
Autor Tobias Schulte -
Z0RN |
Erstellt am 07.02.12 |
Streetdate 07.03.2012 |
Spielgenre
Actionspiel |
Entwickler/Publisher
Ubisoft
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Kommentare
8
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Postapokalyptische Szenarien bieten nicht nur spannenden Stoff für grandiose Spiele, sondern sind auch ein lukratives Geschäft für Entwickler. Die Titel aller Genres erfreuen sich nicht erst seit dem Erfolg der Fallout-Reihe großer Beliebtheit. Nun schickt Ubisoft mit I Am Alive einen Arcadekandidaten in den Ring, der den Fokus auf das nackte Überleben legen soll. Keine großartigen Waffen, keine Rüstungen, purer Überlebenskampf. Ob diese Rechnung aufgeht? Wir durften das Abenteuer, welches am 07. März im Rahmen der Xbox LIVE Arcade House Party für 1200 Microsoft Points erscheinen wird, vorab anspielen und berichten euch, wie die Zeit nach der Apokalypse aussehen wird. |
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Das Überleben des Stärkeren I Am Alive versetzt euch nicht in die Rolle eines bis an die Zähne bewaffneten Superhelden, sondern in die Haut eines normalen Bürgers, der sich wie jeder andere seinen Platz in den Überresten der Zivilisation erkämpfen muss. Auf die sozialen Strukturen und Interaktionen haben die Entwickler daher besonders wert gelegt. Die verstreuten Überlebenden sind euch entweder freundlich gesinnt, brauchen Hilfe, haben Angst oder nehmen sich mit Gewalt, was sie begehren. Munition und Waffen sind rar gesät, wer also allzu schnell die Pistole sprechen lässt, der wird in Haventon nicht lange überleben. Spaß bereitete uns vor allem die taktische Komponente des sozialen Überlebenskampfes. Als ihr in der zerstörten Großstadt ankommt, begebt ihr euch beispielsweise durch einen Abwasserkanal. Als ihr dort auf einen Bürger trefft, der sich hier mit seinem Hab und Gut verschanzt hat, zieht er die Waffe und fordert euch vehement auf, das Weite zu suchen. Indem ihr euch ganz langsam von ihm wegbewegt, lässt seine Angst nach und ihr könnt unbeschadet weiterziehen. |
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Eine Stadt macht sich aus dem Staub Grafisch sieht man I Am Alive durchaus an, dass es sich schon längere Zeit in der Entwicklung befindet. Die Überlebenden kommen animationstechnisch noch recht steif daher. Die Umgebung um euch herum unterliegt einem Wechselspiel aus detailliert gestalteten zerstörten Stadtteilen und karg ausstaffierten Szenerien. Bis auf die Klettereinlagen und durch eine Lichtsäule hervorgehobene Gegenstände darf euer Charakter kaum mit eurer Umgebung interagieren. Bleibt zu hoffen, dass die Entwickler hier noch einen Trumpf in der Hand haben, um Haventon abseits der sozialen Pfade etwas Leben einzuhauchen. |
Auch wenn I Am Alive aus technischer Sicht noch Ecken und Kanten hat, verspricht die soziale und taktische Komponente des Titels frischen Wind in das postapokalyptische Survivalgenre zu bringen. Ihr müsst euch ganz auf die Überlebenden einlassen, herausfinden, ob sie euch feindseelig gesinnt sind oder nur aus Angst ihr Territorium verteidigen wollen. Die Tatsache, dass euch kein bewaffneter Elitesoldat mit massig Waffen, sondern nur ein besorgter Ehemann mit einem Schuss Munition zur Verfügung steht, bringt den nötigen Nervenkitzel ins Spiel. Die schönen Lichtspielereien und Farbakzente kreieren eine subtile und trotzdem elegante Atmosphäre. Animationen und Detailgrade der Umgebungen sind bislang allerdings sprichwörtlich verstaubt. Auch das Trial and Error Prinzip, welches ihr durch den Einsatz der Ausdauerleiste noch regelmäßig in Anspruch nehmen müsst, trübt den Spielspaß. Sollten die Entwickler hier noch etwas am Feintuning arbeiten, steht euch mit I Am Alive ein großartiges Arcade-Spiel bevor. |
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