
Autor Tobias Greiser -
HEADCRASH |
Erstellt am 02.12.11 |
Streetdate 04.11.2011 |
Spielgenre
Actionspiel |
Entwickler/Publisher
Activision
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Kommentare
2
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Bevor ein Spiel bei uns zum Testen eintrudelt, entsteht durch Vorberichte, Werbeversprechen und Spielfeatures bereits ein Bild des Titels in unserem Kopf. Im Fall von Generator Rex: Agent of Providence zugegebenermaßen nicht gerade das beste. Alleine der Name ist schon kryptisch, aber das ist noch kein Argument. Dass es sich um ein Superheldenspiel handelt, ist schon deutlich schwerwiegender. Nicht, dass wir was gegen Superhelden hätten. Aber die traurige Wahrheit ist halt leider, dass es sich bei Videospielen mit Superhelden zu 95% um virtuelle Grütze handelt. Ob das auch auf Generator Rex: Agent of Providence zutrifft, klärt der folgende Testbericht für euch. |
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Wandelbarer Held Superhelden gibt es heutzutage ohne Ende, im Grund müssten auf einen normalen Menschen bereits locker drei Typen mit Superkraft kommen. Natürlich ist auch Rex Salazar, die Titelfigur des Spiels, mit einer speziellen Kraft ausgestattet. Der Jugendliche kann seine Körperteile in Maschinen verwandeln, also etwa seine Arme durch mächtige Eisenhämmer ersetzen, mit denen er schleimigen Alienfeinden ordentlich einen auf die Rübe hauen kann. Eingesetzt von Six, dem sechsgefährlichsten Menschen der Welt, ist es eure Aufgabe bösartige E.V.O.s – also mutierte Viecher – zurück in die ewigen Jagdgründe zu schicken. Dazu hüpft und boxt ihr euch in einzelnen Missionen durch lineare Levels und löst zwischendurch einige läppisch leichte Rätsel. Das Kampfsystem ist simpel, ihr könnt euch zwischen ein paar eurer verfügbaren Waffen (Schwert, Kanone, Eisenfäuste) die passende aussuchen und dann per X- oder Y-Taste leichte und schwere Attacken vom Stapel lassen. Das klingt nicht großartig spannend und ist es auch überhaupt nicht. Ihr kommt von einem feindverseuchten Gebiet ins nächste, tut euch einen reichlich ruckligen Kampf gegen immer gleiche Gegner an und hüpft eine Runde durch die Gegend. Das wiederholt sich solange, bis ihr das Spiel entweder durchhabt oder es vor Wut aus dem Fenster schmeißt. |
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Armselige Technik Aber nicht nur spielerisch ist Generator Rex: Agent of Providence ein kompletter Reinfall, auch technisch sieht es ziemlich düster aus. Der Sound ist unsauber abgemischt, die Texturen sind verwaschen und besonders die Explosionen könnten von einem Spiel aus dem letzten Jahrhundert stammen. Es lässt sich kein grafischer Unterschied zur Wii-Version ausmachen und nicht einmal die konnte die Kapazitäten der Nintendo Konsole ausreizen. Ein kleines Lob hat sich lediglich der rockige Soundtrack verdient, der euch zumindest an manchen Stellen das virtuelle Grausen versüßt. Auch an der Motivation mangelt es bei Generator Rex: Agent of Providence an allen Ecken und Enden. Mit eingesammelter Kohle könnt ihr eure Ausrüstung ein wenig verbessern und bereits absolvierte Missionen lassen sich noch einmal unter Zeitdruck angehen. Ansonsten aber lässt sich Generator Rex: Agent of Providence problemlos in die Tonne treten und selbst extreme Fans sollten sich den Kauf des Spiels mehrfach überlegen. |
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