Aller Anfang ist schwer
Habt ihr euch mit verschwitzten vor freudigen Fingern durch die zahlreichen Installationen gequält, geht es im Startscreen dann auch endlich zur Sache. Zuerst bestimmt ihr nach eurer eigenen Einschätzung, ob ihr ein Gelegenheitsspieler, Rennfahrer oder ehrgeiziger Racer seid. Je nach euren Vorlieben werden Fahrhilfen hinzu, bzw. ausgeschaltet. Damit ihr euch einen Eindruck von dem Renngefühl in Forza Motorsport 3 machen könnt, lädt euch das Spiel danach direkt auf eine Testrunde im Audi R8 ein. Nach zwei Runden werden geübte Fahrer unter euch locker als erster die Ziellinie überquert haben. Wer Probleme hat oder aber meint, dass die Einstellungen zu einfach sind, der ändert folgende Optionen einfach nach belieben und schaltet Autobremse, Antiblockiersystem, Stabilitätskontrolle, Schaltautomatik, Ideallinie, Gegner-Schwierigkeit, Schaden, Kraftstoff- und Reifenverbrauch an oder aus. Habt ihr eure Einstellungen angepasst, geht es zum ersten wegweisenden Punkt in eurer Forza Karriere.
Sieben Autos von unterschiedlichen Herstellern wie Toyota, Citroen, Scion oder aber Ford stehen euch zur freien Auswahl und wollen als erstes Fahrzeug in eurer Garage ihren Platz einnehmen. Als Auswahlkriterium dient hier jedoch nur erstmal die reine Optik, denn bestimmte Fahrzeugeigenschaften werden euch nicht angezeigt. Der Ford Fiesta im schicken blaumetallic macht einen guten Eindruck, also bestätigt ihr eure Auswahl und begebt euch erneut auf die Piste.
Selbst die kleineren Klassen bringen viel Freude
Die Karriere beginnt mit dem Saisonmodus, hier wählt ihr aus verschiedenen vorgegebenen Veranstaltungen immer eine für den kommenden Monat. Die angebotenen Veranstaltungen für euren Rennkalender hängen dabei von den Autos eures Fuhrparks und den bereits gewählten Aufgaben ab. Fahrt ihr zum Beispiel einen aufgemotzten VW Scirocco GT, werdet ihr nach einigen erfolgreichen Rennen zum VW-Cup zu ehren aller VW Modelle eingeladen. Besteht ihr auch hier werdet ihr von nun an die nächsten Wochen zu immer neuen Racevents eingeladen und müsst auf der Strecke zeigen, dass ihr das Zeug zum Superpiloten habt. Sonntags gesellen sich dann noch die World Championship Rennen hinzu und euer Terminkalender ist plötzlich randvoll. Zu Beginn eurer Karriere müsst ihr euch dann zum Beispiel für ein Fließheck-, Frontantrieb- oder aber US-Event eintragen. Später geht es dann in Allrad-Vehikel, Turbolader, Leichtgewichte und zum Beispiel Oldtimer-Herausforderungen zur Sache.
Jede Veranstaltung hat seine ganz eigenen spezifischen Kriterien. Bei einigen dürfen nur „Dreitürer“ mitfahren, bei anderen nur Serienmodelle und in weiteren nur Rennwagen bestimmter Hersteller. Die Anforderungen werden je nach Fortschritt immer größer und schwieriger. Damit ihr diesen gerecht werdet, kommen die Credits ins Spiels. Für jedes beendete Rennen erhaltet ihr Erfahrungspunkte (EP) und einen dicken Batzen Credits. Der Wert ergibt sich aus eurer Platzierung nach dem Rennen, dem Schwierigkeitsgrad und dem entstandene Schaden an eurem Fahrzeug. Die Reparaturkosten werden euch hierbei sofort von eurem Konto abgezogen.
Je mehr Punkte ihr sammelt, desto höher fällt zusätzlich eure Fahrer- und Autostufe, die von 1 bis 50 reichen, aus. Ein hohes Fahrerlevel ergibt sich aus eurer Bilanz aus Siegen, Niederlagen und Podiumsplätzen. Immer wenn ihr genügend Erfahrungspunkte erspielt habt, werden neue Fahrzeughersteller auf euch aufmerksam, die euch dann für euer Können mit neuen Vehikeln belohnen und somit eine Beziehung zu euch aufbauen wollen. Ein hohes Autolevel bringt euch zusätzliche Vergünstigungen bei diversen Zulieferern, schaltet einige Herstellerextras und diverse Tuningfirmen von ATS, BBS, Borbet, Brabus, Gemballe, über Halibrand, Hamann, HRE bis hin zu König, Lorinser, Momo und vielen mehr frei. Die gesammelten Credits investiert ihr dann in Auto-Upgrades, sündhaft teuren Tuningteilen oder direkt in neue Boliden von unzähligen namhaften Herstellern. Egal wie viel Geld ihr verdient, das Spiel bietet euch eine Vielzahl an Möglichkeiten es gleich wieder auf den Kopf zu hauen.
Das Tuning macht euer Fahrzeug zu einem Unikat
Doch keine Sorge, falls ihr ein kleiner Tuning-Muffel seid, dann könnt ihr einfach ein Auto-Upgrade kaufen und schon wird euer Wagen für die Klasse und das bevorstehende Rennen mit einem Schlag optimiert. Wer will kann aber auch den kleinen Mechaniker in sich entdecken und im Tuning-Setup die Leistung seines Fahrzeugs manuell beeinflussen. Hier verändert ihr den Luftdruck der Reifen, das Übersetzungsverhältnis, die Aufhängung, den Anpressdruck und vieles mehr. Bevor ihr aber richtig los tüfteln könnt, benötigt ihr bestimmte Upgrades, die ihr zuvor kaufen müsst, denn das Fahrwerk eines Serienmodells beispielsweise lässt sich nur bedingt einstellen. Also müsst ihr erst bei einem der vielen Tuninghändler neue Federn etc. kaufen und könnt dann nach Herzenslust die Zugstufen- und die Druckstufenhärte der Federsätze verändern. Wem das alles zu viel ist, aber auf ein persönliches Setup nicht verzichten möchte, der kann sich darüber hinaus via Xbox LIVE ein Einstellungssetup downloaden und ausprobieren. Also auch hier, Möglichkeiten ohne Ende!
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