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Kung Fu Panda 2 Video Game - Testartikel

Autor
Anja Schmidt - Alexa Jolie
Erstellt am
30.07.11
Streetdate
15.06.2011
Spielgenre
Actionspiel
Entwickler/Publisher
THQ
Kommentare
9
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Der knuddelige Panda im Test

Am 16. Juni kehrte der beliebte Panda Po auf die Kinoleinwände zurück, der durch das Zusammentreffen mehr oder minder unglücklichen Umständen einst selbst zum Helden und Kung Fu Kämpfer werden musste, um die Welt vor dem bösen Tai Lung zu beschützen. In Kung Fu Panda 2 musste sich der Titelheld zusammen mit den Furiosen Fünf der Aufgabe stellen, den wahnsinnig gewordenen Pfau Lord Shen zu stellen und Gongmen City von der Schreckensherrschaft zu befreien. So viel erst einmal zur bisherigen Geschichte des Erfolgspandas, denn genau dort setzt auch das Spiel zum Film an, denn es handelt sich bei diesem Titel nicht um eine bloße Nacherzählung des Filmes, sondern es besitzt eine eigene Storyline. Wie gut ist Kung Fu Panda 2? Ist es ein Kinecttitel, der es wert ist, jede Menge Muskelkraft hineinzustecken oder doch wieder nur Einheitsbrei? Das und vieles mehr verrät euch unser ausführlicher Test.

Verschwörung! Kein Fall für die X-Akten, sondern für Po
Nachdem Lord Shen besiegt wurde, müsst ihr die Stadt Gongmen City von den übrig gebliebenen Bösewichten befreien, denn es hält sich hartnäckig das Gerücht, dass immer noch eine Verschwörung im Gange ist und so findet das Tal des Friedens keine Ruhe. Eure Gegner sind dabei Horden fieser Wölfe, Gorillas und Komodowarane, die unter der Führung ihrer Anführer die Stadt und Umgebung unsicher machen. Dank der Bewegungsteuerung Kinect müsst ihr euch aber mindestens genauso hart ins Zeug legen, wie es Po selbst tun würde. Mit euren Armen und Beinen teilt ihr Schläge und Tritte aus, blockt Angriffe von Gegner und absolviert diverse Minispiele.

Das Herzstück des Spiels ist wie üblich die Hauptstory, in der ihr in die Rolle des knuddeligen Pandas Po schlüpft und euch von Level zu Level spielt, wobei immer wieder durch Cutscenes die Story vorangetrieben wird. Diese Animationen sind gewohnt humorvoll und erinnern vom Witz ganz klar an die Filme. Doch wie so oft, hat eine Münze zwei Seiten und so stören die Unterbrechungen durch Zwischensequenzen und Ladebildschirmen den Spielfluss bei einem Kinectspiel noch mehr, als es bei einem Controllergesteuerten Spiel der Fall wäre und so habt ihr während des Spielens immer wieder das Gefühl, nur von einer Szene in die Nächste zu springen und dabei immer wieder das Gleiche zu tun. Leider machen auch die veraltete Grafik und die wiederkehrenden Umgebungen das nicht gerade angenehmer. Doch glaubt uns, je aktiver ihr im Spiel seid, umso weniger sorgt ihr euch um die Grafik.

Auf in den Kampf
In den einzelnen Leveln müsst ihr Kämpfen, Trainingsstunden absolvieren oder diverse Minispiele meistern. Zu Beginn des Spiels lernt ihr in einem Tutorial erst einmal die grundlegendsten Bewegungen wie Schläge, Tritte und das Blocken von Angriffen, wobei Po immer wieder mit Lob und motivierenden Sprüchen an eurer Seite ist. Dieses erworbene Können verfestigt ihr in den nächsten Leveln, bevor ihr beim erneuten Aufenthalt in der Kampfhalle weitere Bewegungen dazu lernt und ihr letztendlich das halbe Spiel immer wieder neue Moves können müsst. Diese Unterbrechungen sind zwar teilweise sehr störend, doch erhöhen sie die Schwierigkeit des Spiels kontinuierlich, weswegen ihr gegen Ende immer mehr gefordert werdet und so kaum Langeweile bei den Kämpfen entsteht.

Seid ihr erst einmal in einen Kampf verwickelt, wechselt ihr rundenbasiert zwischen dem Angriffs- und Verteidigungsmodus hin und her. In Ersterem wählt ihr zunächst zwischen mehreren Kampfstilen, die ihr laut Tutorial weise wählen solltet, denn jeder Gegnertyp ist unterschiedlich. Wir selbst haben davon aber nicht so viel gemerkt und im Endeffekt ist es fast egal, für welchen ihr euch entscheidet. Mit Arm-und Beinbewegungen fügt ihr dann dem Gegner möglichst viel Schaden zu, um seine Lebensleiste zu leeren.

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