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Fatal Inertia - Testartikel

Autor
Tobias Schulte - Z0RN
Erstellt am
16.10.07
Streetdate
14.09.2007
Spielgenre
Rennspiel
Entwickler/Publisher
Koei
Kommentare
6
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Fatal Inertia Review

Bisher herrschte absolute Flaute im Sektor der Future-Racer nach WipeOut-Machart was NextGen-Konsolen anging. Nun bringt uns Koei (ja, das ist derselbe Hersteller welcher erst kürzlich mit Warriors Orochi dafür sorgte, dass ich mich in den Schlaf weinen musste) mit dem ersten Titel seiner Art auf Xbox 360 Fatal Inertia. Das Spiel war zunächst ein PlayStation 3 Exklusiv-Titel, ist nun aber bereits auf Xbox 360 erhältlich und verspricht dank Unreal Engine 3 optisch auch deutlich mehr als der maue PS2-Port von Warriors Orochi zu bieten. Ob der Racer ein überzeugendes Gameplay aufzuweisen hat, das werde ich euch im folgenden Review näher bringen.
Irgendeinen Grund muss es ja geben…
Manchmal denken sich Entwickler, dass ein Rennspiel eine Geschichte bieten muss. Dabei kommen dann meist literarisch-spannende Meisterwerk vom Schlage „Dein Papa war Champion, du willst es auch werden“. Kann man sich im Prinzip sparen. Fatal Inertia bietet auch so eine Oscar-verdächtige Story, nur leider bin ich immer wieder während der langweiligen Textpassagen, in welchen euch diese vermittelt werden soll, eingenickt. In etwa so spannend dürfte die Geschichte jedoch sein.
Das Gameplay
Nachdem ihr euch durch relativ schmucklose Menüs gequält habt kann es auch schon losgehen. Ach ja, bevor wir die Motoren starten sei erwähnt, dass ihr die Wahl zwischen dem Meisterschafts- und dem Mehrspieler-/Xbox LIVE-Modus habt sowie die Spieleinstellungen nach eurem Gusto justieren könnt.

Zurück zur Meisterschaft: ihr tretet gegen sieben Kontrahenten an und kämpft um Punkte, welche ihr durch Siege erringen könnt. Anfangs geht das noch recht schnell, weswegen ihr erst einmal Erfolge verbuchen werdet, doch recht schnell zieht der Schwierigkeitsgrad in Frustsphären ab, von welchen noch nicht einmal Telekom-Hotline Kunden etwas ahnen können. Das fängt schon bei der Bumerang-KI an. Will heißen, wenn ihr euch, auch durch Waffengewalt, an die Front kämpft habt ihr nie Möglichkeit euch einen Vorsprung auszuarbeiten, denn die KI beziehungsweise das Spiel sorgt automatisch dafür, dass euch eure Widersacher permanent an den Fersen kleben. Selbst wenn ihr einen eurer Konkurrenten aus der Bahn feuert holt er außergewöhnlich schnell wieder auf.

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