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In zahlreichen Videos zu Just Cause 2 wurde uns vor wunderschöner Kulisse ein Stunt nach dem anderen präsentiert, in dem der Protagonist Rico Rodriguez die Insel Panau in Schutt und Asche legte. Eine bessere Optik, mehr Abwechslung nicht nur in den Missionen und eine verbesserte Spielmechanik samt neuem Enterhaken, sollen den Vorgänger um Längen schlagen und für unzählige unterhaltsame Spielstunden sorgen. Doch wie sieht das Ganze in der Praxis aus? Ob es die Entwickler der Avalance Studios geschafft haben, dieses und mehr umzusetzen, haben wir uns im Urlaub auf Panau einmal genau für euch angeschaut und berichten davon in unserem ausführlichen Testbericht. |
Ein vermisster Agent Panau galt lange Zeit als wichtiger Bündnispartner der USA in der Region. Nach dem Tod des Regenten Papa Panay hat sich die politische Gesamtlage jedoch rasant verschlechtert. Der Grund dafür ist Baby Panay, Papa Panays Sohn und Nachfolger. Dieser hat erzkonservative Beamte und Militärkommandeure um sich geschart und eine perfekt ausgebildete und bis an die Zähne bewaffnete Armee auf der Insel aufgebaut. Da die jüngsten Entwicklungen in der gesamten Region mit wachsender Sorge verfolgt werden, haben verschiedene Auslandsgeheimdienste ihre Aktivitäten auf der Insel seit Baby Panays Machtübernahme erheblich verstärkt.
Agent Tom Sheldon, der vor einiger Zeit nach Panau versetzt worden war, um die Situation zu bewerten, gilt nun als vermisst. Es mehren sich die Gerüchte, Sheldon habe die Seiten gewechselt. Um dieser Frage auf den Grund zu gehen wurde der kampferprobte Feldagent Rico „Scorpio“ Rodriguez, der auf riskante Operationen spezialisiert ist, nach Panau entsendet. Rodriguez ist ein erfahrener Scharfschütze, Sprengstofftechniker, Pilot und Fahrer und begibt sich auf die Suche nach Sheldon. Sollten sich die Gerüchte bewahrheiten, stellt er für die Agentur eine ernste Bedrohung dar und muss eliminiert werden. Keine leichte Aufgabe für Rico, ist Tom doch früher sein Mentor gewesen und hat mit ihm schon zahlreiche Einsätze absolviert. |
Grenzenlose Freiheit Just Cause 2 ist ein Open-World-Game das euch viel Handlungsfreiheit einräumt. Das heißt, ihr müsst nicht zwingend der Hauptstory folgen, sondern könnt auf Wunsch stundenlang die Gegend erkunden und die insgesamt 368 Siedlungen, Fabrikanlagen, Sehenswürdigkeiten oder Militäranlagen aufdecken. Eigentlich eine Lebensaufgabe, wenn ihr einmal die enorme Größe der Insel gesehen habt. Dabei gilt: Alles was ihr seht, kann auch irgendwie erreicht werden. Egal ob es sich dabei um das Dach eines Wolkenkratzers handelt, ein schier unbezwingbarer Berg, eine Hängebrücke oder sogar ein Luftschiff, das sich als schwebende Nobeldisko entpuppt, wo euch der Barkeeper mit einer geladenen Waffe hinter der Theke die Drinks serviert. Alles kann erreicht werden.
Mit der Zeit schalten sich Herausforderungen frei, in denen ihr in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen mit einem Flugzeug, Boot oder Fahrzeug unterschiedlich viele Checkpoints abfliegen müsst und die Zeit dabei gegen euch läuft. Die drei Gruppierungen auf der Insel, für die ihr Missionen absolvieren könnt, sind außerdem auf der Suche nach verlorenen Gegenständen. Die Roaches wollen ihre Drogenkoffer, die aus dem Flugzeug abgeworfen wurden und nun über die gesamte Insel verstreut sind. Verlorene Schädel wollen wieder in den Besitz der Ular-Boys und die Reapers hätten gern ihr Schmuggelgut zurück. Sich die Zeit mit Chaos und Zerstörung zu vertreiben macht aber natürlich am meisten Spaß und sorgt für irre Explosionen und waghalsige Stunts, die die ganze Insel zum Beben bringt. Chaospunkte ist also das Zauberwort, das euch im Spiel voran bringt.
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