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Dungeons & Dragons Daggerdale - Xbox Live Arcade - Testartikel

Autor
Tobias Greiser - HEADCRASH
Erstellt am
09.06.11
Streetdate
25.05.2011
Spielgenre
Rollenspiel
Entwickler/Publisher
Bedlam Games / Atari
Kommentare
11
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Kann das Arcade Schwergewicht die Erwartungen erfüllen?

Es gibt Spiele auf diesem Planeten, die einfach nur nach einem großartigen Erlebnis klingen. Dungeons & Dragons Daggerdale ist so eines. Der Titel kann nicht nur mit einem großen Namen glänzen, sondern ist mit einem Preis von 1200 Microsoft Points und einer Größe von satten 1,8 GB ein wahres Arcade Schwergewicht. Kein Wunder also, dass wir auch in Sachen Spielspaß einiges erwartet haben. Ob Dungeons & Dragons Daggerdale unseren Anforderungen gerecht werden konnte, verrät euch ab sofort der große Testbericht.

Sprachausgabe? Nö!

Schon der Spielstart sorgt für einigermaßen bedröppelte Mienen. Ihr könnt euch zwar zwischen vier Charakterklassen (Krieger, Bogenschützin, Kleriker oder Halbling) entscheiden, dafür aber keinen Einfluss auf euer Aussehen nehmen. Eurem folglich standardhässlichen Helden weist ihr dann noch schnell ein paar Fähigkeitspunkte zu und schon könnt ihr ins Abenteuer starten. Dass es bei den 1,8 GB an Spiel nur für englische Sprachausgabe gereicht hat, könnt ihr in der ersten Zwischensequenz noch verschmerzen. Wenn ihr dann aber nach fünf Minuten bemerkt, dass die ganzen gleich aussehenden Questgeber und sonstigen Typen ansonsten überhaupt nicht vertont wurden, schleicht sich langsam eine saure Substanz eure Speiseröhre hoch. Aber das ist ja schließlich erst der Anfang…

Speichern? Nö!

Also der Anfang vom Ende versteht sich. Als der Zwerg seine nicht synchronisierten Sätze zu Ende aufgesagt hat, bleibt die Kamera hängen. Ihr könnt machen, was ihr wollt, aber die Linse ist nicht mehr von der Großaufnahme des Kleinwüchsigen abzubringen. Ein paar virtuelle Schritte und einen genervten Neustart des Spiels später steht ihr dann euren ersten Feinden gegenüber. Zumindest das Kampfsystem geht in Ordnung, die Gefechte lassen sich recht intuitiv steuern. Als menschlicher Krieger beispielsweise schwingt ihr euer Schwert oder schmeißt eine Axt durch die dunkle Höhle.

 

Zwischendurch könnte man ja mal speichern. Die Möglichkeit ist euch über das Pausenmenü zwar gegeben, allerdings interessiert Dungeons & Dragons Daggerdale euer Speicherpunkt einen feuchten Kehricht. Das Spiel schmeißt euch beim Heldentod stets an einer vorgegebenen Stelle wieder heraus, egal wo ihr abgespeichert habt. Und dann könnt ihr die aktuelle Aufgabe noch einmal von vorne beginnen, die natürlich ebenfalls nicht gesichert wurde.

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