News:
xbox 360 - xboxdynasty
Xbox Fanaward

Lost Planet 2 - Testartikel

Autor
Tobias Schulte - Z0RN
Erstellt am
12.05.10
Streetdate
07.05.2010
Spielgenre
Actionspiel
Entwickler/Publisher
Capcom
Kommentare
6
ZEIGE ALLE NEWS ZU DIESEM SPIEL ZEIGE ALLE PREVIEWS ZU DIESEM SPIEL ZEIGE ALLE REVIEWS ZU DIESEM SPIEL ZEIGE ALLE MOVIES ZU DIESEM SPIEL ZEIGE ALLE SCREENSHOTS ZU DIESEM SPIEL ZEIGE ALLE WALLPAPER ZU DIESEM SPIEL ZEIGE ALLE CHEATS ZU DIESEM SPIEL ZEIGE ALLE ACHIEVEMENT ZU DIESEM SPIEL
 Gamertags - 38 Gamers haben das Spiel
Bewerte dieses Spiel
Drucken

Lost Planet 2 Review

Lost Planet war wohl einer der beeindruckendsten Third-Person-Shooter der letzten Jahre und holte im Xboxdynasty Test eine Wertung von 8,3. Dies lag nicht nur an der bombastischen Grafik, sondern auch an der bis dato einzigartigen Szenerie. Auf dem Eisplaneten E.D.N. III musstet ihr euch als Überlebender der Menschheit gegen fiese Monster und abtrünnige Schneepiraten durchsetzen, um an die begehrten Rohstoffe des Himmelskörpers zu gelangen. Kein Wunder also, dass Publisher Capcom sich nicht hat lumpen lassen und einen Nachfolger in Auftrag gab, der das Vorzeigespiel um Längen toppen sollte. Nun ist es endlich soweit und Lost Planet 2 erblickt, begleitet von einer gigantischen Werbekampagne, das Licht der Welt. Wir haben uns für euch in den Kampf um das Schicksal der Menschheit gewagt, um herauszufinden, ob der Titel das Zeug zum Spiel des Jahres hat, oder nur ein lauer Aufguss altbewährter Technik auf euch wartet.
Jetzt taut´s
Der zweite Streich des Blockbusters von 2007 spielt zehn Jahre nach den Ereignissen um Wayne Holden und seinem Kampf gegen den skrupellosen Großkonzern NEVEC. E.D.N. III. Der Planet ist im Vergleich zum Vorgänger kaum wieder zu erkennen. Durch den immer wehrenden Kampf zwischen den Menschen und dem Insektenvolk Akrid hat sich die einstige Eiswüste in ein komplexes Ökosystem verwandelt. Das Eis ist geschmolzen, staubige Wüsten wechseln sich nun mit tropischen Dschungelwäldern ab. Die einstigen Schneepiraten sehen sich ihrem Lebensraum beraubt und kämpfen mittlerweile nicht nur gegen NEVEC und übergroße Kreaturen, sondern auch gegen den neuen Gegebenheiten angepassten Völker, wie etwa die Dschungelkämpfer.

Ein Ziel teilen alle diese Fraktionen: Sie wollen die Vorherschaft über die Thermalenergie, die Quelle allen Lebens auf dem Planeten. Mit ihr lässt sich sämtliche humane Technologie betreiben, um zu überleben und den Planeten weiter in eine zweite Heimat zu verwandeln. Der Nachteil: Sie lässt sich nur aus den leblosen Leichen der Akriden gewinnen und verändert, in hoher Konzentration freigesetzt, maßgeblich die Umwelt von E.D.N. III. In eurer ersten Mission seid ihr als Schneepirat mit einer Gruppe euresgleichen unterwegs zu einem militärischen Treffpunkt. Mit Hilfe von wendigen Mechs, den VS, bewegt ihr euch durch die letzten verbliebenen weißen Landschaften des Planeten, als euch plötzlich der Sprit ausgeht. Glücklicherweise erspäht ihr in der Nähe einige Akrid-Nester, die ihr dazu nutzen möchtet, eure Vorräte an Thermalenergie wieder aufzufrischen. Langsam pirscht ihr euch mit euren Gefährten an die Brutstätten heran. Der aufkommende Schneesturm peitscht euch ins Gesicht. Eure Finger ertasten den Abzug. Langsam, kaum zu erkennen, schreitet ihr vorwärts. Dort! Einer der Insektoiden hat euch entdeckt und stößt einen markerschütternden Schrei empor. Aus den Nestern sprudeln weitere Monster und gehen zum Angriff über. Ein kurzes Klicken signalisiert euch, dass euer Maschinengewehr entsichert wurde, dann betätigt ihr den Abzug. Das Massaker verläuft kurz und schmerzlos.

Gerade als ihr darauf eure Mechs mit neuer Energie versorgen wollt, beginnt die Erde zu beben. Eine riesige, heuschreckenartige Kreatur gräbt sich aus dem tiefen Schnee an die Oberfläche. Eure Mannen weichen vor Angst einige Meter zurück. Im Angesicht des sicheren Todes sucht ihr nach Schwachstellen des Riesen. Ihr macht einen golden pulsierenden Beutel am Rücken des Tieres ausfindig und deutet den anderen Piraten, sich für das Schlimmste zu wappnen. Die Bestie stürmt auf euch zu, ihr tut es ihr gleich. Dann hebt ihr eure Waffe erneut zum Angriff und drückt ab.
Von Missionen, Kapiteln und Episoden
Was sich anhört, wie der neueste Science Fiction Kassenschlager aus der Feder von Regisseur James Cameron, ist in Wahrheit ganz normaler Alltag auf dem verlorenen Planeten. Das Spielgeschehen wurde hierbei in sechs Episoden unterteilt, wobei ihr in jeder der Folgen eine andere Partei im vermeidlichen Paradies übernehmen werdet. So lernt ihr die Geschichte nicht nur aus Piratensicht, sondern auch aus dem Blickwinkel der NEVEC-Soldaten und anderen Fraktionen kennen, von denen wir euch aber noch nicht zu viel verraten wollen. Dies sorgt nicht nur für viel Abwechslung im Spielverlauf, sondern ermöglicht es den Entwicklern auch, euch mit Storyhäppchen zu füttern, die sich erst am Ende zu einem großen Ganzen zusammenfügen.

Jeder Teil des Spiels splittet sich in Kapitel und Missionen auf. Ein Kapitel enthält hierbei eine Hauptaufgabe, wie Beispielsweise die Infiltration einer Stadt, um eine geheimnisvolle Waffe auszukundschaften, während die Missionen kleinschrittiger ablaufen. Um im Beispiel der Schleichmission zu bleiben, wäre dies das unentdeckte Eindringen in die Siedlung, worauf die Suche nach der Kanone und schließlich der Kampf um diese folgen würde. Die Dauer der Abschnitte richtet sich hierbei nach der Komplexität der Zielvorgaben. Müsst ihr euch den Weg in einer bewachten Festung erst freischießen, könnt ihr von einer längeren Partie ausgehen, als wenn es nur darum geht einen bestimmten Weg zurück zu legen. Manche Herausforderungen sind dadurch leider extrem kurz geraten. Ein kurzes "Wie, schon fertig?" wird euch sicherlich nicht nur einmal über die Lippen gehen.

Nach jedem Part wird Bilanz gezogen, in dem euer Einsatz anhand von verschiedenen Kriterien bewertet wird. Knipst ihr den gleichen Gegnertyp mehrmals hintereinander aus, bekommt ihr einen gehörigen Punkteschub. Solltet ihr die anstürmenden Feinde noch dazu mit gezielten Kopfschüssen ausschalten, dürft ihr euch über weiteren Zuwachs auf eurem Bewertungskonto freuen. Eine Gesamteinschätzung wird euch, typisch Capcom, mit dem amerikanischen Notensystem präsentiert. Bei guten Leistungen dürft ihr euch über ein A freuen, im Mittelfeld sieht es mit C- und D-Bewertungen eher ernüchternd aus. Könnt ihr im Ranking einige Stufen nach oben klettern, schaltet ihr dadurch automatisch neue Charakterelemente frei, von denen wir euch später noch berichten werden.

Entscheidet ihr euch dafür, die Kampagne zu starten, so dürft ihr noch wählen, ob ihr diese allein oder zu mehreren bestreiten möchtet. Hierbei habt ihr die Auswahl zwischen einem reinen Offline Modus mit bis zu drei KI-Gefährten, einem System-Link mit mehreren Spielern über euer eigenes Netzwerk, so wie einer Xbox LIVE Co-op Partie, die euch Unterstützung von Lost Planet Fans rund um den Globus zusichert. Für Anfänger ist es ratsam, zunächst offline zu starten, um sich mit dem Spielprinzip vertraut zu machen und die Story chronologisch zu verfolgen. Schon stürzt ihr euch mit eurer Einheit als Schneepiraten in die Dschungelwelt des Himmelskörpers, um eine Mine der feindlichen Einheiten hochgehen zu lassen. Vorsichtig schleicht ihr durch die feuchten Dickichte, in denen das Zwitschern der Vögel jäh von einem Kreischen unterbrochen wird. Ihr dreht euch nach rechts und erblickt eine bunte Riesenblume, die prompt beginnt, gefährliche Insekten auszuspucken. Wie bei einer Achterbahnfahrt versucht das Spiel die Taktzahl stets hoch zu halten und durch kurze Pausen, in denen ihr euch mit einem mulmigen Gefühl durch das saftige Grün bewegt, für Hochspannung zu sorgen. Die Akriden verschmelzen so perfekt mit der Natur, dass ihr jederzeit und von allen Seiten mit Angriffen rechnen müsst. Dies zeigen auch die gescripteten Events, in denen es auf eindrucksvolle Weise zur Sache geht. Auf einer Lichtung angekommen, soll ein Hubschrauber Verstärkungen für euren Minenangriff absetzen. Die Soldaten haben sich gerade aus dem Fluggerät herauskatapultiert, als ein riesiges Monster aus dem Dickicht springt und den Flieger in einem Feuerball vom Himmel fallen lässt.

Diese Ereignisse und die abwechslungsreich gestalteten Missionen sorgen dafür, dass es euch auf E.D.N. III nie langweilig wird. Ziele zu zerstören ist eine Sache, sie für einen gewissen Zeitraum zu verteidigen eine andere. Richtig kniffelig wird es, wenn ihr einen gegnerischen Zug erst in voller Fahrt gegen einen gigantischen Akriden verteidigen und wenig später ein zweites Stahlross übernehmen müsst. Am Ende eines jeden Kapitels wartet dann der Kampf gegen einen sogenannten Kategorie G Akriden, ein Insekt, welches in seiner kleinsten Form die Höhe eines Mehrfamilienhauses erreicht.

Facebook

Bookmark

wong favoriten icio live webnews Google Yahoo

Vorschauberichte

Xbox 360 - Resident Evil 6 Xbox 360 - BioShock Infinite Xbox 360 - Medal of Honor: Warfighter Xbox 360 - Assassin’s Creed III Xbox 360 - Halo 4
engine powered by cultiport