinz Kaspian von Narnia aus dem Briefkasten entgegen. Alle Fluchtversuche der gebrandmarkten Redakteure waren erfolglos und so musste auch dieses Spiel zum Film ins Laufwerk der Xbox 360. Ob sich unsere Vorurteile gegenüber Film-Versoftungen auch diesmal wieder bestätigen oder ob man mit „Die Chroniken von Narnia – Prinz Kaspian von Narnia“ tatsächlich etwas anfangen kann, erfahrt ihr im folgenden Test:
Narnia, die zweite!
Mit dem Film „Die Chroniken von Narnia – Der König von Narnia“ erschien im Jahr 2005 die erste Verfilmung der Besteller-Reihe von C.S. Lewis. Da der Film weltweit mehr als 745 Millionen Dollar eingespielt hat, war eine Versoftung des Ganzen wohl unabwendbar. Beim aktuellen Film „Die Chroniken von Narnia – Prinz Kaspian von Narnia“ sieht das ähnlich aus und so beehrt man uns in wenigen Tagen auch hier mit einer Videospielvariante der Geschichte um den jungen Prinzen. Das erste Spiel, das damals unter anderem für die Xbox erschien, konnte Fans der Filmvorlage dank spannender Handlung und guter Atmosphäre begeistern. Das zweite Abenteuer setzt auch hier mit guten Voraussetzungen an. So verbindet das Spiel erstmals die Handlungen des ersten Films mit denen des zweiten und erklärt auch, was mit Narnia eigentlich so genau passiert ist.

Genau wie im ersten Spiel zieht man auch hier immer mit vier Charakteren gleichzeitig durch die Level und kann jederzeit zwischen den Spielfiguren wechseln. Bei kleineren Rätseln ist dies sogar zwingend erforderlich, da jeder der vier Protagonisten über einzigartige Fähigkeiten verfügt. So kriecht ihr beispielsweise mit einem Zwerg durch winzige Löcher, aktiviert mit Hilfe des Bogenschützen für die anderen unerreichbare Ziele oder verprügelt mit dem mächtigen Minotaurus die heranstürmenden Gegnermassen. Kenner des ersten Teils werden es jetzt sicherlich schon bemerkt haben: Bei der neusten Versoftung bestreitet ihr eure Abenteuer nicht mehr immer mit denselben vier Charakteren, sondern von Level zu Level mit ganzen 20 verschiedenen Kriegern. Wem das dann immer noch nicht genug ist, der kann sich auch, wie schon im ersten Teil, im sogenannten Bündnismodus mit Riesen, Pferden und Greifen zusammenschließen. Was wiederrum nichts anderes heißt, als das ihr mit eurem Charakter auf den Rücken der besagten Tiere steigt und diese dann durch die Gegend navigieren dürft.
Neu ist auch, dass man nun selber entscheiden kann, welche Missionsziele man zuerst absolvieren möchte. Dadurch entstehen zwar keine gravierenden Änderungen im Storyverlauf, es gibt dem Spieler aber immerhin ein Gefühl von Freiheit. Das alles ändert aber leider nichts am linearen und vorhersehbaren Verlauf des Spiels: Die Rätsel lassen sich viel zu leicht lösen, da es immer nur einen einzigen Weg zum Ziel gibt: Steht ihr beispielsweise vor einem geschlossenen Tor, so blinken nach wenigen Augenblicken bereits die Schalter, die es dann mit dem Bogenschützen zu aktivieren gilt.

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