
Erstellt am 19.11.07 |
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Streetdate 23.11.2007 |
Spielgenre
Rollenspiel |
Entwickler/Publisher
BioWare / Microsoft Game Studios
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Kommentare
20
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Das von Fans mit Spannung erwartete Rollenspiel Mass Effect wird in Europa am 23. November 2007 erscheinen. Der Titel erhielt bereits im Vorfeld 50 Auszeichnungen, darunter die Kritikerpreise „Bestes Konsolenspiel 2007“ und „Bestes Rollenspiel 2007“ der Electronic Entertainment Expo. Die Entwickler der Spiele Star Wars: Knights of the Old Republic und Jade Empire haben mit Mass Effect eine epische Weltraum-Saga erschaffen, die sich über die gesamte Galaxie erstreckt. Vor dem Hintergrund einer nicht-linearen Handlung verbindet der Blockbuster für Xbox 360 Rollenspielelemente mit Strategie und Action zu einem herausfordernden Spielerlebnis. Der Spielehersteller BioWare ist mittlerweile zu einem Garant für hochkarätige Rollenspiele herangereift. In ihrer Machenschaft stehen Toptitel, wie Star Wars: Knights of the Old Republik oder Jade Empire. Seid vielen Jahren arbeiten die Kanadier bereits an dem Dreiteiler Mass Effect für die Xbox 360. Mit einer gehörigen Brise Eigenlob meinte Casey Hudson im Vorfeld, dass mit Mass Effect das Science Fiction Spektakel schlecht hin auf euch zu kommt. BioWare Chef Greg Zeschuk verkündete bereits vor einigen Monaten, dass die besten Spiele Spieler in eine fesselnde, realistische Welt entführt, die von der ersten bis zur letzten Minute Spaß macht und genau das soll bei Mass Effect der Fall sein. Was euch in diesem Action-Rollenspiel wirklich erwartet, ob das Spiel wirklich ein unvergessenes Erlebnis darstellt und ob Greg recht behält erfahrt ihr heute in unserem Testbericht. |
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Das intergalaktische Spielgeschehen In Mass Effect wandert ihr mit eurem frei erstellbaren Charakter in Echtzeit durch riesige Landschaften und erkundet die unterschiedlichsten Planeten. Die Eigenschaften des Protagonisten verschaffen euch viele Freiheiten. Zur Auswahl stehen etliche Klassen deren Gewichtung der Stärken und Schwächen nach eigenem Geschmack festlegbar sind. Des Weiteren bekommt ihr in Mass Effect die Möglichkeit, sämtliche Gesichtszüge nach eigenen Wünschen zu verändern. Jedes Gespräch das ihr bei eurer Erkundung führt wird von euch individuell beeinflusst. Sprecht ihr zum Beispiel mit einem Ordnungshüter, der gerade jemand anderen zu recht weist, könnt ihr mit diesem Charakter eher schroff oder aber verständnisvoll kommunizieren. Egal wie ihr euch entscheidet, es wird auf jeden Fall Konsequenzen haben. Aber nicht nur die unzähligen und meist endlos langen Unterhaltungen im Spiel wurden sehr abwechslungsreich gestaltet, sondern auch die Mechanik der Kämpfe unterscheidet sich deutlich zu anderen Rollenspielen. |
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Eine absolute schlimme und extrem frustrierende Irrfahrt, die sich zwar nach einigen Spielstunden legt, dennoch sogar noch steigerbar ist. Habt ihr ein paar Aufgaben gelöst, werden bestimmte Missionsziele in eurem Tagebuch abgespeichert. Warum dies Tagebuch und nicht Notizbuch heißt, weiß auch kein Mensch, auf jeden Fall sind die Einträge nicht immer schlüssig. So steht da zum Beispiel „Sie haben die Quarianierin gerettet und sie hat ihnen Beweise gegeben…Botschafter Udina wird die Beweise dem Rat vorlegen.“ Geht ihr jetzt zur Botschaft oder zum Rat? Wo treibt sich dieser Udina eigentlich herum? In der Bar oder im Präsidium? Wer ist dieser Udina überhaupt, wie sieht er aus und das wichtigste, wie zum Teufel komme ich zum Ziel? Für einige Spieler ist dies sicher herausfordernd, für andere sehr frustrierend, aber es geht noch weiter. Auf eurem Weg könnt ihr nicht nur verschiedene Transits oder Treppen nutzen, sondern auch Fahrstühle! Eine tolle Erfindung, würde nicht jede Fahrstuhlfahrt im Spiel circa 30 bis 50 Sekunden andauern. Ihr steigt in einen Fahrstuhl ein, könnt von nun an nur noch die Kamera um euren Helden und beide Teammitglieder schwenken und fahrt und fahrt. Plötzlich kommt eine Durchsage, mit meist unwichtigen Inhalten oder einer eurer Squadmitglieder quasselt etwas daher und weiter geht die Fahrt. Dann, welch Wunder, habt ihr es bis in den zweiten Stock geschafft. Nach ein paar Erlebnissen mit dem Fahrstuhl werdet ihr diese versuchen stets zu vermeiden. Wieso eine Fahrt in einem Aufzug in der Galaxis solange andauern muss kann ich mir nur damit erklären, dass man hier versucht das Spiel künstlich in die Länge zu treiben. Anders ist mir Slowmotion-Hightech-Fahrstuhl wirklich nicht zu erklären. Darüber hinaus haben wir eine Art GPS-Signal alá Assassins Creed oder anderer Spiele, dass euch das nächstgelegene Ziel deutlich anzeigt und zu diesem leitet, schmerzlich vermisst. Citadel erweist sich als hartes Pflaster und könnte dem einen oder anderen Spieler unter euch sicher die Spielfreude nehmen. Doch lasst euch nicht wie wir von diesem Bereich täuschen, denn sonst verpasst ihr wunderschöne Eisplaneten, spektakuläre Kämpfe und eine sagenhafte Geschichte um den Fortbestand der Menschheit die Seinesgleichen sucht und selbst Assassins Creed alt aussehen lässt. Das Spiel schwankt von Planet und Aufgabe zwischen unglaublich phänomenal bis hin zu unerklärlich schlecht. Einige Bereiche lassen euch staunen, andere nur mit dem Kopf schütteln. Je weiter ihr aber voran schreitet, desto mehr häufen sich die genialen Momente und die schwachen Abschnitte werden immer geringer. Rollenspielfans werden die aufgeführten Mankos und die teilweise vorkommende Orientierungslosigkeit nicht sonderlich stören. |
Fazit Geniale nicht-lineare Story, Third Person Action, Squadführung mit etlichen Upgrades, unglaublich viele Welten und die Detailverliebtheit bei den Charakteren lassen euch ein lückenloses Science-Fiction-Vergnügen in einem bisher nie da gewesenen Spektrum erleben. Hinzu gesellt sich eine lupenreine Optik, abwechslungsreiche Gebiete und ein taktisch, strategisches Rollenspielerlebnis. Leider gibt es auch eine Kehrseite und das Spiel schwächelt in technischer Hinsicht teilweise enorm. Grafische Fehler, Frame-Einbrüche, Pop-Ups und Texturen die immer wieder nachgeladen werden müssen trüben den Gesamteindruck. Wirklich frustrierend ist das irreführende Spielgeschehen. Wäre man nicht zu sehr allein auf sich gestellt und würde vielmehr bei der Hand genommen, dann stünde einem galaktischen Spielerlebnis nichts mehr im Wege. „Bisher gibt es auf dem Planeten Erde kein Rollenspiel das besser aussieht“ |
Pro
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Kontra
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Einzelspieler 9.1 |
Mehrspieler offline
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Xbox LIVE Mehrspieler
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Steuerung und Gameplay
8.4 |
Grafik und Präsentation
8.7 |
Sound, Musik und Special FX
8.0 |
Sprachausgabe
deutsch |
Bildschirmtexte deutsch |
Zensur
Unzensiert
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Spielzeit ca. in Stunden
+50 |
Geeignet für
Anfänger bis Profis
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Altersfreigabe
Ab 16 Jahren |
Xboxdynasty Gesamtbewertung
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