Electronic Arts und Activision kämpfen seit langer Zeit um die Nummer Eins Position im Genre der Musikspiele. Rockband versus Guitar Hero. Jedes Spiel besitzt seine eigene Fangemeinde und es ist ein harter Kampf um das beste Musikspiel. Beide Publisher veröffentlichten bereits eigene Ableger, die einer bestimmten Band gewidmet wurden. So brachte Electronic Arts die erfolgreichen Spiele AC/DC live: Rock Band und The Beatles: Rock band, auf den Markt. Vor allem der Erfolg des Spiels um die Diskografie der legendären Pilzköpfe war grandios.
Nun veröffentlichte Electronic Arts den dritten Rock Band Teil, der einer berühmten Rockband gewidmet wurde. Nach AC/DC und den Beatles reihen sich die Jungs von Green Day in die Geschichte ein. Doch was verspricht das neue Green Day: Rock Band? Ein Pflichtkauf für alle Gitarrenverrückten oder doch nur für eingefleischte Green Day Fans? Xboxdynasty versucht in diesem Test auf diese Frage eine Antwort zu finden. |
Spiel und Steuerung – Nichts Neues Green Day: Rock Band basiert auf dem Spielprinzip der erfolgreichen Rock Band Reihe und den Spieler erwarten keine Neuerungen im Spielablauf. Als Gitarrist, Bassist, Drummer oder Sänger versucht ihr im richtigen Moment die korrekten Noten zu treffen und sammelt für Serientreffer massive extra Punkte. Spielt ihr als Band, werdet ihr für Bandnotenserien mit Bonuspunkten belohnt. Alles in Allem also nichts Neues. Deswegen widmen wir uns in diesem Test hauptsächlich der Aufmachung des Spiels, der verschieden Möglichkeiten Dinge freizuschalten, dem Spielspaß und der Green Day Atmosphäre. |
Gigs, Songs und Outfits Insgesamt könnt ihr in Green Day: Rock Band drei Gigs der berühmten Band alleine oder mit Freunden nachspielen. • 1994 – The Warehouse (Album: Dookie) • 2005 – Milton Keys (Alben: American Idiot & Warning & Nimrod & Insomniac) • 2009 – The Fox Theater – Oakland (Album: 21th Century Breakdown)
Im ersten Gig werdet ihr ins Jahr 1994 zurückversetzt, der Durchbruchzeit von Green Day. Die Band auf der Bühne sieht noch sehr jung aus. Sänger Billie Joe Armstrong mit seinen legendären blauen Haaren und seinem „Stupid“-T-Shirt, Bassist Mike Dirnt und Drummer Tré Cool mit grünen Haaren rocken das Publikum mit ihrem Album Dookie, mit welchem die Band ihren Durchbruch schaffte.
Der zweite Gig spielt 2005 und auf der Bühne steht eine äußerlich gereiftere Band. Keine schrillen Frisuren mehr und auch keine Stupid-Shirts. Auf den Milton Keys wurden sämtliche Songs aus dem Erfolgsalbum American Idiot und vereinzelte Songs aus den Alben Warning, Nimrod und Insomiac gespielt.
Im dritten und letzten Gig wird das neuste Album namens 21th Century Breakdown aus dem Jahre 2009 gespielt. Dort könnt ihr zu Songs wie 21 Guns oder Viva la Gloria in feinster Green Day Manier abrocken.
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