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Mega Man 10 - Xbox Live Arcade - Testartikel

Autor
Tobias Greiser - HEADCRASH
Erstellt am
07.04.10
Streetdate
31.03.2010
Spielgenre
2D
Entwickler/Publisher
Capcom
Kommentare
6
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Mega Man 10 Review

Nachdem der Game Room kürzlich mit einer großen Welle alter Retro-Spiele angerückt ist und niemanden so richtig überzeugen konnte, könnt ihr euch jetzt wieder aktuelle neue Spiele vom Arcade-Marktplatz holen. Denn seit wenigen Tagen ist Mega-Man 10 käuflich zu erwerben, ganz frisch aus dem Jahr 2010. Wenn ihr das Spiel allerdings zum ersten Mal startet, müsst ihr feststellen: Aktuell sieht die Grafik auch nicht gerade aus. Der Titel will mit seiner verpixelten Optik nämlich an die guten alten Zeiten erinnern, in denen Jump'n'Runs noch zum größten Genre auf Konsolen gehörten. Wir haben 800 Microsoft-Punkte und 194 MB Speicherplatz investiert, um euch zu verraten, ob sich der Titel zu den alten Klassikern gesellen darf, oder ihr den interaktiven Pixelhaufen lieber weiträumig umfahrt.
Böse Blechbüchsen
Die Hintergrundgeschichte des Spiels ist ebenso dämlich wie belanglos. Im Jahre 20XX wird die Welt von Robotern gesteuert und die Menschen verlernen mit der Zeit immer schneller, wie es ist selbständig zu arbeiten. Kurz gesagt, die Menschheit ist von Blechbüchsen mit künstlicher Intelligenz abhängig. Es kommt also wie es kommen muss und die Roboter drehen durch. Eine bösartige Krankheit – Roboenza genannt – manipuliert die Roboter, woraufhin sie die gesamte Welt zu zerstören drohen. Ein findiger Professor ist mittlerweile dabei, eine Maschine zu bauen, die gegen die Krankheit helfen soll. Doch kurz bevor er sein Projekt beenden kann, wird ihm die Blechkiste von den bösen Robotern geklaut. Kurzerhand erklärt sich Mega-Man bereit, die entwendete Maschine wiederzuholen und herauszufinden, wer hinter dieser gemeinen Seuche steckt. Und schon seid ihr mittendrin im Spiel.
Vielfältige Feinde
Um dem ominösen Bösewicht schlagkräftig zu vermitteln, was ihr von der Roboenza haltet, müsst ihr zuerst einmal acht andere Robotergegner ausschalten. Jede dieser fiesen Metall-Maschinen residiert in einer anderen Umgebung, somit ist zumindest grafisch schon einmal für Abwechslung gesorgt. Ihr durchstreift ganz klassisch ein altes Schloss, eine Fabrik und einen Schneelevel auf eurer Suche. Aber das Spiel hat auch einige ausgefallene Abschnitte zu bieten. So verschlägt es euch auch in ein Football-Stadion oder in einen Computer, wo ihr von bösartigen Mauszeigern angegriffen werdet. Ihr merkt schon, dass Spiel nimmt sich nicht immer ganz ernst. Das vermittelt eine lockere Atmosphäre und tut dem Spielspaß keinen Abbruch. Einfach toll. Auch die anderen Gegner sind überaus gut gelungen. Jeder Abschnitt wartet mit einzigartigen Gegnern auf, wobei jeder Feind eine andere Taktik voraussetzt. Das absolute Highlight diesbezüglich sind natürlich die Boss-Kämpfe, die euch an den Levelenden erwarten und besonders durchdacht werden wollen. Ansonsten beißt ihr nämlich schnell ins virtuelle Gras.

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