
Autor Tobias Schulte -
Z0RN |
Erstellt am 16.03.10 |
Streetdate 16.03.2010 |
Spielgenre
Ego-Shooter |
Entwickler/Publisher
4A Games / THQ
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Kommentare
7
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Mit Metro 2033 verspricht THQ einen packenden, atmosphärischen First-Person-Shooter mit bahnbrechender Technologie für Xbox 360. Dicht angelehnt an die Romanvorlage wollen euch die Entwickler in einem reinen Einzelspielerelebnis das Fürchten lehren. Dabei erscheint der Titel hierzulande mit schickem Wendecover, in einer komplett ungeschnittenen Fassung und selbst eine russische Tonspur liegt neben der deutschen Sprachausgabe bereit. Viele Vorzeichen, die auf ein grandioses und zugleich schockierendes Einzelspielerlebnis deuten. Ob dem wirklich so ist, erfahrt ihr jetzt im ausführlichen Testbericht auf Xboxdynasty. |
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Der letzte Kampf Um Polis zu erreichen schließt ihr euch einer kleinen Truppe an. Diese mutigen Männer wollen nach Riga, um dort Waffen und Essen zu organisieren. Bevor ihr die Reise antretet, lasst ihr euch von eurem Kumpanen ausrüsten. Ein paar Waffen, eine Karte, etwas Munition und eine Taschenlampe. Dabei ist Licht eine überlebenswichtige Quelle. Eure Lichtquelle ist an einen manuell aufladbaren Dynamo gekoppelt. Sobald euer Lichtkegel kleiner wird, müsst ihr mithilfe dieser Technik eure Batterien wieder aufladen. Die Waffen probiert ihr noch kurz am Schießstand aus und trefft dann Miller, um endlich euren stinkenden Heimatort zu verlassen. Zu viert begebt ihr euch über die Schienen der U-Bahn, um möglichst schnell voran zu kommen. Nach aufblitzenden Schatten bewegt ihr euch immer vorsichtiger durch das zerrüttete Tunnelsystem. Ihr wisst, dass irgendwo etwas auf euch lauert und fiese Geräusche zischen durch die endlosen Tunnel in euer Ohr. Wie aus dem Nichts werdet ihr plötzlich von fiesen Monstern angegriffen. Ihr kämpft um euer Leben und schießt auf alles was sich bewegt. Einige der fiesen Kreaturen haben euch umzingelt, springen auf euch zu und landen direkt mit dem Rücken auf den Boden. Noch ein bis zwei weitere Kugeln von euch, um auch auf Nummer sicher zu gehen. Als die lauten Schüsse verstummen, ladet ihr euer Magazin nach und schreitet weiter voran. In der nächsten Sekunde verliert ihr euer Bewusstsein. Eure Gedanken verwischen und vor euch spielt sich ein weißer Schleier ab. Aus dem blendenden Weiß erscheint ein weiteres Monster und greift Hunter an. Er geht zu Boden und das riesige Vieh kommt auf euch zu. Nur wenige Schritte vor euch macht es halt und lässt von euch ab. Ihr nutzt diese Chance und verpasst der Kreatur einen gezielten Schuss in den Kopf. Aber warum hat euch diese Kreatur nicht gleich getötet? Was ist mit Hunter und warum könnt ihr euch an nichts erinnern? Die Tunnel scheinen auch euch langsam verrückt zu machen. Einige behaupten sogar, dass man in den verlassenen Tunneln die Stimmen der Toten hören kann. |
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Düstere Atmosphäre Metro 2033 setzt wie so viele Grusel-Shooter dieser Art auf ein sehr gekonntes Spielelement und das ist die Finsternis. Die meiste Zeit befindet ihr euch unter der Erde. Ausflüge an die verseuchte Oberfläche sind eher selten. Ständig könnten irgendwelche fiesen Kreaturen auf euch los stürmen oder aber in einen Hinterhalt locken. Die Sicht ist meist sehr eingeschränkt und die Reichweite eurer Taschenlampe an euren Batterievorrat gebunden. Überall zieren giftige Rauchwolken euren Weg und immer wieder werfen diese ekligen Monster ihre riesigen Schatten an die Wand, um euch ein weiteres Mal zu erschrecken. Ein weiteres Spannungselement ist die Gasmaske. Sobald ihr in die Nähe der Erdoberfläche geratet, müsst ihr diese aufsetzen und stets eure Uhr im Auge behalten. Knapp 15 virtuelle Minuten bleiben euch, um mit der Gasmaske über den verseuchten Boden zu marschieren. Darüber hinaus verändert sich die Stimme eures Partners, das Sichtfeld wird minimal eingeschränkt und die Zeit tickt stetig gegen euch. Diese Elemente tragen allesamt ihren Teil zur gruseligen Stimmung bei. Herzstück des Spiels ist natürlich die geniale Storyline. Ein vom Atomkrieg verwüsteter Planet diente schon häufiger als Vorlage. Doch in Metro 2033 kommt die beklemmende Atmosphäre durch die letzte Zufluchtsstätte der Menschen unter der Erde, ohne Chance auf Überlebende an der Erdoberfläche, zum Vorschein. Das Tunnelsystem, zum Teil kontrolliert von grauenvollen Unwesen, ist ein genialer Spielort für zahlreiche Schockmomente. Leider wird die Geschichte nicht ganz so fesselnd erzählt, wie es vielleicht der Roman vorgibt, dafür sind sämtliche Geschehnisse sehr effektvoll umgesetzt worden. |
Fazit Mit Metro 2033 begebt ihr euch auf eine finstere Reise einer sehr beklemmenden und vom Atomkrieg zerrüttenden Welt. Die Geschichte wurde sehr eindrucksvoll für Xbox 360 umgesetzt, fesselt euch bis zu 10 Stunden an euren Controller und hält einige Überraschungsmomente bereit. Gerade die tolle Sprachausgabe und die originale russische Tonspur wissen zu gefallen. Auch grafisch hat das Spiel einiges zu bieten. In den bewohnten Stationen befinden sich überall Menschen, die auf kleinem Raum ständig ums Überleben kämpfen. In den Katakomben ist der eklige Gestank förmlich zu riechen, der Schweiß tropft von den Wänden und die finstere Zeit steht vielen Bewohnern ins Gesicht geschrieben. Sämtliche Bereiche von Metro 2033 wurden auf ihre enge, eklige und zerklüftete Art und Weise wundervoll umgesetzt. Die vielen Menschen unter der Erde haben stets einen Spruch auf den Lippen und bringen etwas Abwechslung in das überwiegend actiongeladene Spielgeschehen. Leider kann Metro 2033 auf technischer Seite nicht vollends überzeugen. Viele Charaktermodelle wirken einfach viel zu steif, wurden hölzern animiert und zucken manchmal nur so über den Bildschirm. Dafür weiß das Spiel aber mit Effekten zu überzeugen und gerade das Zusammenspiel mit den unterschiedlichen Lichtquellen und Beleuchtungseffekten liefert einen großen Teil zur gelungenen Atmosphäre bei. Falls ihr gerne mal wieder einige gruselige Stunden mit einem Einzelspieler-Ego-Shooter verbringen wollt, dann solltet ihr auf jeden Fall Metro 2033 ausprobieren. „Metro 2033 bietet reichlich Action in einer gelungenen und beklemmenden Atmosphäre“
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Pro
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Kontra
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Einzelspieler 8.3 |
Mehrspieler offline
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Xbox LIVE Mehrspieler
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Steuerung und Gameplay
8.5 |
Grafik und Präsentation
8.0 |
Sound, Musik und Special FX
8.7 |
Sprachausgabe
Mehrsprachig |
Bildschirmtexte Mehrsprachig |
Zensur
Nicht notwendig
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Spielzeit ca. in Stunden
+5 |
Geeignet für
Anfänger bis Profis
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Altersfreigabe
Ab 18 Jahren |
Xboxdynasty Gesamtbewertung
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