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Hard Corps: Uprising - Xbox Live Arcade - Testartikel

Autor
Tobias Greiser - HEADCRASH
Erstellt am
22.02.11
Streetdate
16.02.2011
Spielgenre
Actionspiel
Entwickler/Publisher
ARC SYSTEM WORKS Co / Konami
Kommentare
7
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Der beste Grund in den Controller zu beißen!

Ein Spiel hat viele Möglichkeiten, um seinen Schwierigkeitsgrad in ungeahnte Höhen zu hieven. Sobald die Gegner verdammt viele Kugeln schlucken, euer Lebensbalken gekürzt wird oder es keine fairen Rücksetzpunkte gibt, haben es selbst erfahrene Spieler schwer. Beim neuen Arcade Spiel Hard Corps: Uprising kommen alle diese Faktoren zusammen – schließlich sind wir hier nicht auf einem Kindergeburtstag. Für einen Preis von 1200 Microsoft Points könnt ihr mit dem knapp 1 GB großen Spiel eure Fingerfertigkeit und Nervenstärke austesten. Apropos testen: Das haben wir mit dem Titel auch schon für euch gemacht und verraten euch nun ausführlich, ob sich der Kauf von Hard Corps: Uprising lohnt.

Springen, schwingen und ballern

In typischer Serienmanier kämpft, schwingt und hüpft ihr auch im neuesten Teil von links nach rechts durch 2D-Level. Ihr könnt euch an Stangen hin und her schwingen, Salti in der Luft ausführen und auf Knopfdruck zu einem mörderischen Sprint ansetzen. Da diese virtuellen Turnübungen alleine aber auf Dauer recht langweilig sein würden, leisten euch freundlicherweise zahlreiche bewaffnete Gegner Gesellschaft. Anstatt euch bei eurem Fitnessprogramm zuzugucken, versuchen die schwerbewaffneten Feinde alles, was euch das Leben schwer machen könnte. Selbstverständlich nehmt ihr das nicht einfach so hin und ballert eurerseits aus allen Rohren. Neben dem standardmäßigen futuristischen Maschinengewehr könnt ihr euch durch Beschuss kleiner Kapseln auch Superwaffen wie Flammenwerfer oder Streuschusskanonen sichern. Dann schneidet ihr durch größere Ansammlungen von Widersachern wie ein Messer durch die Butter. Aber aufgepasst: Bereits bei einem Gegentreffer verliert ihr eure Wumme wieder.

Hilfe von einer netten Dame

Aber warum müsst ihr euch überhaupt mit so vielen Feinden auseinandersetzen? Die sehr wirre Geschichte gibt darüber nicht viel Aufschluss. Die Textblöcke während der langen Ladezeiten, in denen euch Hintergrundinformationen gegeben werden, lassen etwas von einer Unterdrückung und einer Widerstandsbewegung verlauten. An deren Spitze steht ihr - Kriegsheld Baramut – ein bekannter Bösewicht aus einem der Vorgänger. Mittlerweile ist der Mann aber geläutert und kämpft für das Gute. Damit er nicht ganz alleine losziehen muss, kann einer eurer Freunde die Kontrolle über einen zweiten Charakter übernehmen. Die gute Dame des zweiten Spielers hat allerdings noch einen Lebensbalken weniger als Baramut. Als wäre der Anspruch nicht schon hoch genug. Zusammen mit einem Kumpel zocken könnt ihr sowohl online als auch im heimischen Wohnzimmer; wobei wir euch zu letzterem raten. Einerseits konnten wir auf den Servern niemanden finden und andererseits kann man einer Person neben sich einfach besser die Schuld am Heldentod in die Schuhe schieben.

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