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Michael Phelps: Push the Limit - Testartikel

Autor
Anja Schmidt - Alexa Jolie
Erstellt am
05.11.11
Streetdate
30.11.1999
Spielgenre
Sportspiel
Entwickler/Publisher
505 GAMES
Kommentare
3
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Mit Michael Phelps zum Testschwimmen

505 Games hat in Zusammenarbeit mit dem Schwimmstar Michael Phelps ein Kinectspiel entwickelt, das eure Schwimmkünste fordert. Dafür müsst ihr nicht einmal das Haus verlassen und könnt auch in den kalten Monaten eurem Hobby nachgehen. Das zumindest verspricht euch Michael Phelps: Push the Limit, ob der Titel wirklich überzeugen kann oder baden geht, verrät euch unser ausführlicher Test.

Wie ein Fisch im Wasser
Mittlerweile gibt es für so ziemlich alles ein Kinectspiel, es war also nur eine Frage der Zeit, bis auch eines in den Handel kommt, bei dem ihr nicht vor dem Fernseher herumhüpft oder auf der Stelle lauft, sondern wie ein Weltmeister schwimmen müsst.

Im Kampagnenmodus ist euer Ziel zur Weltspitze aufzusteigen, indem ihr in den verschiedenen Wettbewerben unter die drei Bestplatzierten kommt, um dann in die nächste Season aufzusteigen. Dafür könnt ihr mit dem Avatareditor einen eigenen Schwimmer erschaffen, indem ihr in verschiedenen Kategorien Augenfarbe, Kinn, Nase und weitere Merkmale eure Favoriten auswählt. Allerdings machen sich die Änderungen nur gering bemerkbar, denn die Charaktere wirken einfach zu einheitlich und sehen aus wie Einheitsbrei.

Ist der Charakter gewählt, lernt ihr in einem Tutorial die Grundlage. Zumindest hört und seht ihr sie, denn in einem kleinen Filmchen wird euch erklärt, was ihr zu tun habt. Hier hätten wir uns ein interaktives Tutorial gewünscht, bei dem die Bewegungen Stück für Stück selbst ausprobiert werden können. So schaut ihr euch das Ganze einfach an und müsst dann in den ersten Wettbewerben erlernen, was euch erwartet.

Zuschauer – wo seid ihr?
Eure erste Aufgabe in einem Rennen besteht darin, mit Winken das Publikum anzuheizen und euch Zusatzenergie zu verdienen. Ihr wollt nicht winken, weil dann die Nachbarn denken, ihr meint sie? Kein Problem, denn selbst mit jeder anderen Bewegung könnt ihr die imaginären Zuschauer auf eure Seite ziehen. Ihr könnt sie viel zu schnell überzeugen, selbst dann, wenn ihr gerade erst mit eurer Karriere anfangt und ihr ein kleiner Stern am Schwimmerhimmel seid, den niemand kennt.

Ihr fragt euch, wieso wir von imaginären Zuschauern schreiben? Das ist schnell erklärt, denn zu sehen bekommt ihr sie nicht. Es gibt keine Animationen oder Kamerafahrten, nur eine Aufnahme aus der Ferne. So richtig überzeugen kann das nicht und das Gefühl doch nur ganz alleine vor dem Fernseher zu stehen, wird euch schmerzlich verdeutlicht.

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