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Far Cry Instincts: Predator - Testartikel

Autor
- xd380
Erstellt am
10.06.06
Streetdate
30.03.2006
Spielgenre
Ego-Shooter
Entwickler/Publisher
Ubisoft
Kommentare
4
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Far Cry Instincts: Predator Review

Das Spiel

Wer Far Cry nicht kennt, der hat wahrscheinlich noch nicht viel mit Computer- oder Videospielen zutun gehabt. Far Cry beeindruckte bereits auf dem Computer viele Spieler. Auch die Fachpresse war hin und weg und schmiss mit Traumwertungen umher. Aber nicht nur auf dem PC war das Spiel ein Kassenschlager. Auch der letztes Jahr erschienene Xbox-Ableger mit dem Beinamen „instincts“ sorgte für Furore. Vor kurzem erschien dann auch die Fortsetzung des Xbox Titels. Mit Far Cry Instincts: Evolution erweiterte man die Instincts Story um einige Kapitel.

Bei soviel Erfolg ist es doch selbstverständlich, dass eine Xbox 360 Version des Spiels nicht fehlen darf. Und die ist gekommen. Und zwar in Form einer lieblosen 1:1 Umsetzung der beiden Xbox Teile. Das heißt, dass beide Xbox Spiele, also Far Cry: Instincts und Far Cry Instincts: Evolution als ein Spiel auf der Xbox 360 erschienen sind. Das Wort „lieblos“ erklärt sich so, dass die Entwickler nicht viel verändert haben, außer vielleicht minimale Grafikdetails.

Und wer bereits die Xbox-Version durchgespielt hat, hat es auch nicht leichter. Denn um die Fortsetzung, Far Cry Instincts: Evolution, zu spielen, muss man erst noch mal Far Cry: Instincts durchspielen. Also gilt für alle das Gleiche:

Ihr schlüpft in die Rolle von Jack Carver, eines ehemaligen Marines, welcher Touristen mit seinem Bot zu ein paar abgelegenen Inseln schippert. Doch diesmal kommt alles anders. Eine attraktive Journalisten wird von einem machtgierigen Wissenschaftler entführt und ihr müsst sie aus dessen Fängen befreien. Und das mit allen Mitteln.

Doch wo mehr drin ist, da ist auch mehr dran. Nachdem ihr die ungefähr 15 Stunden dauernde Instincts Story hinter euch gebracht habt, gilt es die neue Evolution Story durchzuspielen. Und eins sei gesagt: Es verschlägt euch wieder auf eine idyllische Inselwelt: Doch diesmal gilt es nicht eine Frau ins Bett zu kriegen. Vielmehr werdet ihr Augenzeuge eines missglückten Waffendeals, bei welchem ein Politiker ums Leben kommt. Das Problem ist, dass die Terroristen euch den schwarzen Peter zuschieben. Wie geht es wohl weiter? Richtig, ihr müsst den wahren Täter finden und die Welt von eurer Unschuld überzeugen.

Da ist es doch schön, dass Jack ein echter Rambo-Typ ist, den so schnell nichts aus der Fassung bringen kann. Außer vielleicht ein, zwei Kopfschüsse. Im Kampf gegen die Terroristen stehen euch auch zahlreiche Waffen zur Verfügung. Darunter MGs, Scharfschützengewehre, Pistolen, Granaten und Schallgedämpfte Waffen.

Doch das kennt man bereits aus dem Vorgänger auf der Xbox. Neu in Predator sind das Blasrohr, die effektgeladenen Molotov-Cocktails und die fernzündbaren Rohrbomben. Auch Jacks Spezialfähigkeiten, die er ungefähr in der Mitte von Instincts bekommt, sind sofort abrufbereit. Dank dieser Spezialfähigkeiten kann er Feinde mit einem Schlag außer Gefecht setzten. Und auch nachts ist er gut unterwegs. Dank automatischer Infrarotsicht sieht er auch nachts perfekt. Doch nicht nur das: Er kann auch besonders gut riechen. So seht ihr auf dem Bildschirm, sofern ihr eure Spezialfähigkeiten aktiviert habt, die Geruchsspuren eurer Gegner.

K.I


Und noch nicht genug: Jack kann sehr schnell laufen, sehr weit springen und sich selbst heilen. Da fragt sich sicherlich der ein oder andere, wo denn die Schwierigkeit im Spiel liegen soll. Doch das Spiel ist sehr schwer und für Anfänger auch sehr frustrierend. Woher das kommt?

Schon die Xbox Version des Spiels war nicht gerade leicht, da die K.I über eine sehr hohe Trefferquote verfügte und nicht gerade auf den Kopf gefallen ist. Und wenig Gegner waren es auch nicht gerade. Und das hat sich auch auf der Xbox 360 nicht geändert. Im Gegenteil: Dank einer höheren Rechenleistung stößt man nun auf noch mehr Gegner. Ist man mit hohem Schwierigkeitsgrad unterwegs so sieht man ungefähr dreimal soviel Gegner wie auf der Xbox.

Die K.I der Gegner ist zwar nicht total für den Eimer, trotzdem sehr verbesserungswürdig. Die Auseinandersetzungen mit den Gegnern machen zwar Laune, scheitern aber häufig an deren Intelligenz. So kann man etwa mit einem Sniper seelenruhig ein ganzes Gegnercamp leer fegen, ohne das jemand Alarm auslöst. Selbst wenn dieser Jemand neben dem erschossenen steht.
Beeindruckend ist die K.I jedoch an einer anderen Stelle: Verschancen wir uns in einem Haus, so umzingeln uns die Gegner und greifen uns koordiniert von allen Seiten an. Wirft man dann eine Granate, so springen sie in Deckung und flüchten um Verstärkung zu holen.

Als K.I Fazit kann man sagen, dass die Konsolenfassungen des Spiels nicht annähernd an der PC-Version kratzen. Das muss dann wohl am Entwicklerwechsel liegen. Denn das die Xbox 360 noch nicht annähernd ausgeschöpft ist, merkt man nicht zuletzt am flüssigen Darstellen, auch wenn mehrere Gegner zu sehen sind.


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