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Grand Theft Auto IV: The Ballad of Gay Tony - Marktplatz - Testartikel

Autor
- xd270
Erstellt am
02.11.09
Streetdate
29.10.2009
Spielgenre
Actionspiel
Entwickler/Publisher
Rockstar Games
Kommentare
6
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Grand Theft Auto IV: The Ballad of Gay Tony Review

Mit The Ballad of Gay Tony liefert Rockstar Games die zweite und zugleich wohl letzte exklusive Erweiterung für Grand Theft Auto IV für die Xbox 360 ab. Nachdem ihr als Niko Bellic in GTA:IV und in The Lost and Damned als Johnny Klebitz die Straßen von Liberty City in Schutt und Asche gelegt habt, schlüpft ihr dieses Mal in die Rolle von Luis Lopez, auf den mit Sicherheit genauso spannende und explosive Missionen warten, wie seine Vorgänger sie erlebt haben. The Ballad of Gay Tony verspricht eine neue Story, abwechslungsreiche Missionen sowie neue Waffen, Fahrzeuge und Minispiele, die euch erneut an Liberty City fesseln sollen. Für unseren Test haben wir uns in das schrille und bunte Nachtleben der Stadt begeben und berichten euch jetzt von unseren Erlebnissen in The Ballad of Gay Tony.
Wenn Glanz und Glitter verblassen
Luis Lopez ist ein Mann der Probleme löst, und als rechte Hand und Leibwächter der Szene-Legende Anthony "Gay Tony" Prince gibt es eine Menge Probleme zu lösen. Die Nachtclub-Szene von Algonquin ist ein Spielplatz für langweilige Promis und tragische Persönlichkeiten. Alles dreht sich nur um Luxus und Glamour. Als Eigentümer der beiden angesagtesten Clubs der Stadt ist Tony der unangefochtene Partykönig von Liberty City. Er scheint alles zu haben - Reichtum, Macht, Respekt. Aber weil er bei Gangstern, Kredithaien und dem Finanzamt in der Kreide steht, sich einer veränderten Welt mit schlechter Wirtschaftslage stellen muss, und es viele Leute gibt, die es auf seinen Thron abgesehen haben, schlittert er auf direktem Wege in eine Midlife-Crisis der Hölle. Kämpfe mit Luis darum zu verhindern, das Tonys Imperium den Bach untergeht und darum, seinen eigenen Platz zu finden in einer Welt, die von Dekadenz und Exzessen bestimmt wird, während er seine Mutter beruhigen und dafür sorgen muss, das seine Freunde ihn nicht für einen Verräter halten. Die Party ist fast vorbei, jetzt liegt es an Luis, sie am Laufen zu halten.
Die Missionen: actionreich und unterhaltsam
Wie bereits weiter oben erwähnt läuft es finanziell für Gay Tony nicht besonders gut. Um die Schulden zu tilgen benutzen die Gläubiger daher meistens Luis, um ihre dreckige Arbeit zu erledigen. Im Verlauf der Geschichte wird die Freundschaft zwischen Gay Tony und Luis auf eine harte Probe gestellt, dessen Ende nicht vorhersehbar ist und sich in den Missionen wiederspiegelt. Die Missionen holt ihr euch wie gehabt bei verschiedenen Charakteren ab oder erhaltet diese über das Handy.

Im Gegensatz zum Hauptspiel und der ersten Erweiterung The Lost and Damned wurde der Schwierigkeitsgrad etwas angehoben und bietet euch eine Menge Action, die aber trotzdem abwechslungsreich umgesetzt worden ist. Zu den Highlights gehören dabei ganz sicher die Aufträge der Millionärs Yussuf Amir, einem durchgeknallten Zeitgenosse der viel Humor und noch mehr verrückte Ideen im Kopf hat. So möchte er beispielsweise den neuen Kampfhubschrauber „Buzzer“ für seinen Vater „erwerben“, weswegen er euch losschickt um diesen zu klauen. Dass das nicht ohne Komplikationen ablaufen wird sollte einem klar sein und so endet die Mission mit einer riesigen Explosion auf dem Wasser. Für jede abgeschlossene Mission gibt es darüber Hinaus am Ende auch eine Bewertung. Hier spielen Zeit, genommener Schaden, getötete Feinde und vieles mehr eine Rolle, die letztendlich eure Bewertung ausmacht. Aber auch wenn die Missionen schwerer sind, müsst ihr nicht verzweifeln: Schlägt eine Mission fehl, müsst ihr diese nicht komplett vom Anfang spielen, sondern steigt an gewissen Punkten wieder ein. Frustmomente gibt es also weniger zu verzeichnen. Nach Beendigung der Story könnt ihr zudem über euer Handy jede einzelne Mission erneut spielen und versuchen die 100% zu erreichen, die für einen Gamerscore Erfolg benötigt werden.

Rockstar Games hat auch im zweiten Add-On geschickt die Fäden mit dem Hauptspiel verknüpft, so dass ihr euch auf ein Wiedersehen mit einigen Bekannten machen dürft und die Geschichte zu einem Abschluss geführt wird. Zudem sind die Charaktere in The Ballad of Gay Tony wieder allesamt interessant, schrill und mit eigenen Macken versehen worden, sodass ihr von den Missionen her immer mit unterschiedlichen Eigenheiten zu rechnen habt. Auch abseits der Missionen könnt ihr wieder die Augen nach Zufallscharakteren offen halten, bei den Rockstar Games wieder kreativ zu Werke ging.

Besonders lobenswert sind die Zwischensequenzen, die jede Menge Dialoge beinhalten und die den Eindruck vermitteln, ihr seht einen Film oder eine Serie. Bei euren Fahrten empfiehlt es sich daher ganz gemütlich die Straßen entlangzufahren und den Gesprächen zu lauschen, die durchweg humorvoll daher kommen. Ihr bekommt also für ein Add-On einiges geboten und Langeweile stellt sich niemals ein.

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