
Autor Daniel Flege -
Quentara |
Erstellt am 04.09.11 |
Streetdate 29.09.2011 |
Spielgenre
Sportspiel |
Entwickler/Publisher
EA SPORTS / Electronic Arts
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Kommentare
6
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Seit ein paar Wochen rollt der Ball wieder durch Deutschlands Stadien. Millionen Fußballfans in der gesamten Republik feiern mit ihren Helden oder trauern nach verlorenen Partien. Auch auf dem virtuellen Rasen dauert es nicht mehr lange bis zum Start der neuen Saison. Doch während in der realen Bundesliga mehrere Vereine das Zeug zum Meister haben, bleibt das Feld der Fußballsimulationen auch dieses Jahr wieder überschaubar. Genreprimus EA Sports schickt seinen neuesten Spross FIFA 12 ins Rennen, um den Titel ein weiteres Mal gegen Konami's Pro Evolution Soccer zu verteidigen. Doch wie kann man ein gutes Fußballspiel noch besser machen? Wir durften uns vom Meisterschaftskandidaten selbst ein Bild machen, um dies für euch herauszufinden. |
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Du kommst hier nicht rein Eine weitere große Neuerung stellt die Überarbeitung des Defensivspiels dar. Unter dem Namen Tactical Defending legt EA euch ein großes Stück taktische Verantwortung in die eigenen Hände. Konntet ihr in vergangenen Teilen der Serie noch den Angriffs-Knopf gedrückt halten, damit euer Spieler den Gegner automatisch attackiert, muss der entscheidende Ausfallschritt nun selbst getimed werden. Dies erfordert gerade bei dribbelstarken Stars höchste Konzentration und hebt die Spieltiefe auf ein neues Level. Damit die neue Art des Verteidigens nicht zu eurem Nachteil gerät, verhalten sich die Mitspieler bei unterstützendem Pressing wesentlich intelligenter und aggressiver als zuvor. Zusätzlich könnt ihr mit eurem Profi den Gegner mittels linker Schultertaste in eine enge Manndeckung nehmen. Nun heißt es Konzentration auf den Fuß des Widersachers, damit der nicht mit einer plötzlichen Finte an euch vorbeizieht. Ist der richtige Moment gekommen, ist ein gut getimter Druck auf die Tackletaste nötig, um eurem Gegenüber den Ball wegzuspitzeln. Damit nicht nur beinharte Verteidiger auf ihre Kosten kommen, hat EA Sports für die Ballvirtuosen unter euch das Precision Dribbling entwickelt. Das Ausspielen eines Kontrahenten wird so vor allem für Anfänger wesentlich zugänglicher. Der rechte Stick dient euch hierbei wie in früheren Teilen der Serie zur Ausführung zahlreicher Tricks und Finten. Ob Übersteiger, Spin oder Körpertäuschungen, die Möglichkeiten die gegnerische Verteidigung mit einer entscheidenden Aktion auszuhebeln, sind vielfältiger denn je. Die Entwickler haben hierbei das Abschirmen des Balles, welches ihr mit dem linken Trigger aktiviert, verbessert. Euer virtueller Kicker führt das Leder nun noch enger am Fuß und hält den Gegner effektiver von sich fern, was euch in Eins gegen Eins Situationen mehr Zeit verschafft, um einen Trick auszuführen oder den alles entscheidenden tödlichen Pass zu planen. Hiermit möchte das Team um David Rutter FIFA 12 noch näher an den richtigen Fußball bringen, in dem der Ball ebenfalls länger gehalten und nicht stets per One Touch weitergespielt wird. Taktikfanatikern wird dies weitere strategische Spielzüge ermöglichen.
Wie gut euer Schützling das Precision Dribbling beherrscht hängt wie im wahren Leben von seinem Talent, seiner Physis und seinen Stärken ab. Ein Messi führt den Ball sehr eng am Fuß, verliert diesen selbst bei schnellen Richtungswechseln nicht und ist nur mir großem Aufwand oder zu zweit vom Leder zu trennen. Geht ihr jedoch mit Heiko Westermann ins Dribbling, kann dieser den Ball zwar gut abschirmen, glänzt jedoch nicht in der engen Ballführung, sodass euch die Kugel schnell vom Fuß springen wird. |
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Nach der Saison ist vor der Saison Zum Abschluss unseres Previews zu FIFA 12 wagen wir noch einen Ausblick auf die Neuerungen im Online Modus. Wer nicht gegen den Computer oder einen Freund auf dem heimischen Sofa antreten möchte, der findet auch in diesem Jahr wieder Tausende von Herausforderern via Xbox LIVE. Neu hinzugekommen ist der Mann gegen Mann Saison Modus, in dem ihr einer von 10 Divisionen zugeteilt werdet. Dort habt ihr 10 Spieltage Zeit, um gegen Spieler aus einer gleichwertigen Division anzutreten. Wie in der Bundesliga gibt es für einen Sieg drei und ein Unentschieden einen Punkt. Landet ihr nach dem Ende des letzten Spieltages auf einem Aufstiegsplatz, steigt ihr in die nächsthöhere Division auf. Viele von euch werden das Problem kennen, dass man online meist auf einen Gegner traf, der sich entweder für Manchester United, Real Madrid oder den FC Barcelona entschieden hat. Ihr hattet nun die Wahl entweder ein gleichwertiges Team zu wählen, oder mit eurer Lieblingsmannschaft gegen einen spielerisch unterlegenen, aber mit Superstars ausgestatteten Herausforderer zu unterliegen. Dieses Problem war den Jungs bei EA Sports durchaus bewusst und so haben sie für FIFA 12 eine Lösung im Gepäck, die für viele von euch eine Erlösung sein dürfte. Ihr wählt nun bereits vor der eigentlichen Spielersuche eure Mannschaft und deren Taktik aus. Danach ermittelt EA anhand der Abbruchquote, dem Fähigkeitslevel und der Teambewertung euren optimalen Gegner. Entscheidet ihr euch also beispielsweise für den TSV 1860 München, so dürftet ihr eher auf Vereine aus der österreichischen Liga treffen und nicht auf die Topklubs aus England oder Spanien.
Richtig interessant wird es jedoch, wenn ihr gegen eure eigenen Freunde antretet. Natürlich hatten auch in FIFA 11 Duelle gegen den eigenen Bruder oder den besten Kumpel einen gewissen Gänsehautfaktor. Nun aber wird jedes Match gegen einen Freund ebenfalls zu einer kompletten Saison. Tretet ihr gegen jemanden aus eurer Freundesliste an, so wird automatisch eine Session von 10 Spieltagen gestartet. Für jedes absolvierte Spiel erhaltet ihr wieder drei Punkte für einen Sieg und einen Punkt für ein Unentschieden. Wer am Ende des zehnten Spieltages die meisten Punkte hat, der gewinnt die Freundesmeisterschaft. So werden Spiele gegen die Kumpels noch spannender. |
Auch dieses Jahr hat uns FIFA wieder überzeugt und geht mit sinnvollen und innovativen Neuerungen über den Status eines bloßen Jahresupdates hinaus. Das neue Kollisionssystem ist zwar noch etwas holprig, sollte aber bis zum Release noch einiges an Realismus verpasst bekommen. Die hierdurch entstehenden unberechenbaren Spielsituationen bringen frischen Wind in das Genre und lassen euch kaum eine Spielsituation so ein zweites Mal erleben. Auch die Neuerungen in der Verteidigung und beim Precision Dribbling bringen euch dem Feeling eines richtigen Bundesligaspiels ein gutes Stückchen näher. Nicht nur Einsteiger profitieren vom vereinfachten Trickmodus, auch die Profis unter euch können ihrem Spiel so noch die ein oder andere Finesse verleihen. Die Pro Player Intelligence sorgt zudem dafür, dass ihr auf einen intelligenten und variablen Gegner trefft, der sich seiner Stärken und Schwächen bewusst ist und somit effizienter und dynamischer agiert und reagiert, als noch im letzten FIFA-Jahr. Online werdet ihr endlich nicht mehr gegen die immer gleichen Teams antreten müssen und könnt euch zugleich auf spannende Duelle um den Auf- und Abstieg in den neuen Divisionen freuen. Auch wenn der Kampf um den Thron gegen ein runderneuertes Pro Evolution Soccer 2012 hart wird, steht bereits eins jetzt fest: FIFA 12 wird das beste FIFA aller Zeiten. |
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