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Mit MX vs ATV Reflex schickt THQ einen weiteren Teil der Offroad-Jagd in die Xbox 360 Rennspielschlacht. Dabei soll der Titel mit verbesserter Grafik, einer neuen Engine und zahlreichen Spielmodi von sich überzeugen und eure Reflexe richtig testen. Im Spiel kommt zudem noch eine neue Steuerungseinheit zum Einsatz, die es euch ermöglicht Bike und Fahrer unabhängig voneinander zu lenken. Wer schon häufiger mit MotorStorm geliebäugelt hat oder aber schon immer mal mit einem Motorbike durch die Prärie brettern wollte, der soll mit MX vs ATV Reflex voll und ganz auf seine Kosten kommen. Ob die Entwickler ganze Arbeit geleistet haben, erfahrt ihr heute im Test auf Xboxdynasty. |
Matschige Karriereleiter Herzstück von Mit MX vs ATV Reflex ist die Einzelspielerkarriere. Ziel hierbei ist der Titel des Ironman zu gewinnen. Das diese Auszeichnung nicht einfach so erspielt werden kann, dürfte jedem der die Karriere startet sofort klar sein. Es gilt wie so oft das Prinzip vom Nobody zum Superfahrer und so müsst ihr in MX vs ATV Reflex ebenfalls die lange Karriereleiter hinaufsteigen. Achtzehn halsbrecherische Meisterschaften wollen von euch bezwungen werden. Dazu müsst ihr im Omnicross-Modus als erster die Ziellinie überqueren, auf Hochgeschwindigkeitsstrecken eure Gegner ordentlich Staub schlucken lassen und im Supercross bestehen. Insgesamt besteigt ihr sieben unterschiedliche Fahrzeugklassen und vom MX-Bike, ATV, Super-Buggie bis zum Truck ist alles dabei was sich durch den Matsch wühlen kann. Mit den Credits, die ihr im Laufe eurer Karriere verdient, könnt ihr neue Fahrzeuge oder Tuningteile für eure Rennkarren kaufen. Die Maschinen unterscheiden sich in Beschleunigung, Höchstgeschwindigkeit, Federung und Reifengrip. Für den richtigen Look sorgen neue Helme, Schutzkleidung und zahlreiche Outfits von originalen Herstellern wie zum Beispiel O’Neal oder Renegade. Zum Start eurer noch recht jungen Karriere bekommt ihr ein MX Lite Bike geschenkt und stürzt euch in das Renngeschehen. |
Vom Nobody zum Superstar Kaum habt ihr euren Fahrer in ein passendes Outfit gesteckt, den Rückennamen samt Nummer angepasst und euer Bike aus der Garage geschoben, kann es endlich los gehen. In einem Tutorial will euch der Titel die Spielsteuerung und die Renneigenschaften verdeutlichen. Neulinge sollten dieses Trainingsprogramm auf jeden Fall starten und sich somit mit dem Spiel vertraut machen. Ihr erlernt in leichten Schritten Fähigkeiten wie Fahrerreflex, Unfallvermeidung, Sprungtechniken und Freistil-Tricks. Was im Spiel immer wieder als Fahrerreflex angepriesen wird, ist nichts anderes als die Gewichtsverlagerung eures Bikers mit dem rechten Analog-Stick. Falls ihr also zum Beispiel bemerkt, dass ihr eine Kurve nicht gut erwischt habt und die Lenkung mit dem Motorrad nicht ausreicht, dann lehnt ihr euch mit eurem Körper am besten noch heftiger in die Kurve. Die Körperhaltung spielt bei Buckelpisten und Sprüngen ebenfalls eine wichtige Rolle. Vor dem Absprung müsst ihr die Nase kräftig hochziehen und kurz vor der Landung versuchen beide Reifen parallel zum Boden auszugleichen. Landet ihr unsanft, droht ein Abflug von eurer Maschine. Jetzt müsst ihr ganz schnell einen eingeblendeten Richtungspfeil mit eurer Eingabe über den rechten Analog-Stick bestätigen, damit ihr weiterhin fest im Sattel sitzen bleibt. Freistil-Tricks wie einen Shaolin, Supercan oder einen Deadbody aktiviert ihr über den linken Bumper und einer Richtungseingabe über den rechten Stick. Ihr brettert also auf eine Rampe zu, haltet LB gedrückt und bewegt den Analog-Stick zum Beispiel nach oben, unten, oben – versucht sauber zu landen und müsst nun hoffen, dass ihr die Punktrichter mit euren wagemutigen Sprüngen überzeugt habt.
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