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Xbox Fanaward

Lucha Fury - Xbox Live Arcade - Testartikel

Autor
Tobias Greiser - HEADCRASH
Erstellt am
16.07.11
Streetdate
22.06.2011
Spielgenre
Kampfspiel
Entwickler/Publisher
Punchers Impact / Coktel
Kommentare
10
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Vier Kämpfer für einen Goldaward?

Wenn es auf dem Xbox LIVE Marktplatz etwas gibt, wie Sand am Meer, dann sind es 2D-Prügelspiele. Da ein großes Angebot für uns Spieler natürlich auch ein großes Konkurrentenfeld für die Entwickler bedeutet, müsste man eigentlich meinen, dass sich beim Erstellen solcher Spiele besonders viel Mühe gegeben wird. Schließlich möchte man ja mit dem eigenen Produkt aus der Masse herausstechen und möglichst hohe Verkaufszahlen erzielen. Bei Lucha Fury, das euch 800 Microsoft Points kostet und satte 1,3 GB schwer wiegt, ist dieser Plan voll aufgegangen. Also der Plan mit dem Herausstechen. Denn der Prügeltitel ist noch einmal deutlich schlechter, als alle anderen Spiele des gleichen Genres auf dem Arcade Marktplatz. Und das ist schon eine ziemliche Leistung, schließlich gibt es genug schlechte Games zum Herunterladen. Also lehnt euch bitte zurück und wartet auf den Gong, denn in unserem Testbericht geben wir Lucha Fury für seine totale Spielspaßabstinenz jetzt aufs Maul.

Vier Kämpfer in schicken Kostümen

In Lucha Fury schlüpft ihr das virtuelle Kostüm von einem der vier zur Auswahl stehenden Lucha Libre Kämpfer. Neben Mr. Cool höchstpersönlich stehen hier noch ein Waschbrettbauch mit Kopf, Rainer Calmund im schicken Fighterkostüm und eine leicht bekleidete Dame zur Verfügung. Für welchen der vier Kämpfer ihr euch letztlich entscheidet, ist ziemlich gleichgültig. Die Steuerung ist so unglaublich verhunzt, dass sich alle Recken gleich unterirdisch bewegen lassen – ganz egal, wie dick oder dünn sie sind. Zu den Bedienungsmacken kommen wir aber gleich noch. Die vier auswählbaren Lucha Libre weisen schon darauf hin, dass die übrigen Recken natürlich von menschlichen Mitspielern übernommen werden können. Allerdings nur lokal, ein Onlinemodus fehlt dem Spiel komplett.

Schleichendes Gameplay

Mehrere Spieler vor einer Konsole sind auch bitter nötig, damit man sich zusammen über die zahllosen Fehler des Spiels auslassen kann. Oder jemanden hat, der einen davon abhält, den Fernseher aus dem Fenster zu schmeißen. Versprochen, dieses Gefühl wird euch bei Lucha Fury öfters überkommen. Schließlich ist schon die Fortbewegung mit eurem Haudegen eine einzige Qual. Die doch eigentlich so durchtrainierten Recken schleichen in einem Tempo über die Mattscheibe, über das sich sogar ein Lahmer mit eingeschlafenen Füßen kaputtlachen würde. Die Entwickler haben zwar eine Sprinttaste eingebaut, durch Drücken derselbigen wird aus der grottigen Steuerung aber eine einzige Zumutung.

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