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Im Prinzip sind doch alle asiatischen Filme gleich: Die Story hat irgendwas mit Weltrettung zu tun, der Held hat eine schwarze Wuschelfrisur und zwischendurch werden Unmengen von bösen Typen verprügelt. All das bietet Invincible Tiger: The Legend of Han Tao auch. Und dann seid ihr auch noch mittendrin. Anstatt nur an der Mattscheibe zu kleben und zu sehen wie Jackie Chan und Co. ihre Hiebe austeilen, dürft ihr beim Arcade-Titel selber Hand anlegen und euren Gegner das Bein gegen den Schädel rammen. Das alles wird von schöner Musik begleitet, bietet Time-Trial und Koop-Matches und kann mit einer Brille sogar in echtem 3D gespielt werden. Da kann man doch wohl einiges an Spaß erwarten, was? Ob der Titel wirklich Spaß macht, dass erfahrt ihr in unserem Testbericht, haut rein! |
Vielschichtiges Spiel Ihr steckt in den weiten Gewändern des legendären asiatischen Kriegers Han Tao. Der hat durch etliche Besäufnisse allerdings so gut wie alles verloren: Sein epischer Status ist dahin, niemand sieht noch ein Vorbild in ihm und die Welt vergisst ihn langsam. Doch seine Kampffähigkeiten hat er nicht eingebüßt und als die Erde bedroht wird macht er sich auf den Weg der Welt zu beweisen, dass er es immer noch drauf hat und verdrischt Unmengen an Gegnern.
Die Kämpfe werden in einzelnen Stages abgehalten und während des Spielverlaufs bewegt ihr euch zweidimensional über den Bildschirm. Allerdings haben die Levels viele verschiedene Ebenen zu bieten, so könnt ihr beispielsweise mit einigen gezielten Sprüngen mehrere Dächer überbrücken, um eure Feinde dann von oben zu attackieren. Das macht die Abschnitte wiederrum etwas komplexer und bietet ein bisschen taktische Tiefe. Ansonsten gilt nur eine Regel: jeden zu verkloppen der euch vor die Fäuste läuft. |
Immer feste druff In Invincible Tiger: The Legend of Han Tao habt ihr mehrere Möglichkeiten euren Gegnern die Bosheit aus den Knochen zu prügeln. Ihr könnt einerseits Tritte und Schläge ausführen, aus denen ihr mit etwas Können auch lange Combos zaubern könnt. Geschickt benutzt ihr eure Umgebung und bombardiert eure Kontrahenten mit alten Vasen oder schwingt euch von Holzbalken herab, um ihnen euren Fuß in die Kauleiste zu stampfen. Mit geschickten Seitwärtsrollen und Salti könnt ihr feindlichen Angriffen entgehen, um ihnen dann in den Rücken zu fallen. Allerdings ist diese Vorgehensweise nicht bei allen Gegnern gleichermaßen effektiv. Ihr müsst immer ein Auge darauf haben, wer euch eigentlich angreift, denn ihr werdet immer von verschiedenen Gegnertypen attackiert. Beispielsweise von dicken aber starken Mönchen oder wendigen und extrem zähen Ninjakämpfern. Gegen jede Gegnervariante gibt es besonders effektive Vorgehensweisen, die ihr auch beachten solltet, um nicht bald tot auf der chinesischen Mauer zu liegen.
Im Gefecht solltet ihr immer darauf achten, spektakuläre Angriffe auszuführen. Mit gelungenen Aktionen ladet ihr nämlich eine Energieleiste auf, die ihr in einem ruhigen Moment aktivieren könnt. Dann heilt sich Han Tao entweder bis zum nächsten feindlichen Angriff selber, oder entfesselt seine wahre Energie und kann sich viel schneller bewegen. Bis ihr das Zusammenspiel zwischen angreifen, ausweichen und heilen verinnerlicht habt, vergeht einige Zeit und auch später werdet ihr immer wieder schweißnasse Hände bekommen, wenn ihr von Gegnern überrannt werdet. Der Titel ist verhältnismäßig schwierig ausgefallen. Einen variablen Schwierigkeitsgrad gibt es nicht und für Kampfneulinge könnte es schon ab dem zweiten Level ziemlich schwer werden. Alle anderen freuen sich über spaßige Gefechte. Zumindest solange bis den Kämpfen nach ein paar Stunden die Luft ausgeht.
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