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L.A. Noire - Testartikel

Autor
Anja Schmidt - Alexa Jolie
Erstellt am
21.05.11
Streetdate
20.05.2011
Spielgenre
Actionspiel
Entwickler/Publisher
Team Bondi / Rockstar Games
Kommentare
12
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L.A. Noire im ausführlichen Test

Rockstar Games und Team Bondi sind für innovative und erfolgreiche Spiele bekannt, die häufig zu den besten Spielen des Jahres gekürt werden. So ist es wohl nicht verwunderlich, dass sich sowohl die Grand Theft Auto und Max Payne Reihe sowie Red Dead Redemption weltweit millionenfach verkauften. Nun steht mit L.A. Noire wieder ein Spiel des Erfolgsduos in den Startlöchern. Bereits im Vorfeld sorgte Rockstar Games regelmäßig dafür, eure Vorfreude auf das Spiel zu steigern. Kein Wunder, dass bereits etliche Spieler unter euch zur Veröffentlichung auf das Spiel vertrauten und blind vorbestellten oder am 20. Mai 2011 direkt im nächsten Laden kauften. Für alle weniger entschlossenen haben wir das Actionspiel nun einem ausführlichen Test unterzogen und alle Facetten genau unter die Lupe genommen. Wir haben die Hauptgeschichte gespielt, die Nebenmissionen absolviert und die neue MotionScan Technik analysiert.

Wer ist hier der Mörder?
In L.A. Noire schlüpft ihr in die Rolle von Cole Phelps, der am Anfang seiner Polizeikarriere steht, nachdem er jahrelang im Militär gedient hat und dort sogar mit der höchsten Auszeichnung der Navy ausgezeichnet wurde. Nun liegt es an euch, ihn auf der Karriereleiter weiter voranzubringen. Dazu untersucht ihr insgesamt 21 Kriminalfälle aus verschiedenen Dezernaten. Dabei gibt es sowohl unabhängige Mordfälle als auch Mordserien, die in mehreren Fällen immer wieder aufgerollt werden. Wie jeder angehende Polizist müsst ihr euch zunächst durch die eher langweilige Streifenpolizei kämpfen und dort euer Können beweisen, bis euch jemand für einen höheren Posten empfiehlt. Die ersten Fälle dienen dabei als Tutorial, in dem ihr mit der grundlegenden Steuerung und den Spielelementen vertraut gemacht werdet. Allerdings stellt ihr hier wohl das erste Mal fest, dass die Steuerung teilweise sehr holprig wirkt und ungenau ist. Doch einmal daran gewöhnt, tut es dem Spiel kein Abbruch mehr. Habt ihr euch dann einigermaßen in den Polizeialltag eingefunden, könnt ihr euch in den ersten Kriminalfällen versuchen und Tatorte untersuchen, wobei euch per Musik und Vibration angezeigt wird, wenn ihr in der Nähe eines interessanten Objekts seid. Ihr könnt diese Gegenstände dann untersuchen und teilweise müsst ihr noch weiter damit interagieren, um alle Hinweise zu finden. Alles, was ihr herausfindet, wird in eurem Notizbuch vermerkt, wo ihr jederzeit nachschauen könnt, welche Hinweise, Aufgaben, wichtige Personen und Orte ihr bereits entdeckt habt.

Die Kriminalität nimmt nie ab
Für so ziemlich jede Aktion im Spiel erhaltet ihr Erfahrungspunkte, wodurch ihr im Rang aufsteigt und Intuitionspunkte erhaltet, wovon ihr ingesamt nur fünf ansammeln könnt. Als Belohnungen für die Intuitionspunkte könnt ihr zwischen drei Optionen wählen. Entweder ihr lasst eine Antwort bei einem Verhör und die falschen Beweise entfernen, befragt die Community nach ihrer Meinung und lasst euch die häufigste Antwort anzeigen oder lasst euch alle Hinweise bei der Untersuchung des Tatortes auf der Karte anzeigen.

Im Prinzip besteht eure Arbeit als Ermittler also darin, dass ihr mit dem Auto durch Los Angeles fahrt oder euch vom Partner fahren lasst. Ihr untersucht Tatorte, findet Hinweise und befragt Augenzeugen, Angehörige und Opfer. Dieser relativ lineare Spielverlauf führt dazu, dass das Spiel zunächst eintönig wirkt, doch sobald man tiefer in die Geschichte einsteigt, wird dieses Gefühl verdrängt. Solltet ihr einen Fall noch einmal wiederholen wollen, könnt ihr dies über das Hauptmenü jederzeit tun. Um das Gefühl der Langeweile gar nicht erst aufkommen zu lassen, könnt ihr außerdem zwischen den Fällen auch die zahlreichen Nebenmissionen in Angriff nehmen.

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