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Fallout 3: Broken Steel - Marktplatz - Testartikel

Autor
- xd264
Erstellt am
16.05.09
Streetdate
05.05.2009
Spielgenre
Rollenspiel
Entwickler/Publisher
Bethesda Softworks
Kommentare
2
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Fallout 3: Broken Steel Review

Eine lange Geschichte geht zu Ende. Die Entwickler von Fallout 3 wollen mit dem letzten Add-On ihrem Spiel die Krone aufsetzten und die eigentlich abgeschlossene Geschichte noch einmal ein wenig weiterführen. Grund genug für uns, das Spiel noch einmal aus dem Regal zu holen und in die Xbox 360 zu werfen. Über Xbox Live ist die Erweiterung dann auch schnell herunter geladen und unser Test kann dann auch beginnen. Ein Test, auf den man mit gemischten Gefühlen gewartet hat, denn auf der einen Seite steht die Vorfreude auf einen weiteren Teil zu einem sehr guten Videospiel. Auf der anderen Seite heißt es nach dem Test wohl Abschied nehmen von der Geschichte eines gelungenen und fesselnden Spiel. Wie unsere Gemütslage also nach dem Test war und ob es einen würdigen Abschluss des Spiels durch die Erweiterung gibt, dass erfahrt ihr in unserem Review.
Das Ende vom Ende
Sobald die 700 Megabyte herunter geladen sind, heißt es mal wieder Fallout 3 starten. Der Inhalt wird wieder automatisch erkannt und ist sofort in das Spiel integriert. Einen kleinen Haken gibt es dabei allerdings, denn ihr empfangt nicht etwa ein Radiosignal, dass euch in eine neue Welt führt wie bei den bisherigen beiden Teilen, sondern ihr müsst das Spiel durchspielen, um in das Add-On zu gelangen. Also einen Spielstand geladen, der möglichst nah an der Schlusssequenz des Hauptspiels liegt und noch einmal den Zahlencode eingeben, um das Ödland in den von euch zugedachten Status zu versetzten. Es folgt, wie nicht anders zu erwarten der Abspann. Als dieser dann zu Ende ist, erscheint ein verheißungsvolles „Zwei Wochen später“ auf dem Bildschirm. Die Geschichte ist also noch nicht zu Ende und es scheint so, als ob die Aktivierung des Purifiers nicht eure letzte Handlung in der Welt von Fallout 3 war.

Ihr wacht auf und befindet euch in der Zitadelle, in der die stählerne Bruderschaft ihr Hauptquartier hat und euch nach einem Unfall aufgenommen und aufgepäppelt hat. Ihr bekommt erzählt, dass alles mit eurem Versuch geklappt hat und das saubere Wasser nun im gesamten Ödland verteilt wird. Allerdings gibt es noch ein bisschen was zu erledigen, denn die Enklave ist noch nicht endgültig besiegt und ihr müsst ihr noch den Rest geben, um im Ödland für die alten Verhältnisse zu sorgen. Um dies möglichst bald zu tun, bekommt ihr die Mitgliedschaft in der stählernen Bruderschaft geschenkt und müsst dafür keinen Aufnahmetest machen. Mit dem neuen Status geht es also direkt in das letzte Gefecht der riesigen Welt von Fallout 3.
Noch einmal müsst ihr ran
Das Spiel wurde also verlängert. Insgesamt drei neue Missionen gibt es dabei zu erleben und abzuschließen. Dabei ist vor allen Dingen auffällig, dass die Missionen deutlich schwieriger wirken als so einige andere gewohnte Missionen und die altbewährten Stimpacks zu eurer Standardausrüstung gehören sollten. Zu erleben gibt es mit diesen wieder einiges. Zu allererst geht es darum, ein Terminal für einen Satelliten zu suchen und wichtige Daten von diesem zu sichern. Die Entwickler der stählernen Bruderschaft freuen sich darüber, denn die geheimnisvollen Daten scheinen ein wichtiger Faktor im Kampf gegen die Enklave zu sein. Ganz allein auf euch seid ihr dabei aber nicht gestellt, denn ab und zu könnt ihr euch mit weiteren Soldaten der Bruderschaft verbünden, die euch bei so manchem Gegner helfen. Eure Health Points danken es euch und die riesigen Frustmomente bleiben dadurch ebenso aus. Ebenso gehört es zu eurem Aufgabenspektrum, eine Teslaspule aus einem alten, verlassenem und verfallenem Kraftwerk zu holen. Der Weg dahin wirkt wie ein großes Labyrinth, das euch ab und zu einen größeren Schrecken einjagen kann, wenn plötzlich im Dunkeln und hinter euch Gegner auftauchen. Da heißt es schnell reagieren und die Ruhe bewahren. Gelungen ist die Atmosphäre dabei absolut!

Zu guter Letzt steht dann der entscheidende Kampf gegen die Enklave an und ihr könnt das Spiel zu Ende bringen. Auf genaue Inhalte der allerletzten Mission verzichten wir aber an dieser Stelle, denn wir wollen euch nichts vorwegnehmen, mit dem wir die Freude an dem Add-On schmälern. Es bleibt allerdings noch zu erwähnen, dass es ein paar Nebenquest ebenso den Weg in die Erweiterung gefunden haben und nur darauf warten, von euch gefunden und gespielt zu werden.
Weiter durch das Ödland
Die Landschaft, in der sich das Spiel diesmal abspielt ist dieselbe wie im Hauptspiel. Die Entwickler haben darauf verzichtet, eine komplett neue Umgebung zu programmieren, wie es in den ersten beiden Teilen mit Alaska und Pittsburgh der Fall war. Das Ödland darf also wieder für die Story herhalten. Eigentlich auch eine sehr gute Idee, denn die Umgebung ist ja so oder so riesig. Vor allem führen die Missionen der Erweiterung euch in Ecken der Karte, in denen sich die Hauptmissionen des Spiels nicht abgespielt haben. Seid ihr also ein Fallout 3 Spieler, der eher nur die Missionen gespielt hat, ohne groß auf Erkundungstour zu gehen und ohne Nebenmissionen zu machen, könnt ihr euch über komplett unbetretenes Land freuen.

Die Missionen spielen sich dabei in unterschiedlichen Gebäuden und an verschiedenen Orten ab. So wäre zum Beispiel das Kraftwerk Odney zu nennen, das mittlerweile nur noch eine Ruine ist. Hier werdet ihr in die Kanalisation, durch zerbombte Häuser und schlussendlich durch eine Kraftwerkanlage mit Selbstschussanlagen geführt. Aber auch unterschiedliche Gebäude der Enklave kommen nicht zu kurz und werden immer wieder in die Missionen eingebaut. Die Missionen selbst und die Präsentation dieser befinden sich dabei auf dem üblich hohen Fallout-Niveau. Teilweise zeigt der Titel auch ungewohnte Qualitäten, wenn es zum Beispiel um ein paar Schockmomente geht.
Natürlich: neue Waffen
Was gehört zu einem Fallout 3 Erweiterung wie kaum ein anderes Feature? Natürlich, neue Waffen, die sich in einem Repertoire sammeln können. Mit dabei ist diesmal auch die laserbetriebene Minigun. Diese lassen einige eurer Gegner liegen und ihr könnt euch bedienen. Äußert effektiv ist diese vor allem gegen die Gegner, welche wir euch kurz im nächsten Abschnitt vorstellen. Ebenso neu hinzugekommen ist eine Teslakanone, welche einen riesigen Schaden anrichten kann, wenn sie richtig eingesetzt wird. Aber auch die Flammenwerfer werden um einiges stärker sein als es bisher der Fall war! Daher werden euch ganz neue taktische Möglichkeiten geboten, wenn es darum geht, eure Gegner ins Jenseits zu befördern und das Spiel zu einem Abschluss zu bringen.

Aber auch neue Outfits bringt die Erweiterung mit sich. Natürlich habt ihr die Möglichkeit, die Rüstungen eurer Gegner einzusacken, wenn diese am Boden liegen. Diese zeichnen sich durch eine besondere Widerstandsfähigkeit aus und helfen euch in so manchem Gefecht. Aber eine Rüstung, die euch vor Gegner die um die Ecke lauern warnt, ist mit dabei und ein guter Zusatz, wenn es darum geht, sich langsam durch die Missionen zu tasten.
Und ebenso: neue Gegner
Und natürlich sind neue Gegner mit an Bord. Hierzu zählen die Enklavesoldaten, die in sehr großer Zahl auftauchen und euch mit ihren neuwertigen Waffen belagern. Diese sind teilweise schon eine sehr harte Nuss und so manche Szene ist auch beim fünften Mal spielen noch nicht geschafft. Es ist also ein wenig schwerer in Broken Steel zu bestehen als dies in manch anderen Missionen der Fall ist. Von daher kann es ein sehr großer Vorteil sein, wenn ihr einen Partner an eurer Seite habt. So zum Beispiel Fawkes, dem sprechenden Mutanten. Dieser hilft euch bei einigen Gefechten und erhält euch dadurch am Leben. Besonders bei den „Deathclaws“, die neu in Broken Steel vorkommen ist dies der Fall. Die Deathclaws sehen aus wie kleine Dinosaurier und sind sehr schnell und schlagen mit krallen richtig Heftig zu. Seid ihr dabei mit eurem Charakter noch nicht soweit, dass ihr einen hohen Level habt, können die Kämpfe mit diesen wirklich haarig werden, denn die Viecher halten so einiges aus und bringen euch teilweise fast zur Verzweifelung. Eine riesige Erleichterung ist an dieser Stelle also wirklich eurer Partner, der kurzen Prozess machen kann, da er nicht auf die AP’s achten muss.
Bei 20 ist noch lange nicht Schluss!
Eine Erweiterung auf die viele gewartet haben, ist Levelerweiterung. Einige unter haben sich schon sehr früh über die Begrenzung von 20 Erfahrungsleveln beschwert, da die Grenze viel zu schnell erreicht war. Anderen war dies egal, da sie noch meilenweit von diesem entfernt waren. Mit der Erweiterung ist diese Unterscheidung erst mal Geschichte, denn bis alle den Weg zu Level 30, welche jetzt erreichbar ist, gefunden haben, wird so einige Zeit vergehen. Um dies ein wenig zu erleichtern, gibt es aber wieder ordentlich Erfahrungspunkte für die abgeschlossenen Missionen. Bei einem Levelaufstieg bietet sich dann das gewohnte Bild. Ihr könnt neue Punkte vergeben, um eure Eigenschaften aufzubessern. Die Grenze von 100 Punkten pro Eigenschaft bleibt dabei aber bestehen. Ihr werdet also wohl eher in der Breite besser werden und euren Charakter vielseitiger einsetzen können. Ebenso gehören aber auch neue Rollen dazu, die ihr durch die Levelaufstiege einnehmen könnt. Es wird dadurch also einiges geboten und auch dem intensiven Spieler sollte nicht so schnell langweilig werden.
Fazit:
Die Geschichte findet an dieser Stelle nun ihr Ende. Das Add-On nimmt euch ein letztes Mal mit in die wunderbare Welt von Fallout 3 und sorgt mit dem gewohnten Rezept für einen großen Spielspaß. Zu kritisieren ist dabei nur, dass die insgesamt drei Missionen sehr schnell durchgespielt werden und dass die moralischen Entscheidungen nicht das große Gewicht haben und selten bis gar nicht vorkommen. Ansonsten sind wir aber sehr zufrieden und freuen uns, dass unsere Charaktere nicht bei Level 20 stehen bleiben, sondern es durch zusätzliche Xbox Erfolge und neuen zu entdeckende Orte eine große Langzeitmotivation gibt.

„Broken Steel bietet mehr als nur neue Missionen“
Pro
  • Die Geschichte wird fortgesetzt
  • Die Levelgrenze wird erhöht
  • Neue Waffen und Gegner
  • Geniale Atmosphäre während der Missionen
Kontra
  • Wenige bis keine Entscheidungsmöglichkeiten
  • Reine Spielzeit der Missionen zu kurz
  • Nur deutsche Version des Updates auf dem deutschen Marktplatz
Einzelspieler
9.0
Mehrspieler offline
-
Xbox LIVE Mehrspieler
-
Steuerung und Gameplay
8.7
Grafik und Präsentation
8.9
Sound, Musik und Special FX
9.1
Sprachausgabe
Deutsch
Bildschirmtexte
Deutsch
Zensur
Zensiert
Spielzeit ca. in Stunden
+10
Geeignet für
Anfänger bis Profis
Altersfreigabe
Ab 18 Jahren

Xboxdynasty Gesamtbewertung



Die Wertung ist keine Durchschnittswertung aus den einzelnen Wertungskriterien, sondern eine Gesamtbewertung des Titels.

Burgimann 87 schrieb am 16.05.2009 16:49
Burgimann 87 (Schopp) - Recreation3 Missionen??!! Ich hab noch nicht die neuen Hauptquest angefangen und hab schon 3 Missionn hinter mir... Sind also mehr neu Quests als 3 ;-)melden
Player 1 schrieb am 16.05.2009 15:41
Player 1 () - RecreationMir haben die anderen Addon gefallen also wird das mir auch gefallen auch wenn die spiel zeit für die 3 missionen kurz istmelden

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