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F.E.A.R. Files - Testartikel

Autor
Tobias Schulte - Z0RN
Erstellt am
21.11.07
Streetdate
16.11.2007
Spielgenre
Ego-Shooter
Entwickler/Publisher
Monolith Day1 / Vivendi Games
Kommentare
5
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F.E.A.R. Files Review

Im Jahre 2005 kam der wohl seit Half-Life innovativste Shooter für den PC auf den Markt: F.E.A.R.
Eine atemberaubende Optik, eine geniale Gruselstory, bombastische Action und eine bis heute herausragende KI machten dem Ego-Shooter alle Ehre. Rund ein Jahr später landete der Titel auf der Xbox 360, während die PC-User zeitgleich schon das erste Add-on Extraction Point zockten. Nun, wiederum ein Jahr später, bringt uns Vivendi die Standalone-Erweiterung F.E.A.R. Files, welche das erste Addon Extraction Point sowie ein brandneues Addon namens Perseus Mandate enthält. Ob dieses Paket an die Erfolge und vor allem Qualität seines "Fundaments" aufschließen kann wollen wir euch im folgenden Review aufzeigen.
Ein Schrecken ohne Ende
 
Während die Original-Entwickler von Monolith am inhaltlich offiziellen Nachfolger namens "Project: Origin" werkeln melkt Vivendi weiter fleißig die F.E.A.R.-Kuh und wirft diese beiden Addons auf den Markt, während gleichzeitig am namensgebenden (jedoch nicht inhaltlichen) Nachfolger F.E.A.R. 2 gearbeitet wird.
 
In F.E.A.R.: Extraction Point spielt ihr den Hauptprotagonisten des Hauptprogramms. Die Handlung knüpft direkt an das Hauptspiel an. Nachdem Alma den Helikopter geentert hat bringt sie diesen zum Absturz, welchen ihr selbstverständlich überlebt. Nun ist es eure Aufgabe euch durch die Stadt und diverse Anlagen zum Abholpunkt (Extraction Point) durchzuschlagen.
 
Das brandneue Addon Perseus Mandate versetzt euch wiederum in einen Handlungsstrang, welcher parallel zum Originalspiel verläuft: ihr schlüpft in die Rolle eines weiteren Charakters eines zweiten Teams, welcher zufälligerweise dieselben Fähigkeiten wie euer Alter-Ego aus F.E.A.R. aufweist. Im neuen Add-on kämpft ihr euch also ebenfalls durch altbekannte Szenarien (Büros, Fabrikanlagen, Stadt etc.) und trefft auf Alma, Paxton Fettel und weitere bekannte Gesichter.
Das Gameplay
 
Gameplay-technisch bietet F.E.A.R. Files absolut nichts neues gegenüber dem Originaltitel. Außer ein paar neuen Waffen wie einer Lightning Gun, einer Mini-Gun oder einem Gewehr mit Zielfernrohr dürft ihr euch zwar neue Levels erhoffen, welche wieder mit gruseligen Events und den KI-technisch anspruchsvollen Widersachern gefüllt sind, ansonsten aber durch grafische Ödnis glänzen.
Wieder lauft ihr durch die immer selben, sterilen und detailarmen Büros, Gebäude und Straßen. Keine neuen Texturen, keine neuen Szenarien, alles beim Alten sozusagen. Zum einen mag das zwar gut sein, denn F.E.A.R. Files spielt sich genauso packend wie sein Ursprung inklusive der genialen Bullet-Time, aber eben auch nicht signifikant anders oder gar besser.

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