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Marathon: Durandal - Xbox Live Arcade - Testartikel

Autor
Tobias Schulte - Z0RN
Erstellt am
16.08.07
Streetdate
01.08.2007
Spielgenre
Ego-Shooter
Entwickler/Publisher
Freeverse / Microsoft
Kommentare
2
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Marathon: Durandal Review

Mit Marathon: Durandal beschert uns Microsoft eine Reise in die Vergangenheit, in die Anfänge der Firma Bungie. Genau, dass sind die Leute, die uns Xbox-verwöhnten Gamern die Halo-Trilogie brachten und nochmal ja, die Firma hat schon lange vor ihrem erfolgreichsten Brand Halo Spiele-Software entwickelt.
Marathon: Durandal stellt dabei das Remake des zweiten Teils einer Trilogie dar, welche 1995 mit Marathon ihren Anfang (übrigens ausschließlich auf Apple Macintosh-Rechnern) gefunden hat und nun seit kurzem für 800 MS-Points auf dem Xbox Live Marktplatz erhältlich ist.
Zusammen mit den S´pht gegen die Pfhor
Kurz vorweg: im Vorgänger von Marathon: Durandal wart ihr an Bord des Raumschiffes Marathon, welches wiederum von der bösen Alien-Rasse Pfhor gekapert wurde um an die künstliche Intelligenz Durandal zu kommen. Dies wusstet ihr als waffenstrotzende, nahezu unverwundbare Ein-Mann-Armee aber natürlich zu verhindern. Das lassen die schleimigen Fieslinge nicht auf sich sitzen und so kommt es rund 17 Jahre später auf deren Planeten zum erneuten Aufeinandertreffen eures Protagonisten und den widerlichen Schleimbolzen.
 
Marathon: Durandal lässt sich, auch im Hinblick auf die Originalveröffentlichung 1995, am ehesten mit Duke Nukem 3D oder IDs allseits bekannten Doom-Erstlingen vergleichen. Zumindest was die technische Umsetzung betrifft. Das Gameplay unterscheidet sich in einigen Aspekten, doch dazu später mehr.
Das Gameplay
Gesteuert wird das Spiel wie die meisten Ego-Shooter auf der Xbox 360. Mit dem linken Stick bewegt ihr euch, der rechte sorgt für das Justieren der Blickrichtung (für damalige Verhältnisse ein Novum!). Die restlichen Buttons dienen für die üblichen Aktionen wie den primären und sekundären Feuermodus, Waffenwechsel oder um eine kontextsensitive Aktion auszulösen (zum Beispiel Tür öffnen oder Schalter drücken). Springen könnt ihr allerdings nicht.
 
Das HUD wirkt sehr aufgeräumt und übersichtlich. Unten links sehr ihr den Radar, der euch anrückende Gegner zeigt, direkt daneben Gesundheit und Atemluft (betrifft das Schwimmen). Rechts unten am Screen wird die aktuell gewählte Waffe dargestellt sowie der vorhandene Munitionsvorrat.
 
Das Gameplay selbst unterscheidet sich in einigen Aspekten deutlich von den hirnlosen Baller- und Splatterorgien des ID-Shooters.
Das Spiel hat mehr als nur eine seichte Rahmenhandlung, wie es bei Doom der Fall ist um dem Gore-Fest zumindest ein wenig Sinn zu geben, sondern es bietet darüber hinaus sogar ein wenig Tiefgang.

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