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Lets Dance with Mel B - Testartikel

Autor
Anja Schmidt - Alexa Jolie
Erstellt am
26.07.11
Streetdate
24.06.2011
Spielgenre
Musik/Tanzspiel
Entwickler/Publisher
Black Bean / Lionhead Studios
Kommentare
7
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Das Tanzspiel im Test

Nach dem Fitnesstitel Get Fit with Mel B hat es das Ex-Spice Girl nun wieder als Hauptakteurin in ein Kinectspiel geschafft. Dieses Mal ist sie allerdings keine virtuelle Fitnesstrainerin, sondern eine Tanzlehrerin, die euch beibringen will, richtig die Hüften kreisen zu lassen und die Chorografie der echten Stars nachmachen zu können. Ob euch das Spiel vor peinlichen Momenten im Tanzstudio oder der Disco schützt? Schafft ihr es zum neuen Tanzgott oder der Dancingqueen oder werdet ihr von den Anderen mit eurem Können doch nur belächelt? Ihr erfahrt nun in unserem ausführlichen Test, ob sich der Titel wirklich lohnt.

Bitte Lächeln!
Seid ihr in eurem coolsten Tanzoutfit gekleidet, habt in der Bude für ausreichend Platz gesorgt? Dann kann es los gehen mit dem wilden Rumgehüpfe, das sich später Tanzen nennen soll. Zu Beginn des Spiels begrüßt euch Mel B höchstpersönlich mit einer eher dürftigen Synchronisation und keiner Möglichkeit, das Spiel auf die Originalsprache umzustellen. Leider müsst ihr es wohl so hinnehmen, dass ihre Sprache asynchron zu den Mundbewegungen ist. Bevor es losgehen kann, sucht ihr euch noch schnell einen Namen aus und macht ein nettes Foto. Eigentlich startet wohl jeder zu Beginn eines neuen Spiels das Tutorial, um die Grundlagen des Spiels kennenzulernen, doch dieses sucht ihr hier vergeblich und so bleibt euch nichts anderes übrig, als direkt in den ersten fordernden Tanz zu starten.

Eine (fast) nutzlose Tanzzeile
Der Bildschirm während des Tanzens ist nicht zu überladen, weswegen ihr euch hier gut zurechtfinden werdet. Ihr seht euch in der linken unteren Ecke, während in der Bildmitte beziehungsweise in der rechten unteren Ecke die menschlichen KI-Tänzer oder eure Mitspieler zu sehen sind. Ihr könnt diese Funktion aber auch in den Optionen ausstellen und schafft so noch mehr Übersicht. Am oberen Bildschirmrand seht ihr eine Tanzzeile, die euch ein kurzes Vorschaubild liefert, in welchen Move ihr als Nächstes übergeht und wie lange noch in der alten Bewegung getanzt werden muss.

Leider hilft euch diese nicht wirklich viel, denn nur, wenn ihr die Tänze bereits kennt, könnt ihr schlussfolgern, was der nächste Schritt sein wird. Deshalb könnt ihr diese Leiste eigentlich auch direkt zu Beginn ausschalten, um euch nicht zu sehr verwirren zu lassen. Wir hätten uns schon gewünscht, dass uns genauer gezeigt wird, was wir eigentlich tun müssen, denn so verpatzt ihr zu meist die ersten Schritte im neuen Bewegungsablauf. Auf der linken Seite seht ihr übrigens während des Tanzens, wie gut ihr seid. Wer sich nun denkt, dass auch Rumstehen Punkte bringt, der hat sich getäuscht, denn das Spiel erkennt ganz genau, ob ihr euch überhaupt bewegt. Die Kinect-Erkennung ist dabei sehr genau und lässt nur wenig Spielraum für Kritik, was dazu führt, dass wir kaum Grund zum Aufregen hatten, weil mal wieder eine Bewegung nicht erkannt wurde. Innerhalb eines Tracks werden an manchen Stellen auch Bilder geknipst, die später eine der Bewertungsgrundlagen sind. Doch dazu später mehr.

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