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Die Sims 3: Einfach tierisch - Testartikel

Autor
Tobias Greiser - HEADCRASH
Erstellt am
22.10.11
Streetdate
20.10.2011
Spielgenre
Simulation
Entwickler/Publisher
Electronic Arts
Kommentare
4
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Vierbeiniges Vollpreis-Add-On im Test

Also gut, wir geben es ja zu. Als gestandener Videospieleredakteur sieht man sich selbst als „Core Gamer“ und spielt gerne Titel wie Dead Space 2 oder Gears of War 3. Wenn dann Die Sims 3: Einfach tierisch als nächster Testbericht ansteht und einem ein Sticker auf der Packung auch noch „Empfohlen von Ross Anthony“ entgegenschreit, ist die Lust auf solch einen Test erstmal nicht übermäßig groß. Aber Vorurteile haben bei Xboxdynasty nichts zu suchen, schließlich bewerten wir hier jedes Spiel objektiv und fair. Und siehe da: Kaum hatten wir unsere negative Erwartung zusammen mit besagtem Sticker ganz tief in der nächstgelegenen Mülltonne versenkt, machte Die Sims 3: Einfach tierisch schon richtig Spaß. Ob sich das flauschige Spiel auch für euch lohnt, erfahrt ihr in unserem Testbericht.

Unzählige Möglichkeiten

Eines erst einmal vorweg. Die Sims 3: Einfach tierisch ist komplett alleine lauffähig, ihr benötigt also nicht das Hauptspiel Die Sims 3, um euch eine virtuelle Existenz inklusive Vierbeinern aufzubauen. Wie gewohnt startet das Spiel im umfangreichen Editor, in dem ihr zuerst einmal bis zu sechs Menschen sowie Katzen und Hunde für einen neuen Haushalt erstellen könnt. Dabei sind eurer Kreativität kaum Grenzen gesetzt, fast alles lässt sich nach euren Wünschen anpassen. Vom jähzornigen dunkelhäutigen übergewichtigen Kleinkind mit Baseballkappe bis hin zum Hardrock-Opa mit Nietenarmband und Punkfrisur lassen sich unzählige (und natürlich auch eher normale) Arten von Sims erstellen. Farben und Muster der Kleidungsstücke könnt ihr ebenso festlegen, wie bunte Strähnchen im Haar oder die Athletik eurer kreierten Personen. Solltet ihr auf die ganzen Schieberegler keinen Bock haben oder euch bei soviel Auswahl einfach nicht entscheiden können, gibt es weiterhin die Option sich Sims per Knopfdruck zufällig generieren zu lassen. Die bekannten Lebenswünsche sind wieder mit an Bord, so wollen eure Sims etwa steinreich werden oder das höchste Level in den Fähigkeiten Charme und Gitarre erreichen.

Den Schrecken der Nachbarschaft erschaffen

Bei den Katzen und Hunden ist der Editor ähnlich umfangreich. Zuerst wählt ihr euch unter den unzähligen verfügbaren Rassen euren Favoriten aus, dann bestimmt ihr das Aussehen des Fells, dessen Flauschigkeit, passt die Kopfgröße an, ändert das Fellmuster, legt eurem Haustier Accessoires an und gebt dem Vieh eine Persönlichkeit. Auch hier reicht das Spektrum vom harmlosen und faulen Stubentiger bis hin zum krallenbewehrten Schrecken der Nachbarschaft, vor dem kein Gartenmobiliar sicher ist. Der Editor ist unheimlich komplex, benötigt aber Eingewöhnungszeit und ist mit dem Gamepad nur schwerlich komfortabel zu bedienen. Mit wie vielen Menschen und Tieren ihr letztlich in ein neues Zuhause zieht, ist eure eigene Entscheidung. Mehr Mitbewohner aller Art machen das Spiel natürlich schwieriger, da alle versorgt werden wollen und ihr auch euren Kötern und Katern selbst die entsprechenden Anweisungen dafür geben müsst.

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