Frontlines: Fuel of War basiert auf zukünftigen Konflikten, die sich schon heute in den Schlagzeilen und Medien abzeichnen. Der Action-Titel versetzt euch mitten in den nächsten großen Weltkrieg. Unter einer neuen globalen Wirtschaftskrise, die der großen Depression von 1929 in nichts nachsteht, bricht die bestehende Gesellschaft zusammen. Das Spiel entführt euch in ein beängstigendes Zukunftsszenario, in dem ihr mit Hilfe einer großen Auswahl futuristischer Next-Generation-Waffen einen verzweifelten Kampf führen müsst. Inmitten dieser gewaltigen Umwälzungen schließen sich zahlreiche Staaten zu zwei Supermächten zusammen, die verschiedener nicht sein könnten. Ein globaler Krieg um die Ölreserven der Erde tobt zwischen den beiden Supermächten, der Western Coalition (US/NATO) und der Red Star Alliance (Russland/China). Im Rahmen dieses Konfliktes könnt ihr entscheiden, für welche Seite ihr kämpfen möchtet. Die Single-Player-Kampagne konzentriert sich dabei auf die Geschehnisse dieses Handlungsrahmen. Im Multi-Player-Modus kämpft ihr euch als Mitglieder eines Squads durch die feindlichen Gebiete dieser von Krieg erschütterten Welt.
Was wäre, wenn der Menschheit das Öl ausginge? Die Antwort ist, dass Männer wie ihr um den letzten Tropfen kämpfen müssen. |
Auf in den Kampf In nicht allzu ferner Zukunft, die natürlichen Ressourcen und Rohstoffe sind weltweit nahezu erschöpft. Mit der schwindenden Grundlage für das globale Wirtschaftssystem bricht auch die gewohnte Ordnung und das alltägliche Leben zusammen! In dieser chaotischen Situation geraten die verbliebenen Supermächte beim Versuch, die Kontrolle zu behalten, aneinander. Sobald ihr das Spiel startet und eine kleine Xbox LIVE Aktualisierung vorgenommen habt, knallt euch zuerst ein THQ, Unreal 3 Technologie Logo entgegen und ein rasantes Intro gestartet. Hier wird euch bereits deutlich gemacht, welchen taktischen Aspekt das Spiel vertritt und das jede Einheit mit bestimmten Mitteln ausgerüstet ist und auf unterschiedliche Art und Weise ausgeschaltet werden kann. Nach den ersten fulminanten Eindrücken landet ihr im Startbildschirm und könnt die Helligkeit an euren Fernseher anpassen. Habt ihr alle Einstellungen vorgenommen, stürzt ihr euch zuerst in die Einzelspielerkampagne und schreibt euch mit der Westkoalition in den Schwierigkeitsgraden Freizeit, Veteran und Hardcore ein.
Zu Anfang wird euch noch mal das schreckliche Ausmaß des beängstigen Szenarios deutlich gemacht. In einer beklemmenden Atmosphäre wird die Ölkrise, auch die lange Not genannt, veranschaulicht. Anfangs gab es nur lange Staus an den Tankstellen, dann Stromausfälle, die über mehrere Wochen hielten. Tote die nicht mehr „entsorgt“ werden konnten. Die Vogelgrippe brauch aus und die Impfstoffe wurden knapp. In Afrika brachen Bürgerkriege aus, die Lebensmittel blieben aus und die Menschheit stand vor dem Kollaps. Was vor einigen Monaten noch die Nachrichten über Afrika berichteten, steht nun vor eurer Haustür. Hunger, Not und Elend ebnen eure Kindheit. Die Nationen erkannten schnell, dass sie lieber die anderen Mächte ausschalten müssen, als auf den eigenen Straßen zu kämpfen. So kamt ihr zur Armee. Sowohl im Einzelspieler, als auch im Mehrspieler ist es euer Ziel die feindlichen Truppen entlang der Front zurückzudrängen und wichtige Missionsziele zu erfüllen. Entlang der Grenze zwischen eurem und feindlichem Territorium geht es rasant zur Sache und jeder Stützpunkt und jedes Ziel wird hart umkämpft. Nach einer etwas längeren Ladezeit wird euch das Missionsbriefing durchgestellt und schon befindet ihr euch in einem Helikopter, sollt auf dem Ölgelände patrouillieren und euch ein Bild von der Lage verschaffen. Nach bester Black Hawk Down Manier tötet plötzlich ein Schuss einen eurer Kameraden, euer Heli wird aus dem Hinterhalt abgeschossen und ihr landet mitten im umkämpften Gebiet. |
Ab nach vorne Männer Die Feinde stürmen zur Absturzstelle und ihr müsst erstmal den ersten Angriff überleben. Dazu schnappt ihr euch das Maschinengewehr und macht alles dem Erdboden gleich. Kugeln zischen an euch vorbei, ihr bringt Fässer zum Explodieren und nutzt die Bordkanone des Hubschraubers, um die zahlreichen und hartnäckigen Gegnerscharen zu vernichten. Auf dem Spielbildschirm werden alle Gegner mit einem roten Kreis markiert und ältere Spieler unter euch werden sich gleich mal ein bisschen in die Zeiten von Virtua Cop zurück versetzt fühlen. Missionsziele werden als gelbe Symbole angezeigt. Schaut ihr sie euch näher an, bekommt ihr weitere Informationen und könnt zum Beispiel die Entfernung bis zu einem bestimmten Gebäude ablesen. In der rechten oberen Bildschirmecke findet ihr eine Minikarte, die ihr mit dem Steuerkreuz auch als Vollbild darstellen könnt. Dort werden euch ebenfalls Feinde und Ziele noch mal angezeigt. Auf eurem Vormarsch macht ihr euch mit der leichten und vielfältigen Steuerung vertraut.
Das Spiel verzichtet auf ein umfangreiches Tutorial und liefert stattdessen sofortige Action mit eingängiger Steuerung. Mit RT schießt ihr eure Hauptwaffe, mit LT die Sekundärwaffe, RB lässt euch laufen und LB nachladen, bzw. neue Waffen aufheben. Alle weiteren Funktionen sind selbsterklärend und werden selbst im Spiel je nach Anwendung immer wieder eingeblendet. Leider wird auch die Grafik sehr oft nur eingeblendet oder muss ziemlich häufig nachladen. Im Kampf und auf eurem Weg zum Missionsziel ploppen euch immer wieder sehr unschön nah gelegene Gebäude, Objekte und vieles mehr entgegen. Es nimmt zwar eigentlich nicht den Spielspaß, aber heutzutage im Next-Generation-Zeitalter sind solche Fehler einfach unverzeihlich. Kommt es zu heftigen Kämpfen mit zahlreichen Gegnern, dann geht oftmals leider auch die Framerate in die Knie und leichte Slowdowns trüben den weiteren Spielverlauf.
Betrachtet man die Grafik als Ganzes und lässt diese Fehler mal kurz außen vor, dann müssen wir leider selbst hier sagen, dass man heutzutage bei weitem mehr aus der Xbox 360 herauskitzeln kann. Die Farben wirken ein wenig bleich, die Charaktere hätten sicher ein paar Polygone mehr verdient und die Kriegsschauplätze wirken allesamt ein wenig trist.
Ein weiterer wichtiger und Spielspaß raubender Kritikpunkt sind die Trefferspots der Gegner. Egal wo ihr eure Gegner trefft, erstmal bleibt dieser von den Kugeln unbeeindruckt, sackt kurz zusammen, rafft sich wieder auf und feuert zurück. Manchmal feuert ihr locker ein ganzes Magazin mit circa 50 Kugeln auf euren Gegner und dieser läuft locker weiter. Irgendwie habt ihr den Eindruck, dass eure Kugeln eher Faustschläge, die von euren Gegnern ausgetänzelt werden, sind. Dann gibt es wieder Momente an denen ein einziger Kopftreffer eure Gegner ausschaltet, ein anderes mal benötigt ihr 3 Kopftreffer. Komisch oder?
Aus weiter Entfernung werdet ihr zwar getroffen, eure Kugeln verhungern unterwegs und richten bei euren Gegnern keinen Schaden an. Leider ist es auch nicht möglich die gegnerischen Waffen aufzuheben und einzusetzen. So und jetzt kommt etwas, was richtig unfair ist. In jeder Mission, egal wie gut ihr Räume, Gebäude oder andere Bereiche gesäubert habt, spawnen immer wieder nach einer gewissen Spielzeit Feinde hinter euch. Das heißt, dass ihr zum Beispiel in einem Berggelände einen kleinen Trupp aus 8 Soldaten ausschaltet. Ihr schaut euch ein wenig um und geht dann den Bergpass weiter voran, dann plötzlich schießen zwei Soldaten in euren Rücken. Woher kommen die bloß immer? Genau, aus den virtuellen Respawnpunkten der Kaos Studios.
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Absoluter Zerstörungswahn Richtig Spaß bereitet euch hingegen der Einsatz der unterschiedlichsten Fahrzeuge und Spezialwaffen, bzw. die Zerstörung dieser. Mit kleinen Kampfdrohnen oder zwergen Hubschraubern gegnerische Mauern zersprengen, mit kleinen mini ferngesteuerten Tiger-Fahrzeugen Panzer in die Luft jagen oder mit einem Jeep-Geschütz gegnerische Absperrung durchbrechen, in Frontlines Fuel of War ist das alles kein Problem und gehört fast schon zu der Tagesordnung.
In einer Mission beispielsweise geht es um die Industriebosse. Die ersten Offensiven der Koalition im neuen Krieg beginnen. Berichte von Rotstern-Angriffen werden gemeldet, die vom kaspischen Meer bis nach Taiwan reichen und zu hohen verlusten bei der Koalition geführt haben. Euer Einsatzziel ist es die Kontrolle über die vor euch liegende Panzerfabrik zu übernehmen. Dazu müsst ihr euch aber erst durch ein kleines Dorf kämpfen. Hier steht euch ein waghalsiger Häuserkampf, mit vielen Gassen und Hinterhalten bevor. Stück für Stück nehmt ihr das kleine Dorf ein, übernehmt zentrale Häuser und eure Kameraden halten euch den Rücken frei. Zwar sind eure Soldaten nicht immer die schlausten, aber sie haben den Befehl die Schnauze zu halten und lieber ihre Waffen zu benutzen, was ja schon sehr schlau ist. Leider sind eure Kollegen eher saublöd, dafür schießen sie aber wenigstens zurück, wenn sie getroffen werden. Vorher, falls der Gegner vorbeischießt, bleiben eure Kameraden aber auch mal gerne mit dem Rücken zum Feind stehen, obwohl gerade Kugelsalven an seinem Kopf vorbeizischen und die beiden gerade mal 5 Meter trennt.
Während dieses Schauspiels wird euch aber plötzlich klar, dass die Grafik doch nicht so schlecht ist. Zwar ruckelt es hin und wieder, auch ploppen weiterhin unschön Objekte ins Bild, aber der Detailgrad wurde zumindest hier im Dorf um ein Vielfaches gesteigert. Auch die Anzahl eurer Begleiter und Gegner wurde stark erhöht. Plötzlich entpuppt sich das Spiel als richtig ansehnlich und macht einen ganz guten Eindruck. Auch die Zwischensequenzen wissen zu gefallen, aber alles in allem kann die Xbox 360 mehr, viel mehr und vor allem stotterfrei.
Alle Spieler unter euch, die schon mal einen Ego-Shooter gespielt haben empfehlen wir von Anfang an den Einzelspieler auf der höchsten Schwierigkeitsstufe durchzuspielen, so habt ihr wirklich etwas länger was vom Spiel und den 7 Missionen. Ein weiterer positiver Punkt ist der Sound, die Musikuntermalung und die deutsche Sprachausgabe. Hier zeigt sich das Spiel wirklich von seiner besten Seite und liefert euch geniale Soundeffekte und cool Dialoge. |
Xbox LIVE Multiplayer Das Herz und die Seele einer jeden respektablen Armee ist die Infanterie! In vielen Ego-Shooter-Spielen ist das Herzstück der Online-Multiplayer-Modus und Frontlines Fuel of War macht auch hier keine Ausnahme. Mit Frontlines: Fuel of War werden die Grenzen des Online-Gaming auf Xbox 360 gesprengt. Denn jetzt ist es auch für Europa offiziell, das Spiel ist der erste Ego-Shooter überhaupt auf einer Next-Generation-Konsole, der Multiplayer-Gefechte für mehr als 50 Spieler gleichzeitig unterstützt. Zum Launch werden in Europa und den USA mehr als 90 dedizierte Xbox 360-Multiplayer-Server verfügbar sein. Die erste Map mit 50-Spieler-Unterstützung ist das „Dorf“. Die Schlacht beginnt hier mit einem intensiven Nahkampf zwischen den zahlreichen Gebäuden. Im weiteren Verlauf des Gefechts kann die Umgebung Stück für Stück zerlegt werden, bis schließlich ein offenes Schlachtfeld entsteht, auf dem es kein Verstecken und Flüchten mehr gibt. Sobald weitere Server für die steigende Anzahl von Spielern online gehen, werden zusätzliche Maps für den 50-Spieler-Kampf freigegeben. Wer nicht bis zur Vollversion warten will, der kann bereits jetzt einen ersten Eindruck der Multiplayer-Action bekommen.
Auf dem Xbox Live Marktplatz steht bereits seid längerem eine Mehrspieler-Demo zu Frontlines: Fuel of War zum Download bereit. Die Demo bietet zwei spannungsgeladene Maps und unterstützt Gefechte für bis zu 32 Spieler gleichzeitig. Eine Singleplayer Demo steht ebenfalls zum Download bereit, doch jetzt nicht gleich zur Xbox 360 rennen, sondern brav weiterlesen. |
Zuerst werfen wir mit euch einen Blick auf das Rollen- und Bewaffnungssystem des Spiels. Mit diesem System könnt ihr eure Infanteristen mit einer von 24 möglichen Ausrüstungskombinationen ausstatten. Sobald ihr euch das erste Mal bei einem Mehrspieler-Server anmeldet oder wann immer ihr sterbt, bekommt ihr die Gelegenheit, sowohl eure Bewaffnung als auch eure Rolle im Squad festzulegen. Mit der Letzteren schaltet ihr eine ganze Reihe von Spezialfähigkeiten und exklusiven Ausrüstungsgegenständen frei. Dadurch wird die Tür zu einer riesigen Auswahl an individuellen und Teambasierten Strategien geöffnet.
“Panzerknacker”
Bewaffnung: Sondereinsatzkommando Rolle: EMP-Techniker
Nichts für Personen mit Herzschwäche. Diese Kombination nutzt den EMP-Raketenwerfer, um feindliche Artillerie vorübergehend lahmzulegen, und die C4-Ladungen des Sondereinsatzspezialisten, um dem Gegner kompromisslos klarzumachen, dass seine Zeit vorbei ist! Das richtige Timing ist bei dieser Kombination von entscheidender Bedeutung.
“Der Fernkämpfer”
Bewaffnung: Scharfschütze Rolle: Drohnentechniker
Hervorragend geeignet für die Bekämpfung von Infanterie über große Distanz. Die Rolle des Aufklärungstechnikers ermöglicht es euch, euch Aufklärungsdrohne über einen bestimmten Bereich zu fliegen und feindliche Einheiten zu markieren, damit ihr sie bequem aus der Entfernung ausschalten könnt. Bewegt sich ein Gegner aus dem Sichtfeld eures Gewehrs, könnt ihr zur Drohne zurückschalten, den Soldat erneut suchen und die Drohne sogar detonieren lassen, sobald Sie nahe genug an ihm dran ist.
“Sauber und sicher”
Bewaffnung: Nahkampf Rolle: Luftunterstützung
Welches ist der beste Weg, einen Bereich möglichst risikolos zu sichern? Klar, bombt mit verschiedensten Waffen alles in Schutt und Asche! Rückt dann mit eurer bewährten Shotgun vor und begrüßt alle Infanteristen, die sich gerade noch verschanzt haben, mit einem fröhlichen „Game Over“! |
“Der Drohnenkiller”
Bewaffnung: Nahkampf Rolle: EMP-Techniker
Verfügt euer Gegner auch über ein paar dieser formidablen Drohnen? Kommt ihr aus dem Zustand von „shock and awe“ gar nicht mehr heraus? Dann hat das Spiel was für euch, den EMP-Techniker! Abgesehen davon, dass seine Position nicht von Aufklärungsdrohnen erkannt werden kann, kennt der EMP-Techniker automatisch die Position von allen Drohnen in der Nähe und ihrer Operatoren. Benutzt die Nahkampfbewaffnung, um die maximale Effektivität zu gewährleisten, wenn ihr euch von hinten anschleicht.
“Meisterverteidiger”
Bewaffnung: Fahrzeugabwehr Rolle: Bodenunterstützung
Eine der besten Möglichkeiten, um eine Basis vor feindlichem Eindringen zu bewahren, ist ein Bodenunterstützungssoldat höchsten Ranges, der schwere Waffen abfeuern kann, mit denen er sowohl feindliche Infanterie als auch Fahrzeuge bekämpfen kann. Die Bewaffnung gibt ihm einen Raketenwerfer mit Dualmodus sowie Landminen an die Hand, mit denen ihr die Stellung halten und euer Team bei der Sicherung des Luftraumes unterstützen könnt.
Dies sind natürlich nur ein paar wenige der möglichen Kombinationen. Der beste Weg, um in Frontlines: Fuel of War einen Krieg zu gewinnen, ist, sich mit seinen Teamkameraden abzustimmen. Denkt aber immer darüber nach, welche Kombinationen euch und euer Team mit den verfügbaren Waffen ans Ziel führt. Insgesamt bietet euch das Spiel acht Karten. Alle Karten sind für unterschiedliche Anzahlen an Spieler ausgelegt, wird zum Beispiel bei der Map Qual noch 16+ Spieler empfohlen, sind es auf der Mehrspielerkarte Berggipfel nur 8. Das schöne an allen Karten ist, dass ihr selbst den Respawn Punkt in eurem Gebiet bestimmen dürft. Battlefield Spieler wird dieses Feature bereits bekannt sein.
Ein neues Feature hingegen ist, dass ihr euch zu einem Trupp zusammen schließen könnt und dann zum Beispiel nur mit diesem Trupp kommuniziert. Ihr erhaltet eine Truppeinladung, könnt diese annehmen und schon geht es los. Sehr gutes, wenn man bedenkt, dass auf einem Server beispielsweise 25 Leute in einem Team loslegen zu quatschen und dann evtl. noch in vier unterschiedlichen Sprachen. So können sich deutsche Spieler in einem Trupp zusammenschließen und dabei verständigen ohne die anderen dabei zu stören. Sehr lobenswert diese Möglichkeit. Zum Glück läuft das Spiel zu jeder Zeit flüssig und kann vor allem zu mehreren Spielern richtig begeistern. |
Fazit Frontlines Fuel of War möchte in vielen Bereichen das sein, was Battlefield Modern Combat ist, ohne dieses Spiel auch nur annähernd zu erreichen. Das Spiel ruckelt sehr oft, andauernd ploppen irgendwelche Objekte auf den Bildschirm, Treppcheneffekte und Kantenbildung gibt es ebenfalls zu genüge und sobald mal ein bisschen mehr Action passiert, geht zusätzlich noch die Framerate in die Knie. Von den ganzen grafischen Schwächen mal abgesehen, macht euch vor allem die absolut miese Zielgenauigkeit und die ungenauen Trefferspots eurer Gegner erheblich zu schaffen. Irgendwie will das Spiel zwar, aber eigentlich kann es nicht. Irgendwie macht es auch Spaß, aber eigentlich nicht so richtig. Leider hat THQ und die KAOS Studios mit diesem Titel nur Mittelmaß abgeliefert. Dem Titel fehlt es einfach an zu vielen Stellen, um ein insgesamt gutes Spiel darzustellen. Schade, denn Frontlines Fuel of War hatte enorm Potential ein echter Hit zu werden. Leider scheitert dieses Potential schon an den kleinsten Anforderungen. Glücklicherweise schafft es das Spiel zumindest online zu gefallen. Leider kommt es auch hier je nach stärke des Hosts zu erheblichen Schwierigkeiten in der Performance. Falls ihr bereits Battlefield Modern Combat besitzt und nach einem ähnlichen Spiel sucht, oben genannte Schwächen verkraften könnt, dann werdet ihr sicher eure Freude an dem Titel haben. Spieler unter euch, die aber ein grafisches Brett erwarten und Onlinegefechte der Extraklasse wünschen, sollten lieber zu einem der etlichen Alternativen greifen.
„Frontlines Fuel of War hat zu viele Schwächen um sich mit den Starken zu messen“
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Pro
- Actiongeladene Schlachten
- Teilweise ganz nett anzusehen
- Spannendes Szenario
- Viele Waffen, Fahrzeuge und Möglichkeiten
- Guter Sound
- Deutsche Sprachausgabe
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Kontra
- Unausgereifte Spielbarkeit
- Schwache Grafik
- Häufige Ruckler und Frameeinbrüche
- Online oft laggy
- Teilweise sehr trist
- Niedrige KI der Gegner und Kameraden
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