Im Jahr 2005 veröffentlichte Pandemic den ersten Teil von Mercenaries mit dem Titel Playground of Destruction. Nun drei Jahre später ist es an der Zeit, erneut als Söldner in die Schlacht zu ziehen. Genau wie beim ersten Teil, seid ihr im zweiten Ableger der Serie: World in Flames wieder unterwegs, um eure eigene finanzielle Lage aufzubessern. Pandemic Studios sagt von sich selbst, sie machen „Spiele, die BUMM machen“. Mit der Veröffentlichung von Mercenaries 2 will man das ultimative Pandemic Erlebnis bieten, das heißt mehr Action, mehr Freiheit, mehr Explosionen. In der riesigen, offenen und vom Krieg zerrissenen Welt macht ihr Euch daran, aus allem euren persönlichen Profit zu ziehen und das alles immer mit einem humorvollen Augenzwinkern. Ob es wirklich zum Toptitel gereicht hat, erfahrt ihr in unserem ausführlichen Review.
In Cash we trust, jeder muss bezahlen! Die Rahmenhandlung des Spieles ist schnell erzählt. Im Auftrag von Ramon Solano, dem reichsten Mann Venezuelas, befreit ihr einen gewissen General Carmona von einer feindlichen Insel. Der dort festgehaltene General, ist niemand geringerer als der Befehlshaber der venezolanischen Armeen. Klingt nach einem lukrativen Job, aber als Solano und Carmona beschließen gemeinsame Sache zu machen um einen Putsch herbei zu führen, seid ihr als Zeuge nicht mehr gerade willkommen.
Um euer Geld gebracht und mit einem Schuss in den Allerwertesten könnt ihr aber noch entkommen. Als Solano sich dann auch noch zum Präsidenten des Landes ausrufen lässt, schwört ihr, das Geld bis zum letzten Cent einzutreiben und euch an ihm zu rächen. So macht ihr euch von nun an zu Fuß oder in über 130 verschiedenen, zu kapernden Fahrzeugen auf den Weg durch Venezuela, um eure eigene Variante von Gerechtigkeit wieder herzustellen. Ob ihr das alleine oder im Koop-Modus macht bleibt euch überlassen, aber dazu später mehr. |
Charakterköpfe wollen ihren Sold Bevor ihr in die Schlacht zieht, wählt ihr einen von drei Charakteren aus, die das grundlegende Spielgefühl beeinflussen. Zwar ist der Einstieg ins Spiel immer derselbe, aber unterschiedliche Fähigkeiten geben zumindest den Ansatz, das Spiel nach eigenen Vorlieben zu erleben. Für euch zur Auswahl stehen Mattias, Chris und Jennifer. Die Beschreibungen zu den Figuren sind sehr umfangreich und auf der offiziellen EA-Website könnt ihr sogar ihre Lieblingssongs nachlesen. Mattias Nilsson ist der aus der Werbung und vom Cover bekannte Charakter. Blond gefärbter Irokese und locker geschulterte Waffe sind sein Markenzeichen. Aber nicht nur in Punkto Optik unterscheiden sich die Drei, sondern auch vom Spielerischen her. Mattias ist der harte Söldner, wobei sein größter Vorteil schnellere Gesundheitsregeneration ist. Er ist gebürtiger Schwede und lebt für das Chaos. Eines seiner Hobbys scheint es zu sein, Regierungen zu stürzen. Er hasst Autoritäten und seine persönliche Sicherheit ist ihm genauso egal wie die Frage, ob er lebt oder stirbt.
In seiner Heimat Schweden wird er immer noch gesucht und so wurde aus ihm im Exil einer der begehrtesten Söldner der Welt. Da er weiß, dass der nächste Auftrag sicherlich nicht lange auf sich warten lässt, wirft er mit dem Geld um sich und zieht eine Schneise der Verwüstung und Zerstörung bei seinen Aufträgen hinter sich her. Generell eine gute Figur, um ins Spiel einzusteigen. Es füllt sich manchmal durch die Gesundheitsregeneration so an, als hättet ihr einen God-Mode eingeschaltet, denn wirklich sterben will Mattias nicht. Er spielt sich brachial und einfach. Einfach gut.
Chris Jacobs ist in San Jose geboren, der mittlerweile 37-jährige Amerikaner hat als Besonderheit mehr Munition als seine Kollegen dabei. Der herzliche und leicht ausgeflippte Söldner, begegnet Problemen meist nur mit einem trockenen Lächeln. Als Sohn eines Soldaten der US Army hatte er große Ideale und hohe Ziele. Als er aber bei seinen Einsätzen im Irak, in Afghanistan und anderen gefährlichen Gebieten der Erde zum Spielball der Politik wird, verlässt er seine Einheit verbittert, um die Söldnerlaufbahn einzuschlagen. Im Herzen ein guter Kerl weiß er nur eines, die Menschheit ist schlecht und davon lässt es sich hervorragend leben.
Jennifer Mui ist der weibliche Part in diesem zur Auswahl stehenden Trio, sie ist die teuerste Söldnerin der Welt und mit ihrer Spezialfähigkeit „schnelles Laufen“, sehen ihre Gegner umso häufiger alt aus. Die in Hongkong geborene Britin ist 35 Jahre alt und hat nur eine Frage im Sinn: Wer bezahlt am meisten? Aus ihrem Interesse an Geld macht sie keinen Hehl und so dreht es sich in ihrer Welt eigentlich nur um den zu zahlenden Sold. Umso schlimmer, dass sie in ihrem ersten Auftrag den er spielen dürft um ihren verdienten Lohn gebracht wird. Beim erneuten Spielen auch ein echter Tipp, da sie durch ihre wesentlich höhere Schnelligkeit, ein extrem anderes Spielgefühl vermittelt. |
Einsamer Wolf Obwohl man sich als Söldner laufend durch eine Gegnerarmee schlägt und sprengt, seid ihr nicht komplett auf euch allein gestellt. Fiona Taylor ist eure Kontaktperson, die Euch laufend im Spiel zur Seite steht. Als verlässliche Partnerin, kümmert sie sich um die logistische Unterstützung eurer Einheiten. So hält sie per Funk ständig Kontakt zu Euch um die neuesten Einsatzziele zu vermitteln, Informationen zu aktualisieren oder aber auch um feindliche Satelliten und Waffensysteme zu hacken. So könnt ihr gerne mal einen Luftanschlag über Fiona anfordern oder nach Hilfe und dem richtigen Weg fragen. Ein echter Freund in jeder Lage sozusagen. Nach der ersten abgeschlossenen Mission leitet Fiona euer PMC, die Privat Military Company. Sie ist fortan eure eigene Söldneragentur und Dreh- und Angelpunkt für kommende Aktionen in Venezuela.
Um noch einen Moment beim Thema einsamer Wolf zu bleiben, neben KI Kumpanen bietet das Spiel die fantastische Möglichkeit, den Koop Modus online über XboxLIVE zu spielen. Nichts Besonderes mehr oder in der heutigen Zeit schon fast Pflicht? Vielleicht, aber viele Spiele bieten diesen Zusatz bis heute noch nicht und Mercaneries 2 macht das Ganze besonders gut. Ihr könnt bei eurer Kampagne einstellen, ob ein Freund ohne weitere Aufforderung eurerseits, jederzeit ins Spiel einsteigen kann. Ob jeder, egal wo auf der Welt beitreten kann oder ob es nur möglich ist, auf euere Einladung hin dem Spiel beizutreten.
Dasselbe gilt, wenn ihr keine Lust darauf verspürt, alleine durch die Gegend zu laufen. Ein Klick auf „Spiel beitreten“ und ihr könnt zwischen schnellem Spiel, benutzerdefiniertem Spiel oder der Freundes-Lobby wählen. Und das funktioniert wirklich hervorragend. Bei unserem Test waren die Server zwar noch nicht allzu voll, ein Spiel ließ sich aber problemlos finden. Wählt ihr die Freundeslobby, wird euch anhand einer Tabelle gezeigt wer, was, wo gerade spielt. Ähnlich beim benutzerdefinierten Spiel, wählt einfach einen der 52. Aufträge, die ihr spielen wollt und schon wird euch ein passendes Spiel zum Beitreten der Kampagne gesucht.
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Explosives Actionspiel Nach einer Intro-Sequenz, die euch rasch ins Spielgeschehen einführt, geht es relativ schnell los. So rast ihr als Erstes mit einem Schnellboot, wie in Miami Vice übers Wasser, um kurz darauf nach Anweisung von Fiona und dem Radar folgend am Strand anzulegen. Das sieht jetzt nicht schlecht aus aber so richtig vom Hocker hat uns das gerade am Anfang noch nicht gerissen In 3rd Personen Manier startet ihr nun in das Spiel und verschiedene Symbole und eingeblendete Tasten klären euch im Spiel über Umgang mit Waffen und Ähnlichem auf.
Zunächst fällt euch sofort auf, dass die Gegner sich hier nicht verstecken können. Zu erledigende Gegner werden häufig mit einem gelben Warndreieck über ihren Köpfen versehen. Ebenso auffällig wie diese Vorsicht-Feind-Warnschilder ist, wie viele Kugeln ein Gegner verträgt, bis er das Zeitliche segnet. Wer also bei Mercenaries 2 mit einem simulationsartigen Shooter in Söldner Manier gerechnet hat, ist vollkommen falsch. Der Shooter spielt sich sehr arcadelastig und ist mit seinem Szenario eher auf das spaßige Spiel für zwischendurch ausgelegt.
So kommt es auch schnell dazu, dass ihr euch der ersten Luftunterstützung bedienen könnt. Dabei fällt als Erstes der Hinweis auf, der uns doch zum Schmunzeln brachte. Die erste Bombe ist „kostenlos“. Über ein Drohnenbild wählt ihr nun von oben das zu zerstörende Tor aus und gebt den Einsatzbefehl zur Bombardierung! Fiona rät uns dazu etwas Abstand zu nehmen. So laufen wir mit Mattias wieder vom Zielpunkt weg, wobei wir unsere Figur in einiger Entfernung mit dem Blick zu uns gewandt stehen lassen. Das Sturmgewehr cool geschultert, nehmen wir es lässig hin, wie hinter uns alles in Schutt und Asche aufgeht. Bäume brennen und knicken um, Trümmer fliegen und das zu sprengende Tor fällt nieder. Noch während das erste Achievement des Spieles aufleuchtet, stürzt ein großer Mauerbrocken auf uns. Se la vie. Grinsend starten wir von Neuem. |
Was passiert, wenn man stirbt? Hier zunächst rein gar nichts ... Nach dem wir die ersten zwei Gegner eliminiert haben, verwundert es uns ein wenig, dass der eine noch lacht, während seine Leiche bereits verschwunden ist. Macht Nichts, über solch häufigere KI-Fehler sieht man hier getrost hinweg, denn ein Helikopter bringt uns gerade netterweise einen Jeep vorbei, mit dem wir uns sofort auf dem Weg machen. Der Jeep steuert sich sofort äußerst einsteigerfreundlich und aus der Verfolgerperspektive lässt sich der Wagen wirklich gut und schnell lenken. Ein, zwei Barrikaden durchbrochen, den nächsten Luftschlag befehligt und schon wird uns auch ein Panzer eingeflogen. Nachdem der Jeep sich das ein oder andere Mal mit dem Durchbrechen von Barrikaden schwer tat, reißt und walzt der Panzer nun alles nieder, was ihm in den Weg kommt. Vollkommen problemlos knickt jeder Baum vor euch ein, genau so wie das erste Wellblechdorf von uns im Handumdrehen in Schutt und Asche gelegt wurde. Hier kommt die Physik Engine vernünftig zum Tragen. Alles fliegt und scheppert durch die Lüfte und es scheint nichts zu geben, was sich nicht komplett zerlegen lässt. Das sieht nicht ganz so fantastisch aus wie bei der Zerstörungsorgie von Battlefield, dafür wirkt es nicht so geskriptet und spielt sich explosiv und recht spaßig.
Nachdem ihr das erste Kapitel gespielt habt, folgt in cineastischer Aufmachung ein weiterer Trailer der die Handlung vorantreibt. Angekommen in Venezuela sind wir direkt neugierig, wir starten an einer befahrenen Straße, Autos und Motorräder kreuzen unseren Weg. Wir lassen Mattias ganz nach Wild West Manier mitten auf der Straße stehen um zu schauen, wie das herankommende Motorrad reagiert, und in der Tat, es hält an und reagiert auf uns. Nachdem wir den Fahrer mit dem Sturmgewehr ins Visier nehmen, hebt er tatsächlich die Hände und steigt ab. Wir haben uns erstes Fahrzeug gestohlen. Hier zeigt sich ein wenig von der angekündigten Freiheit und der reagierenden Umgebung der Mercenaries 2 Welt. Leider kommt anscheinend kein Spiel mehr ohne die von uns verachteten Quicktime-Events aus und so auch Mercenaries 2 nicht. Zum Glück hält sich das Spiel damit aber sehr zurück, auf blinkende A und B Button werdet ihr aber trotzdem hier und da stoßen, vorzugsweise wenn es darum geht einen Panzer zu entführen und den Panzer-Comandeur aus seinem Fahrzeug zu zerren.
Angekündigte Zwischenaufträge gibt es zu genüge, dabei werdet ihr im Vorfeld ausführlich über den zu erledigenden Job oder die Wette und die daraus resultierenden Einkünfte informiert. In der ersten Zwischenmission werden wir auf den Weg geschickt, eine Waffenlieferung am Strand abzufangen. Also rasch ein Boot gekapert und rüber da. Die Zwischenmissionen können nach Herstellerangaben die Spieldauer auf bis zu 60 Stunden erhöhen, wobei die zusätzlichen Inhalte sich nahtlos in das Spiel einfügen und nicht so aufgesetzt wie zum Beispiel bei Mass Effect wirken. Und warum nicht gleich für kleine Zwischenaufgaben wie Zielübungen in vorgeschriebener Zeit einige Bonus Gamerscore-Points einfahren, mit dem das Spiel übrigens absolut nicht geizt. Generell lässt das Spiel euch ein hohes Maß an Freiheit, was ihr als nächstes tun wollt und für wen ihr welchen Auftrag erledigt. |
Licht und Lärm oder doch Grafik und Sound Die Grafik könnte sicherlich besser sein und ist nicht wirklich das Highlight des Spiels. Teils wirkt das Setting aber doch stimmig, in den Wellen des Wassers spiegeln sich die Gebäude am Strand und Explosionen lassen Bäume in Brand aufgehen, aber auf der anderen Seite gibt es doch des Häufigeren eine zu simple Textur, Kantenflimmern oder Tearing zu sehen. Man wird eigentlich immer wieder hin- und hergeworfen, was die Meinung dazu angeht. Wenn ihr beispielsweise auf einen Feind zu lauft, der sich hinter Fässern versteckt und diese umwerft, dann krachen diese physikalisch korrekt zu Boden, der Gegner duckt sich hebt schützend die Hände. Super!
Die Figuren hingegen wirken wieder allesamt viel zu hölzern, in ihren Gesichtern aber auch in ihren Animationen der Zwischensequenzen. Da gibt es doch zeitgemäßere Möglichkeiten einen Charakter darzustellen. Der Haken ist, es sieht nicht schlecht aus, aber viele andere Spiele sind einfach schon einen Schritt weiter. Wirklich gestört hat uns das aber eigentlich nie, das Spiel hat mit seinem leicht überdrehten Look und gerade den vielen Explosionen und Zerstörungen einiges sehenswertes zu bieten. So passiert es doch häufig, dass man im Laufe des Spieles immer mehr dazu hingeneigt ist, einen Panzer zu erklimmen, um die Umgebung nicht nur von Feinden zu säubern, sondern sie sprichwörtlich platt zu machen. Fröhliches Zerstören eben.
Dazu passt auch der wummernde Sound der Sprengungen hervorragend. Überhaupt ist der gesamte Sound des Spiels gut gelungen, von den Waffengeräuschen, über die Hintergrund- bis zur Pausenmusik wirkt alles klasse. Die Surround-Anlage kann hier gerne lauter gedreht werden und auch die deutsche Synchronisation stimmt. Einziges Manko der Sprachausgabe ist, dass sich der ein oder andere Satz einfach zu häufig wiederholt und es nach kurzer Zeit doch stark auffällt, dass die Charaktere im Spiel einen eher begrenzten Wortschatz haben. Aber wer will reden, wenn es ums Schießen geht? Der Sound ist auf jeden Fall ein Pluspunkt. |
Freie Welt = Grand Theft Auto? Wollt ihr ein Auto oder Motorrad stellen, erinnert das doch all zu sehr an GTA. Kurz mit der Waffe anvisiert, den Fahrer aus dem Wagen gezogen und weiter geht es. Einen entscheidenden Unterschied gibt es jedoch, fahrt ihr anschließend „aus Versehen“ über den fliehenden Fahrer, kostet euch das Bargeld! Fiona informiert euch umgehend darüber das verletzte Zivilisten einen teuer zu stehen kommen, da man die ortsansässige Polizei schmieren muss, um nicht in die Schlagzeilen zu geraten. Dafür gibt es von uns einen Bonuspunkt. sinnloses Überfahren von Passanten, haben in diesem gute Laune Kracher eher nichts zu suchen. Es gibt schließlich genügend andere Soldaten, die schon mächtig unter eurer Gegenwart leiden müssen.
Den nächsten echten Lacher gab es, als wir in einer Mission den wichtigen „Devastator“ stehlen sollen. Nach einigen durchbrochenen Barrikaden kommen wir endlich am Zielpunkt an und sehen bei der Markierung einen echt coolen Panzer stehen. Wir wollen ihn sofort erklimmen, um die Feinde und die Umgebung in Schutt und Asche zu legen. Aber nein was ist das? Fiona weißt per Funk darauf hin, dass der Devastator hinter dem Panzer steht und dort steht doch allen Ernstes eine rosa Vespa mit Blumenkorb! Egal es wird geklaut was der Auftrag hergibt und so fährt unser muskel- und waffenbepackter Söldner erst mal quer, auf dem rosa Vehikel, durch die Stadt, während uns andere Soldaten verspotten. Der Fun-Faktor ist auf dem Höhepunkt. Hier zeigt das Spiel seine wahre Qualität, es macht einfach gute Laune mal abseits vom bierernsten Shooter-Alltag, sich durch diese farbenfrohe Kulisse zu kämpfen um dann am Ende noch als Lachnummer durchs Kriegsgebiet fahren zu müssen.
Der häufige Vergleich in letzter Zeit mit GTA hinkt also deutlich. Nur weil es eine freie Welt ist, durch die Ihr laufen und fahren könnt, erinnert das Spiel für uns nicht im geringsten an Nico Belic und Co. |
Fazit Die Gegner sind nicht die hellsten, eine schönere Grafik haben wir auch schon gesehen, aber das Spiel hat wirklich einen hohen Spaßfaktor, den man nicht unterschätzen darf. Man macht das Spiel an, spielt die erste halbe Stunde und es geht sofort richtig rund, Laufen, Schwimmen, Schießen, Panzer fahren. Nach Herzenslust wirklich mal alles in die Luft jagen, was euch unter die Augen kommt, das hat schon was. Mir hat das Spiel wirklich überraschend gut gefallen, denn es lädt einfach dazu ein, mal ein paar entspannte Stunden vom Sofa aus zu spielen, ohne einen einzigen Frustmoment zu erleben.
Das Spiel ist äußerst einsteigerfreundlich, die Steuerung einfach und zugänglich und sogar die Fahrzeuge, häufig ein Stiefkind in solchen Spielen, lassen sich hervorragend handhaben. Die Welten sind riesig, nur wird leider etwas zu häufig kurz nachgeladen, wenn eine Zwischensequenz startet, oder ihr den nächsten Auftrag beginnt. Es kracht und wummert wirklich an jeder Ecke, ihr tretet nach Belieben dem Spiel eures Freundes bei und das Ganze ist auch noch humorvoll inszeniert, was will man da mehr? Insgesamt gibt es 24 tragbare Waffen, 55 verschiedene Militärfahrzeuge, 17 Aufträge, 23 Boote, 21 Helikopter, 12 Panzer, 38 Jobs, Helikopter die man um Hilfe rufen kann und vieles mehr.
Das Spiel ist unterhaltsam und bietet einiges an Action, aus den Augen lassen darf man nur nicht, dass es sich dabei eher um einen Arcade-Fun-Titel handelt und nicht um den Profi-Egoshooter. Wer ein solches Setting mag und dazu noch auf Explosionen steht ... hier ist euer Spiel! Für uns das ideale Spiel für Zwischendurch. Einlegen, Gas geben, Spaß haben.
"Ein rundum gelungenes Actionspektakel mit hohem Funfaktor"
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Pro
- Riesige Welten
- Starke Explosionen
- Action
- Viel Humor
- Unterschiedliche Charaktere
- Sehr guter Online Koop Modus
- Einsteigerfreundlich
- Gute Fahrzeugsteuerung
- Etliche Fahrzeuge und Waffen
- Guter Sound
- Nette Präsentation
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Kontra
- Schwankende Grafikqualität
- Schlechte Gegner KI
- Kein Versus Multiplayer
- Nicht sonderlich anspruchsvoll
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