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IL-2 Sturmovik: Birds of Prey - Testartikel

Autor
- xd264
Erstellt am
24.09.09
Streetdate
04.09.2009
Spielgenre
Simulation
Entwickler/Publisher
Gaijin Entertainment / 505 GAMES
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IL-2 Sturmovik: Birds of Prey Review

Auf in die Lüfte. Mit IL-2 Sturmovik: Birds of Prey werdet ihr direkt in die Luftschlachten des zweiten Weltkrieges gebracht und ihr könnt euch dort als Fliegerass unter Beweis stellen. An Bord der Maschinen aus den 40er Jahren seid ihr mittendrin, wenn es über England, der Sowjetunion oder aber auch in Berlin darum geht, den Krieg zu euren Gunsten zu lenken. Jedoch zählt gerade bei solchen Spielen nicht nur die Story oder die Grafik. Bei Flugsimulationen ist nämlich immer noch das Gameplay sehr wichtig. Ohne ein vernünftiges Gameplay wird ein solches Spiel sehr wenige Fans gewinnen können und somit sollten die Entwickler hierauf einen großen Teil ihrer Energie verwenden. Ob dies auch bei IL-2 Sturmovik: Birds of Prey der Fall ist? Auf Xboxdynasty erfahrt ihr es!
Lerne das Fliegen
Besonders wichtig, um einen Einstieg in das Spiel zu finden, ist die Flugschule. Hier lernt ihr direkt nach dem Einlegen des Spiels in die Xbox 360 die Kunst des Abhebens und des Fliegens. Elementare Elemente sind unter anderem die Ruder oder aber auch der Steuerknüppel der Maschinen. Aber auch Steig- und Sturzflüge sowie die Beschleunigung und das Bremsen eures Fliegers gehören zum Repertoire eines jeden Piloten und sind somit fester Bestandteil dieses Einstiegprogrammes. Natürlich müsst ihr auch genau lernen, wie ihr einen Gegner ins Visier nehmt, um ihn danach schnell vom Himmel holen zu können. Jedoch ist bekannt, dass man das Fliegen nicht an einem Tag lernt und so viele Stunden und Tage an Zeit investieren muss, um ein perfekter Pilot zu werden. Ein sehr positiver Aspekt des Titels dabei ist, dass ihr den Schwierigkeitsgrad auf euer Können einstellen könnt. So kommen auch blutige Anfänger mit dem „Arcade-Modus“ auf ihre Kosten. Dieser greift euch mit vielen Hilfen unter den Arm und so können sich auch bald Anfänger sicher in der Luft fühlen und die Landschaften genießen, wenn es gerade mal keine Gefechte geben sollte.
 
Um die zusätzlichen zwei Schwierigkeitsgrade nutzen zu können müsst ihr allerdings erst noch die fortgeschrittenen Übungsmissionen absolvieren, in denen ihr allerlei weitere wichtige Techniken erlernt, welche euch das Fliegen ohne große Hilfen beibringen sollen. Diese sind in noch einmal in zwei Teile eingeteilt. Zuerst einmal lernt ihr grundlegende Techniken, um den „realistischen Modus“ nutzen zu können. Die Unterstützung beim Fliegen, die ihr durch den Computer erhaltet, ist dabei geringer als noch zuvor und der Flieger lässt nicht mehr alles mit sich machen und Abstürze kommen hier deutlich häufiger vor.

Weitere Trainingseinheiten dienen dann noch dazu, den Simulationsmodus frei zu schalten, welcher auch für Fliegerasse unter euch eine kleine Herausforderung sein dürfte. Jedoch sollte es nicht für jeden das Ziel, alle Modi nutzen zu können und viele dürften sich mit dem „Arcade-Modus“ zufrieden geben. Dem Spielspaß schadet das nicht, denn das Spiel ist so für jedermann spielbar und auch leicht erlernbar. Aber egal auf welcher Schwierigkeitsstufe ihr spielt, ihr habt immer dieselben grundlegenden Aufgaben. Als Schwarmführer leitet ihr die Missionen und gebt euren Kameraden zahlreiche Anweisungen. Wichtig ist es also die Mitstreiter wirkungsvoll einzusetzen, so dass sie euch entweder bei Angriffen helfen oder die Rolle des Beschützers einnehmen. Dies hilft euch oftmals aus kritischen Situationen zu entkommen, indem ihr einfach eure Kameraden geschickt einsetzt.
Viele Missionen
Das Spiel unterteilt sich in einen Einzelspielermodus und einen Mehrspielermodus. Den letzte genannten stellen wir euch gegen Ende des Testartikels vor und widmen uns nun den Möglichkeiten, die ihr habt, wenn ihr alleine vor der Xbox 360 sitzt. Zu nennen ist da natürlich die Flugschule zum Lernen aller Grundlagen, die für alle Spieler Pflicht sein sollte. Neben dieser ist aber auch der Trainingsmodus interessant, der es euch ermöglicht, ein beliebiges Szenario auf einer der erhältlichen Karten zu erstellen und dieses dann zu spielen. Hier wählt ihr zum Beispiel euren Flieger aus und wie viele Gegner euch gegenüber stehen sollen. Auch die Starthöhen der einzelnen Flieger sind ein Punkt der konfiguriert werden kann. Solltet ihr also Schwächen bei euch feststellen, könnt ihr in diesem Modus gezielt an diesen arbeiten und so im Spiel immer besser werden. Auch für schnelle Spiele zwischendurch ist dieser Modus wunderbar geeignet und ihr könnt euch schnell und bequem eine Spielsituation erstellen.

Am Wichtigsten ist allerdings die Kampagne, die euch nach und nach an die bekanntesten Luftkampfschauplätze des Zweiten Weltkrieges führt. Ihr startet in Dover, welches an Englands Küste liegt. Neben England sind auch Stalingrad, Sizilien oder aber Berlin Ziele des Spiels, wenn ihr ein wenig weiter fortgeschritten seid. Dabei werden an jedem Ort immer ein paar Missionen gespielt und nicht nach jedem Level der Schauplatz gewechselt. Leider sind jedoch einige Missionen ein wenig zu kurz und sie sind oftmals nach fünf bis zehn Minuten erledigt. Bei insgesamt 20 Missionen wären hier manch längere Spielzeiten von Vorteil gewesen. Es gibt aber noch die Einzeleinsätze, welche ihr zusätzlich spielen könnt. Diese bieten euch noch weitere Level an, die an die Kampagne anschließen. Ihr könnt also immer noch ein bisschen an den einzelnen Orten verweilen, wenn ihr nicht genug davon habt. Insgesamt ergibt sich durch diese beiden Spielmodi ein großer Umfang, den man in vielen Vollpreistiteln vergebens sucht. Aber was ist denn nun zu tun in den einzelnen Spielabschnitten?

Die Aufgaben eines Piloten sind breit gefächert und so spiegelt sich das auch im Spiel wieder. Flieger vom Himmel holen, Bodenstellungen zerstören oder aber einfach nur einen Konvoi durch unsicheres Gebiet geleiten. Kämpfe über dem Wasser oder das Abfange von Transportflugzeugen. Insgesamt viele unterschiedliche Aufgaben, die es für euch zu erledigen gilt, auch wenn diese teilweise sehr ähnlich sind und immer wieder denselben Ablauf haben.

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