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Dragon Age: Origins war eines der besten Rollenspiele der vergangenen Jahre. Bioware hat mit seinem Meisterwerk etliche Preise abgeräumt und viel Ruhm geerntet. Daher sind die Erwartungen an den zweiten Teil sehr hoch. Reicht die Zeit überhaupt aus, ein episches Actionrollenspiel zu schaffen, das in die Fußstapfen des Vorgängers treten kann? Nach dem Anspielen auf der Gamescom sind wir uns nicht so sicher. |
Die Legende eines Helden Ihr startet das Spiel wie gewohnt mit einem Auswahlmenü. Jedoch könnt ihr bei diesem Spiel keine Rassen wie Zwerg oder Elf mehr auswählen. Es ist festgelegt, dass ihr der Mensch „Hawke“ seid, der entweder ein Krieger, Magier oder Schurke ist. Neben dem Geschlecht ist es wie im Vorgänger auch möglich die ganze Person zu modifizieren. Haare, Gesicht, Stimme, nichts ist vor euch und eurer Vorliebe sicher. Danach startet ihr das Spiel und die ungewöhnliche Handlung beginnt.
Ihr schlüpft in die Haut von Hawke, der sich von einem unbedeutenden Flüchtling zum Champion hochgearbeitet hat. Zu Beginn des Spiels versucht ihr mit eurer Familie von Lothering zu fliehen, das von den Orks überrannt wurde. Falls euch das bekannt erscheint, kommt das nicht von ungefähr. Dragon Age 2 beschäftigt sich ebenfalls mit der Zeit von dem ersten Teil. Eure Entscheidungen, die ihr dort getroffen habt, sollen sich auch im Spielverlauf in Dragon Age 2 widerspiegeln und euch entgegentreten. Ihr trefft während des zweiten Teils ebenfalls bekannte Gesichter wie die Hexe aus der Wildnis Flemeth, die in Origins Alistair und euren Charakter vor dem sicheren Tod bewahrt und euch die hübsche Morrigan übergeben hat.
Doch es wird euch viel Neues erwarten. Schließlich erzählt das Spiel das ganze Leben eines Helden nach. Verschiedene Jahrzehnte von Hawke werdet ihr erleben, die logisch miteinander verbunden werden sollen. Dabei steht für den Helden immer die Familie im Vordergrund, wie uns Bioware verraten hat. |
Individuelles Spiel Natürlich steht euch es wie in jedem Biowarespiel frei, euren Charakter zu beeinflussen. Ihr könnt seine Fähigkeiten spezialisieren, auf die wir später noch genauer eingehen werden, sowie gewisse Eigenschaften beeinflussen. Soll er sarkastisch sein oder extrem lieb? Mittels Dialogen bestimmt ihr, wie andere euch wahrnehmen und wie sich euer Recke verhält. Nach einiger Zeit registriert das Spiel nämlich, welche Antwortmöglichkeit ihr bevorzugt. Der Clou: Euer Charakter passt sich danach an. Damit ihr eurer Linie stets treu bleiben könnt, wurden den Konversationen kleine Icons hinzugefügt. Je nach Antwortmöglichkeit seht ihr zum Beispiel eine Feder, die für eine friedliche Aussage steht. Eine Theatermaske steht dagegen für eine sarkastische Antwort und eine passende Reaktion eurer Mitmenschen.
Übrigens, euch erwarten glücklicherweise wieder Romanzen, die in Awakening leider weggelassen wurden. Ob euch wieder so tolle Charaktere wie Morrigan oder Alistair zur Verfügung stehen, mit denen ihr die Zeit virtuell sinnlich vertreiben wollt, bleibt abzuwarten. |