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Forza Horizon - Testartikel

Autor
Tobias Greiser - HEADCRASH
Erstellt am
05.01.13
Streetdate
26.10.2012
Spielgenre
Rennspiel
Entwickler/Publisher
Turn 10 / Microsoft
Kommentare
2
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Testartikel zum Rally-DLC von Forza Horizon

Was haben wir uns damals doch aufgeregt. Beim Testartikel zu Forza Horizon haben wir seitenlang über all die tollen Vorzüge des Spiels gesprochen. Bis wir uns dann am Ende des Berichts über die unverschämte DLC-Preispolitik ausgelassen und damit bei euch ziemlich gespaltene Meinungen hervorgerufen haben. Die einen fanden unsere Beschwerde über die Abzocke mit Erweiterungsinhalten genau richtig, andere von euch konnten unseren Ärger nicht nachvollziehen. Einer der zahlreichen Gründe für unsere Meckerei war auch der damals schon genau terminierte Rally-DLC, der mittlerweile erschienen ist. 1600 Microsoft Points müsst ihr für die Erweiterung bezahlen, was euch fünf neue Autos und 25 frische Rennen einbringt. Warum man die Rallypisten nicht gleich ins Hauptspiel eingebaut hat oder ob etwas mehr als zwei Stunden Spielzeit 20 Euro wert sind, wollen wir diesmal lieber gar nicht fragen. Lasst uns einfach gucken, ob der Rally-DLC Spaß macht. Ob die Erweiterung Abzocke oder lang ersehnter Nachschub ist, müsst ihr dann für euch selbst entscheiden.

Offene Welt mit Grenzen

Nachdem ihr euch das Add-On heruntergeladen habt, solltet ihr nicht wie üblich sofort den Einzelspielermodus starten. Denn dort werdet ihr die neuen Inhalte nicht finden. Zu den Rennen des DLCs führt euch nämlich ein neuer Menüpunkt im Hauptmenü. Soll heißen: Anstatt wie im Hauptspiel von einem Veranstaltungsort zum nächsten zu brettern, fahrt ihr hier einfach ganz klassisch ein Rennen nach dem anderen. Ohne zwischendurch die restliche Spielwelt befahren zu dürfen. Uns hat das eher gestört, zudem braucht es dadurch natürlich noch weniger Zeit, bis ihr alle neuen Rennen absolviert habt.

Der Anfang eurer Rallykarriere erinnert stark an den Beginn des Hauptspiels. Nach einer schicken Zwischensequenz werdet ihr sofort ins Qualifikationsrennen geworfen, das ihr nur mit Ach und Krach besteht. Danach warten dann sieben Rallys zu je vier Etappen auf euch, bis ihr euch im 25. Rennen schließlich die Krone des besten Rallyfahrers aufsetzen könnt.

Offroad ist anders als Straße

Die Rallyrennen unterscheiden sich in einigen Punkten von den klassischen Wettbewerben aus dem Hauptspiel. Zuallererst einmal sitzt ihr natürlich am Steuer eines Rallywagens. Dabei kann es sich sowohl um eine der fünf neuen Karren (982 Lancia 027 Stradale, 1992 Ford Escort RS Cosworth, 1992 Toyota Celica GT-Four RC ST185, 2004 Mitsubishi Lancer Evolution VIII MR und 2005 Subaru Impreza WRX Sti) handeln, als auch um Fahrzeuge aus dem Hauptspiel, die ihr für die Rally umrüsten könnt. Da ihr im DLC fast ausschließlich über Stock und Stein brettert, entwickelt sich auch ein angenehm anderes Fahrgefühl. Ihr müsst stets versuchen, eure Boliden unter Kontrolle zu behalten, um nicht durch das Kiesbett in die Querplanke zu donnern.

Ebenfalls neu mit dabei ist euer Beifahrer, der euch mit ständigen Kommentaren über den Streckenverlauf informiert. Der Kollege verrät euch dann, wann die nächste Kurve kommt, wie spitz sie ist oder wann ein Wechsel des Untergrundes bevorsteht. Der Beifahrer kann je nach eurem Geschmack entweder Fluch oder Segen sein. Eine gewisse Authentizität kann man ihm nicht absprechen und manchen Spielern dürften seine Kommandos wirklich unter die Arme greifen. Uns hat sein ständiges Gelaber eher genervt, da man dank Minikarte und Richtungspfeilen auch ohne ihn problemlos den Weg findet.

Abschließend solltet ihr noch wissen, dass ihr bei allen Rennen alleine unterwegs seid und nur gegen die Uhr fahrt. Über die Streckenzeiten könnt ihr euch zwar mit den KI-Gegnern messen, aber das ist natürlich ein deutlich anderes Gefühl als die Konkurrenz direkt auf der Piste im Nacken kleben zu haben. Auch online könnt ihr nur gegen die Geistdaten anderer Fahrer antreten, anstatt euch direkt mit ihnen auf der Rennstrecke zu duellieren.

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