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Wer jetzt denkt, Snake ist zurück, hat sich ein wenig geirrt. Im vierten Teil der Erfolgsreihe Metal Gear Solid verabschiedete sich Snake eindrucksvoll aus der Spielwelt. Das Erbe des großartigen Soldaten tritt Raiden an, der bereits in zwei MGS-Spielen eine wichtige Rolle übernommen hat. In unserer Vorschau erhaltet ihr Einsicht in die bisher bekannten Informationen und könnt eure Vorfreude auf den kommenden Top-Titel steigern. |
Snakes Erfolgsgeschichte Der bekannteste Agent ist neben James Bond ohne Zweifel Solid Snake. Seinen Durchbruch in der Spielwelt landete er 1998 mit Metal Gear Solid auf der Playstation. Dabei war es dem Spieler selbst überlassen, ob der Agent die Soldaten meidet oder sich aus dem Hinterhalt nähert. Das Genre Stealth-Game wurde mit diesem Spiel quasi neu erfunden, in dem keine Angriffe auf Feinde notwendig sind, um zu überleben. Eingebettet in einer packenden Handlung, in der ihr einiges über Solid Snakes Herkunft erfahren könnt, überzeugte das Spiel die Zockergemeinschaft und es dauerte vier Jahre (2001) bis der Nachfolger MGS 2: Sons of Liberty auf der Playstation 2 erschien. In diesem Spiel wurde eine zweite Hauptfigur eingefügt, auf die wir im Verlauf der Vorschau noch näher eingehen werden. Auch hier bewies Snake, dass er weiß, wie er sich am besten durch die Umgebungen schleichen und den Spieler Schweißperlen auf die Stirn zaubern kann. Schließlich bedeutete Snakes Entdeckung durch feindliche Gegner meistens seinen Spieltod, da er nicht so viel einstecken konnte wie andere Actionhelden. Nach dem dritten MGS (Snake Eater) von 2004 mussten sich die Spieler vier Jahre gedulden, um MGS 4: Guns of the Patriots auf der Playstation 3 zu spielen. Eigentlich sollte mit diesem Spiel das Ende der MGS-Reihe eingeläutet werden, da Solid Snake einen gebührenden Abgang erhielt. Wer kann also der Protagonist des neuen Spiels sein? |
Ein Held geht in Rente Da sich Solid in Teil vier verabschiedet hat, muss ein neuer Spielheld her. Wer läge da näher als Raiden, ein bedeutender Charakter aus MGS 2: Sons of Liberty und MGS4: Guns of the Patriots. Aus diesen beiden Spielen erhaltet ihr ein wenig Einsicht in den zukünftigen Protagonisten des Spiels. Ihr erfahrt in MGGS 2 beispielsweise, dass Raiden ein Kindersoldat war und in einem Bürgerkrieg an der Seite von Snake gekämpft hat. Es stellt sich im Spiel heraus, dass unser Lieblingsagent Raidens Eltern tötete! Natürlich waren nun die Rachegelüste riesig. Der finale Kampf in MGS 2 endete mit dem Sieg Raidens über Snake und unser zukünftiger Protagonist vereinte sich wieder mit seiner Freundin Rosemary. In MGS 4 war Raiden kaum noch wiederzuerkennen. Er wirkte emotionslos und kalt, da ihm der Sinn des Lebens genommen wurde. Seine Freundin hatte ihn verlassen und seine schreckliche Vergangenheit zermürbte ihn immer noch. Ohne darüber nachzudenken, ließ er sich in einen Cyborg, eine Mischung aus Mensch und Maschine, verwandeln. Raiden war nun ein freier Agent und hatte zufällig die gleichen Aufgaben wie Snake. Deswegen schlug er sich auf seine Seite, unterstützte ihn im Kampf und rettete Snake sehr oft das Leben. Kurz vorm finalen Kampf wurde Raiden stark verletzt, wodurch er ins Krankhaus gebracht wurde. Dort angekommen erfuhr er, dass er sein Leben lang ein kybernetischer Organismus sein wird. Doch eine positive Nachricht erhielt er auch noch: Seine Freundin Rosemary war eine Scheinehe mit einem anderen Mann zum Schutze ihrer beiden Kinder vor einer Rebellengruppe eingegangen. Dank dieser Nachricht versöhnte sich Raiden wieder mit Rose.
Diese komplexe Person soll das Erbe von Solid antreten. Die bisher erschienenen Render-Bilder zeigen Raiden als Cyborg sowie auf dem Rücken des Crying Wolfs, dem Endboss aus MGS 4, sitzend. Das lässt mutmaßen, dass die Geschichte aus Rising kurz vor oder nach den Geschehnissen von MGS 4 stattfinden kann. |