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Guitar Hero 5 - Testartikel

Autor
Alexander Carius - Baxxter85
Erstellt am
11.09.09
Streetdate
11.09.2009
Spielgenre
Musik/Tanzspiel
Entwickler/Publisher
Neversoft / Activision
Kommentare
7
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Guitar Hero 5 Review

Es ist wieder soweit, Guitar Hero geht in die nächste Runde und denkt gar nicht daran, den recht straffen Veröffentlichungsrhythmus zu ändern. Durch die Vielzahl der Veröffentlichungen ist die
Guitar Hero Reihe, trotz ihres jungen Alters, längst in die Videospielgeschichte eingegangen. Seinen Anfang nahm die Erfolgsgeschichte in Europa am 7. April 2006 auf der Playstation 2. Damals konnte Guitar Hero mit einem ganz neuen Spielgefühl begeistern und trat damit eine Welle von Musikspielen los, die wir nicht mehr missen möchten.

Sein Debüt auf der Xbox 360 feierte die Serie etwa ein Jahr später mit Guitar Hero 2, das durch eine verbesserte Gitarre und größere Songauswahl punkten konnte. Im dritten Teil der Serie seid ihr auf Rocklegenden getroffen und konntet euch mit diesen messen, auch hier wurde wieder eine Schippe drauf gelegt und erstmals durftet ihr mit einer Wireless- Gitarre spielen. Nicht zu vergessen sind natürlich auch die Spin Offs Guitar Hero: Rocks The 80s und Aerosmith, wobei nur Letzteres für die Xbox 360 erschienen ist. All diese Spiele erlaubten euch jedoch nur Gitarre und Bass zu spielen, dies sollte sich mit Guitar Hero: World Tour grundlegend ändern. Denn von da an konntet ihr als komplette Band euer Wohnzimmer zu Kleinholz rocken. Weiter ging es mit Guitar Hero: Metallica auch hier durftet ihr als Band rocken und bei Metallica Tracks sogar als Metallica selbst zeigen, was ihr könnt. Als eine Art Trackpack erschien vor wenigen Monaten Guitar Hero Greatest Hits, in dem beliebte Songs der Serie, die man bis dato nur auf Gitarren spielen konnte, neu aufgelegt wurden.

Nun steht Guitar Hero 5 in den Startlöchern, das mit einigen Änderungen und Verbesserungen neuen Schwung in die Guitar Hero Reihe bringen soll. Wie genau diese sich auswirken und zu welchen neuen Songs ihr rocken dürft, erfahrt ihr in unserem Testartikel.

Altbewährtes
Obwohl Guitar Hero 5 eine neue Ära in Sachen Bandspiele einleiten soll, hat sich am ursprünglichen Gameplay natürlich recht wenig verändert. Immer wieder wurden kleine aber feine Ergänzungen integriert, die schon beim letzten Ableger nahezu in Perfektion mündeten. Für alle unter euch, die wider Erwarten noch nie etwas mit einem der Guitar Hero Titel zutun hatten, möchten wir noch einmal kurz auf das Gameplay des Titels eingehen. Guitar Hero Veteranen werden schnell feststellen, dass sich nicht allzu viel im Vergleich zu den letzten Guitar Hero Spielen getan hat.

Bei den Songs habt ihr eure Abfolge von Noten, die ihr spielen müsst, während im Hintergrund mit euren eigenen Charakteren auf der Bühne eine furiose Rockshow hinlegt. Am Gameplay der Gitarre hat sich nichts geändert, die Noten fliegen noch immer vom Horizont zu euch heran und ihr müsst sie im richtigen Moment treffen. Zwischendurch gibt es immer mal wieder markierte Abschnitte, in denen ihr das Touchpad der Gitarre nutzen könnt, diese wurden auch diesmal wieder super integriert und spielen sich sehr intuitiv.

Wo ihr bei der Gitarre nur 5 Tasten bedienen müsst, sind es beim Schlagzeug schon sechs „Tasten“, denn neben den beiden Hi-Hats und den 3 Drums gibt es noch die Kickdrum, die per Fußpedal bedient wird. Die Kickdrum wird durch eine Leiste dargestellt, die quer zum Notenhorizont steht. Zusätzlich steht für das Schlagzeug der Schwierigkeitsgrad Profi+ zur Verfügung, der den absoluten Meistern unter euch einiges abverlangt. Um diesen Schwierigkeitsgrad zu bestehen, müsst ihr euch jedoch ein zweites Fußpedal zulegen, da die schnellen Kickdrumläufe schlichtweg mit einem Pedal nicht machbar sind. So kommt hier also sogar streng genommen „Taste“ 7 hinzu, wobei wir ganz klar betonen müssen, dass Profi+ nur für verdammt gute Drummer geeignet ist und dass die meisten von uns wohl nie ein zweites Fußpedal brauchen werden.

Beim Bass gibt es keine Neuerungen, auch hier habt ihr es mit einer sechsten „Taste“ zu tun, die ebenso wie die Kickdrum auf dem Screen dargestellt wird, diesen Ton spielt ihr, indem ihr anschlagt, ohne eine farbige Taste zu drücken, der Rest läuft wie bei der Gitarre. Das Mikrophon funktioniert so, wie ihr es aus den Vorgängern kennt, der Text wird eingeblendet und ihr müsst die richtige Tonhöhe mit eurer Stimme treffen.

Frischer Wind
Aber es gibt auch einige erfreuliche Änderungen, bzw. Verbesserungen im Gameplay des aktuellen Ablegers. Allen voran fällt sofort die stark verbesserte Menüführung und deren Benutzerfreundlichkeit auf, das hört sich im ersten Moment zwar recht mager an, hat aber in der Praxis doch große Auswirkungen auf den Spielspaß.
So könnt ihr nun beispielsweise wesentlich leichter einen weiteren Mitspieler in eure Band integrieren, ohne wieder umständlich in das Hauptmenü zu wechseln. Darüber hinaus ist es nun möglich, mit beliebigen Instrumenten zu spielen. Das heißt, dass nun auch z.B. 3 Spieler auf einmal Gitarre oder Schlagzeug spielen können und nicht jeweils nur einer. Das bringt natürlich in Multiplayer Runden ordentlich Spielspaß, denn nun ist keiner mehr gezwungen, ein Instrument zu spielen, das er gar nicht spielen will. Auf einige weitere sinnvolle Änderungen bei Guitar Hero 5, werden wir in den weiteren Absätzen eingehen.

Zunächst werfen wir jedoch noch ein Blick auf die Trackliste von Guitar Hero 5:
• 3 Doors Down - "Kryptonite"
• A Perfect Circle - "Judith"
• AFI - "Medicate"
• Arctic Monkeys - "Brianstorm"
• Attack! Attack! UK - "You and Me"
• Band Of Horses - "Cigarettes, Wedding Bands"
• Beastie Boys - "Gratitude"
• Beck - "Gamma Ray"
• Billy Idol - "Dancing with Myself"
• Billy Squier - "Lonely is the Night"
• Blink-182 - "The Rock Show"
• Blur - "Song 2"
• Bob Dylan - "All Along the Watchtower"
• Bon Jovi - "You Give Love A Bad Name"
• Brand New - "Sowing Season"
• Bush - "Comedown"
• Children Of Bodom - "Done With Everything, Die For Nothing"
• Coldplay - "In My Place"
• Darker My Love - "Blue Day"
• Darkest Hour - "Demon(s)"
• David Bowie - "Fame"
• Deep Purple - "Woman From Tokyo ('99 Remix)"
• Dire Straits - "Sultans of Swing"
• Duran Duran - "Hungry Like The Wolf"
• Eagles Of Death Metal - "Wannabe in L.A."
• Elliott Smith - "L.A."
• Elton John - "Saturday Night's Alright For Fighting"
• Face To Face - "Disconnected"
• Garbage - "Only Happy When It Rains"
• Gorillaz - "Feel Good Inc."
• Gov't Mule - "Streamline Woman"
• Grand Funk Railroad - "We're an American Band"
• Iggy Pop - "Lust For Life"
• Iron Maiden - "2 Minutes to Midnight"
• Jeff Beck - "Scatterbrain"
• Jimmy Eat World - "Bleed American"
• John Mellencamp - "Hurts So Good"
• Johnny Cash - "Ring of Fire"
• Kaiser Chiefs - "Never Miss a Beat"
• King Crimson - "21st Century Schizoid Man"
• Kings Of Leon - "Sex on Fire"
• Kiss - "Shout it Out Loud"
• Love and Rockets - "Mirror People"
• Megadeth - "Sweating Bullets"
• Mötley Crüe - "Looks That Kill"
• Muse - "Plug in Baby"
• My Morning Jacket - "One Big Holiday"
• Nirvana - "Lithium"
• Nirvana - "Smells Like Teen Spirit"
• No Doubt - "Ex-Girlfriend"
• Peter Frampton - "Do You Feel Like We Do (Live)"
• Public Enemy Featuring Zakk Wylde - "Bring the Noise 20xx"
• Queen & David Bowie - "Under Pressure"
• Queens Of The Stone Age - "Make it With Chu"
• Rammstein - "Du Hast"
• Rose Hill Drive - "Sneak Out"
• Rush - "The Spirit of Radio (Live, 2008)"
• Santana - "No One To Depend On (Live)"
• Scars On Broadway - "They Say"
• Screaming Trees - "Nearly Lost You"
• Smashing Pumpkins - "Bullet With Butterfly Wings"
• Sonic Youth - "Incinerate"
• Spacehog - "In the Meantime"
• Stevie Wonder - "Superstition"
• Sublime - "What I Got"
• Sunny Day Real Estate - "Seven"
• T. Rex - "20th Century Boy"
• The Bronx - "Six Days a Week"
• The Derek Trucks Band - "Younk Funk"
• The Duke Spirit - "Send a Little Love Token"
• The Killers - "All the Pretty Faces"
• The Police - "So Lonely"
• The Raconteurs - "Steady As She Goes"
• The Rolling Stones - "Sympathy for the Devil"
• The Sword - "Maiden, Mother & Crone"
• The White Stripes - "Blue Orchid"
• Thin Lizzy - "Jailbreak"
• Thrice - "Deadbolt"
• Tom Petty - "Runnin' Down a Dream"
• Tom Petty & The Heartbreakers - "American Girl"
• TV On The Radio - "Wolf Like Me"
• Vampire Weekend - "A-Punk"
• Weezer - "Why Bother?"
• Wild Cherry - "Play That Funky Music"
• Wolfmother - "Back Round"

Sage und schreibe 85 Songs von 83 Künstlern stehen euch zur Verfügung, bei denen für jeden Spieler etwas dabei sein dürfte. Die sehr abwechslungsreiche Songliste sorgt für jede Menge Spaß, auch wenn es sicher fast niemanden geben dürfte, dem alle Songs gefallen. Aber diesen Anspruch darf man auch nicht stellen.
Außerdem funktionieren alle Downloads aus Guitar Hero: World Tour, was euer Repertoire an Songs noch einmal ordentlich aufstockt, sofern ihr den Vorgänger besitzt. Zusätzlich wird es möglich sein für 280 MS 35 Songs von der Guitar Hero: World Tour Disc auch bei Guitar Hero 5 zu spielen. Aus Guitar Hero Greatest Hits könnt ihr 21 Songs importieren. Für beide Downloads braucht ihr neben MS Points auch einen Code, der auf der Anleitung des jeweiligen Spiels zu finden ist. Wie ihr seht, bietet euch Guitar Hero 5 eine große Auswahl an Songs, die ihr bei Bedarf noch gehörig aufstocken könnt. Wieso allerdings die Anzahl der Songs, die ihr importieren könnt nicht bei 100% liegt, ist uns ein Rätsel und absolut unverständlich, erst recht, wenn ihr dafür noch einmal extra bezahlen sollt.

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